
Es geht um zwei junge Gauner, die durch eine Amnestie freikommen und ehrliche Cowboys werden möchten. Dies können sie nur, wenn sie sich ein Jahr lang nichts zu Schulden kommen lassen. So werden aus Hannibal Heyes und Kid Curry die Herren Smith und Jones. (Text: Charly)
Schauspieler | ||
|---|---|---|
| Hannibal Heyes / Joshua Smith | Peter Duel | #1 |
| Roger Davis | #2 | |
| Kid Curry / Thaddeus Jones | Ben Murphy | |
| Clementine Hale | Sally Field | |
Pete Duel Selbstmord steht nicht im Zusammenhang mit seiner Mitwirkung an der Serie. Er hatte Alkoholprobleme und musste rechtliche Schritte befürchten, da er einen Verkehrsunfall verursacht hatte, bei dem ein anderer Verkehrsteilnehmer zu Schaden gekommen war.
1973–1974. 19 tlg. US Westernserie von Glen A. Larson („Alias Smith And Jones“; 1971–1973).
Die Bankräuber Hannibal Heyes (Pete Duel) und Jed „Kid“ Curry (Ben Murphy) sind auf der Flucht und tarnen sich mit den Decknamen Joshua Smith und Thaddeus Jones. Eigentlich haben sie die schiefe Bahn bereits verlassen, und der Gouverneur von Kansas hat beschlossen, sie zu begnadigen, doch vorher müssen sie sich ein Jahr lang bewähren und beweisen, dass sie tatsächlich ehrlich geworden sind. Von diesen Umständen weiß aber außer den drei Beteiligten niemand. Heyes/Smith ist der Optimist und schnelle Denker, Curry/Jones zieht zwar schnell, ist aber sonst eher langsam.
Hauptdarsteller Pete Duel erschoss sich Ende 1971, nachdem er eine Episode seiner eigenen Serie im Fernsehen gesehen hatte. Ob es zwischen diesen beiden Ereignissen einen Zusammenhang gab, ist bis heute ungeklärt. In der Serie wurde er durch Roger Davis ersetzt, der in der US Version bis dahin als Off-Stimme zu hören war. Die Luft war jedoch raus, und die Serie erlebte nur noch knapp eine Staffel. In Deutschland wurden die Folgen ohne Duel nicht gezeigt, und auch vom Rest der eigentlich 50 tlg. Serie zeigte die ARD nur den Pilotfilm „Ein Jahr Galgenfrist“ am 21. April 1973 und 18 einstündige Folgen im regionalen Vorabendprogramm.
