7 Folgen
1. Vom Flugblatt zum Attentat
Folge 1Während der 12 Jahre der Hitlerdiktatur gab es eine Vielzahl von Widerstandsaktionen – vom Flugblatt bis zum Attentatsversuch. Diejenigen, die sich trotz des NS-Terrors zum Handeln entschlossen, wussten um die Gefahr für sich selbst und für ihre Familien. Dennoch waren sie überzeugt, handeln zu müssen. Tausende haben diesen Mut mit dem Leben bezahlt. Diese Dokumentation zeichnet ein umfassendes Bild des deutschen Widerstands, der verschiedenen Gruppen und ihrer vielfältigen Beweggründe. Der 20. Juli 1944 – die Offiziere um Stauffenberg und Tresckow. Der „Kreisauer Kreis“ des Grafen Helmuth James von Moltke. Die führenden Persönlichkeiten des „bürgerlichen Widerstands“: Der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler und Generaloberst Ludwig Beck.Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschaftsmitglieder, die wegen zahllosen Verhaftungen vor allem im Untergrund tätig waren. Geistliche wie Dietrich Bonhoeffer und Konrad Graf von Preysing, die sich dem Regime widersetzten. Die Aktionen der Studentengruppe „Weiße Rose“. Einzeltäter, wie der Schreiner Johann Georg Elser, der Hitlers Leben im Münchner Bürgerbräukeller ein Ende setzen wollten. Mutige Männer und Frauen aus allen Schichten der Bevölkerung, die es für ihre menschliche Pflicht hielten, verfolgten Juden zu helfen und die bis heute weitgehend unbekannt geblieben sind. (Text: CHRONOS-MEDIA History) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.05.1994 N3 2. Klassenkampf und braune Hemden
Folge 2Thema ist die Arbeiterbewegung aus Sozialisten, Kommunisten und Gewerkschaften, die es 1933 trotz großen Machtpotenzials nicht schaffte, vereint gegen die Nationalsozialisten vorzugehen. Die Nazi-Diktatur nutzte die Uneinigkeit der Arbeiterbewegung, zerschlug sie, inhaftierte ihre Protagonisten und zwang die Überlebenden in die Illegalität.Die interviewten Zeitzeugen sind: Ludwig Gehm, Sozialdemokrat; Hans Mahle, kommunistischer Widerstand; Josef Felder, ehemaliger Reichstagsabgeordneter der SPD; Rosemarie Reichwein, Ehefrau des Widerstandskämpfers und Reformpädagogen Adolf Reichwein. (Text: CHRONOS-MEDIA History) Deutsche TV-Premiere Mi. 11.05.1994 N3 3. Gott und die Nazis
Folge 3Anpassung oder Widerstand? Thema ist die Rolle der christlichen Kirchen im Nationalsozialismus. Wie standen die Kirchen zu den Judenverfolgungen und Euthanasie? Welche Priester, welche Bischöfe leisteten Widerstand? Das Reichskonkordat zwischen katholischer Kirche und Deutschem Reich ist ebenso Thema wie die Inhaftierung und Ermordung von Geistlichen.Die interviewten Zeitzeugen sind: Michael Höck und Hans Werners, katholische Priester. Eberhard Bethge, ev. Theologe und Freund von Dietrich Bonhoeffer (1945 hingerichtet); Martin Niemöller, ev. Theologe (Aufnahmen von 1984); Paula Sarach, im KZ inhaftiert wegen kritischer Äußerung zur Euthanasie in Hadamar. (Text: CHRONOS-MEDIA History) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.05.1994 N3 4. Zivilcourage
Folge 4Thema sind Einzelpersonen und kleine Gruppen, die auf ganz verschiedene Weise, aus unterschiedlichen Gründen und mit allen möglichen Mitteln im Nationalsozialismus Widerstand leisten. So werden etwa jüdische Mitbürger versteckt, militärische Geheimnisse an die Kriegsgegner weitergegeben und Flugblätter verteilt, die klar gegen das Hitler-Regime Stellung beziehen.Die interviewten Zeitzeugen sind: Heinrich Scheel, Mitglied der sogenannten „Roten Kapelle“; Karin Friedrich, gemeinsam mit Ihrer Mutter Ruth Andreas-Friedrich Mitglied der Widerstandsgruppe „Onkel Emil“; Erich Schmorell, Bruder von Alexander Schmorell von der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, und Anneliese Knoop-Graf, Schwester von Willi Graf, ebenfalls Mitglied der „Weißen Rose“. (Text: CHRONOS-MEDIA History) Deutsche TV-Premiere Mi. 25.05.1994 N3 5. Die Hoffnung der Demokraten
