Die fünfte Kolonne

    Die fünfte Kolonne

    D 1963–1968
    Deutsche Erstausstrahlung: 06.06.1963 ZDF

    Helmut Ringelmann produzierte eine erfolgreiche Serie, in der es um Kriminal- und Spionagefälle des kalten Krieges zwischen West und Ost ging – zwischen amerikanischem und sowjetischem Einflussgebiet, immer mit wechselnden Darstellern, jede Episode in sich abgeschlossen.

    Die Ziele der Spione konnten immer rechtzeitig von der bundesdeutschen Abwehr durchkreuzt werden. (Text: Holger Frels)

    Die fünfte Kolonne auf DVD

    Die fünfte Kolonne – Community

    Stefan (geb. 1963) am 08.08.2014: Ich hab diese Serie noch nie nich' gesehn! Hoffentlich wirds mal wiederholt - entweder auf den dritten Programmen - oder "1festival"...
    mecki52 am 23.02.2011: Nachruf für Herr Ringelmann! Helmut Ringelmann, der Produzent und auch Mit-Erfinder des alten deutschen Krimis war, ist gestorben. Viele gute Fernsehabende hat er uns in die Wohnzimmer gezaubert! - Darum sagen wir Fans seiner herrlichen Filme auf diesem Wege Danke, und halten ihn in guter Erinnerung.
    Werner am 14.06.2009: Die Serie ist ein echter Hammer! Habe gestern die Info bekommen, dass Sie im September 2009 bei ARD Video in der Straßenfeger Edition erscheinen soll.
    Bernd (geb. 1957) am 09.05.2009: Ich kann mich kaum noch an dieser Serie erinnern, aber sie soll im Herbst in der Reihe Srassenfeger aud dvd erscheinen.Gruß Bernd

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    23-tlg. dt. Kriminalreihe von Helmut Ringelmann.

    Brave Westdeutsche werden von bösen Ostdeutschen in die Machenschaften der DDR hineingezogen und häufig durch Erpressung zur Spionage für die Stasi gezwungen. Aber keine Sorge: Die westlichen Geheimdienste klären die Fälle östlicher Geheimdienste in der Bundesrepublik jedes Mal auf.

    Die Reihe behauptete – ähnlich wie das Kriminalmuseum und Stahlnetz -, dokumentarisch zu sein, und begann mit dem Vorspann: Die Sendung ist nach wahren Begebenheiten frei gestaltet. Sie mischte Krimi- mit Agentenserie. Meistens ging es zunächst um die Delikte, die überhaupt erst zur eigentlichen Spionage führten: Erpressung, Nötigung, Entführung, Mord.

    Der spätere Derrick-Erfinder Herbert Reinecker schrieb das Drehbuch zur ersten und zu mehreren weiteren Episoden. Die fünfte Kolonne war die einzige Krimireihe mit politischem Hintergrund und passte mit ihrem simplen Gut-Böse-Schema in den Kalten Krieg. Sie war das Spiegelbild zur DDR-Krimireihe Blaulicht, wo alles Böse ebenfalls aus dem Ausland kam, aber eben aus dem im Westen.

    Die Episoden waren zwischen 55 und 70 Minuten lang, in sich abgeschlossen und ohne wiederkehrende Charaktere. Unter den wechselnden Hauptdarstellern waren große Namen wie Joachim Fuchsberger, Hanns Lothar, Erik Ode oder Siegfried Wischnewski. Die Reihe lief in loser Folge zur Primetime dienstags, donnerstags und schließlich auf dem sich langsam etablierenden Krimiserienplatz am Freitag.

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