Eine Kindheit auf dem Montmartre

    Eine Kindheit auf dem Montmartre

    F/D/I 1996 (Les Allumettes suedoises)
    Deutsche Erstausstrahlung: 27.12.1997 ZDF
    Alternativtitel: Allein in der Welt

    Im Paris der 30er Jahre: Der zehnjährige Olivier Châteauneuf lebt im Viertel von Montmartre, dem Reich der Künstler und kleinen Leute. Zusammen mit seinem Freund David streunt er durch die Gassen. Die meiste Zeit verbringen die beiden damit, die Streiche der gegnerischen Bande, der „Knallärsche“, auffliegen zu lassen. Als Grenze dienen den rivalisierenden Banden zwei Straßen, die Rue Labat und die Rue Bachelet, die keiner überschreiten darf. Olivier liebt seine Mutter Virginie über alles, sein Vater ist schon lange Zeit tot. Aber die Tage der jungen, herzkranken Frau sind gezählt. Wer ist dieser Unbekannte namens Privat, der um Oliviers Mutter herumstreift? Er scheint sie zu kennen. Dieser große, düstere Mann, der nur noch einen Arm hat, gewinnt Olivier für sich, indem er ihm ein Geldstück und eine Schachtel schwedischer Streichhölzer schenkt. Olivier wird nicht schlau aus diesem Mann, der ihn an seinen Vater erinnert. Nach dem Tod seiner Mutter wird Olivier vorübergehend bei seiner Cousine Elodie und ihrem Mann Jean untergebracht, wodurch sie sein Leben radikal verändert. Seine neue Heimat ist die Straße, seine neuen Freunde sind Erwachsene, die am Rande der Gesellschaft stehen: das Animiermädchen Mado, der Trinker Bougras, der Krüppel Spinne und der geheimnisvolle Privat. Durch sie erfährt er Freundschaft und Liebe. Als David, sein Freund, nach Amerika auswandern muss, ist Olivier schwer enttäuscht, da David ihm dies verschwiegen hatte. Er flieht und versucht mit David, nach Amerika zu gelangen. (Text: arte)

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