Folge 5Die bürgerliche Opposition während der NS-Zeit ist Thema dieser Dokumentation. Sie formiert sich um den Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler und um Helmuth von Moltke, dem Begründer des „Kreisauer Kreises“.Goerdeler versucht zunächst in seinem Bürgermeisteramt nationalsozialistische Übergriffe zu verhindern, erkennt aber schließlich, dass nur ein Umsturz in Zusammenarbeit mit dem militärischen Widerstand die Diktatur beseitigen kann. Von Moltke arbeitet von Anfang an gegen das Hitler-Regime, und entwirft ab 1940 gemeinsam mit verschiedenen Oppositionellen Pläne für ein demokratisches Deutschland – ohne Hitler. Die Gründe, Gemeinsamkeiten aber auch Differenzen der beiden bürgerlichen Widerstandsgruppen erläutern als Zeitzeugen: Freya von Moltke, Frau von Helmuth von Molke, und Reinhard Goerdeler, Sohn von Carl Goerdeler. Joachim von Ribbentrop, Antikominternpakt mit Japan, Goerdeler will Kriegsausbruch verhindern, Chamberlain, Ernst von Weizsäcker, Hans Bernd von Haeften, Adam von Trott zu Solz, Staatsstreich, Ludwig Beck, Ulrich von Hassell, Johannes Popitz, Widerstandskämpfer, Menschenwürde und Recht wiederherstellen (Text: CHRONOS-MEDIA History) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.06.1994 N3 6. Aufstand der Offiziere
Folge 6Die Wehrmacht folgt lange Zeit begeistert Hitlers Kriegspolitik. Auch nach den ersten Niederlagen im zweiten Weltkrieg können sich oppositionelle Offiziere, die sich zu einer Verschwörergruppe gegen das Hitler-Regime formieren, zunächst nicht durchsetzen.Erste Attentatspläne der Verschwörer um Ludwig Beck und Henning von Tresckow scheitern, bis 1943 Claus von Stauffenberg zur Gruppe stößt. Am 20. Juli 1944 soll auf Hitler ein Anschlag durchgeführt werden, danach ein Staatsstreich stattfinden: die minutiös geplante „Operation Walküre“. Stauffenberg gelingt es, eine Bombe zu platzieren, die während einer Lagebesprechung mit Hitler auch explodiert – aber Hitler überlebt, nur leicht verletzt. Die Anführer des versuchten Staatsstreichs werden noch in der gleichen Nacht erschossen. Die interviewten Zeitzeugen sind: Philipp von Boeselager und Ludwig von Hammerstein; beide damals Wehrmachts-Offiziere und beteiligt am Attentat vom 20. Juli 1944. Friedrich Georgi, Schwiegersohn von General Friedrich Olbricht, ebenfalls beteiligt am Attentat und hingerichtet am 21. Juli 1944. Ermordung von General Kurt von Schleicher und Ferdinand von Bredow, Abwehr des „Röhm-Putsches“, politische Säuberungswelle, Carl Goerdeler, Ludwig von Hammerstein, Henning von Tresckow (Text: CHRONOS-MEDIA History) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.06.1994 N3 7. Das Ende
Folge 7In dieser Dokumentation steht die Zeit nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 im Mittelpunkt, außerdem das Kriegsende und die ersten Nachkriegsjahre. Die Prozesse gegen die Attentäter vom 20. Juli vor dem Volksgerichtshof werden mit ausführlichem Originalmaterial dokumentiert. Weitere historische Filmszenen zeigen den Einmarsch der Roten Armee in Berlin, die Befreiung der Konzentrationslager und die ersten Schritte der neuen deutschen Staaten. Vergangenheitsbewältigung wurde angesichts des Ost-West-Konflikts schnell zur Nebensache, die Erinnerung an den Widerstand gegen Hitler rückte deshalb zunächst an den Rand. (Text: CHRONOS-MEDIA History)Deutsche TV-Premiere Mi. 15.06.1994 N3
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