Dokumentation in 5 Teilen, Folge 1–5

    • Folge 1 (43 Min.)
      Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. – Bild: ARTE France / © One Planet/Luc Marescot
      Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. – Bild: ARTE France / © One Planet/Luc Marescot

      Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 20.10.2014 arte
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      3. Sendetermine
    • Folge 2 (43 Min.)
      Zur ARTE-Sendung Wasserwelten: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos 1: Nasenaffe im Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo. © One Planet/Jean-Marie Cornuel Foto: ARTE France Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 881 422 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv – Bild: One Planet/Jean-Marie Cornuel
      Zur ARTE-Sendung Wasserwelten: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos 1: Nasenaffe im Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo. © One Planet/Jean-Marie Cornuel Foto: ARTE France Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 881 422 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv – Bild: One Planet/Jean-Marie Cornuel

      Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch „Geschenk der Erde“ genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan – wie alle Waldgebiete Südostasiens – zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt. Im Laufe der Zeit hat der Wasserkreislauf eine ganze Reihe unterschiedlicher Feuchtbiotope zwischen der Küste bei Sulu und dem Landesinneren geschaffen. Mehrmals jährlich vermischen sich Salz- und Süßwasser in den Wasserläufen und sorgen für den Erhalt einzigartiger Ökosysteme, die einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebewesen eine Heimat bieten. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 21.10.2014 arte
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    • Folge 3 (43 Min.)
      Faultier im peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria – Bild: ARTE F / © One Planet/Patrick Wack
      Faultier im peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria – Bild: ARTE F / © One Planet/Patrick Wack

      Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten „Dschungel der Spiegel“, ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 22.10.2014 arte
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    • Folge 4 (43 Min.)
      Das Klima des im nordindischen Bundesstaat Assam gelegenen Kaziranga-Nationalparks wird vom Monsun bestimmt: Hier wechseln sich lebensfeindliche Dürreperioden mit riesigen Überschwemmungen ab. – Bild: ARTE France / © One Planet/Jean-Baptiste Erreca
      Das Klima des im nordindischen Bundesstaat Assam gelegenen Kaziranga-Nationalparks wird vom Monsun bestimmt: Hier wechseln sich lebensfeindliche Dürreperioden mit riesigen Überschwemmungen ab. – Bild: ARTE France / © One Planet/Jean-Baptiste Erreca

      Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 23.10.2014 arte
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    • Folge 5 (43 Min.)
      In der Bay of Fundy erreicht der Tidenhub bei Normalhochwasser eine Höhe von 16 Meter und ist damit der höchste der Welt. – Bild: ARTE France / © One Planet/Jean-Marie Cornuel
      In der Bay of Fundy erreicht der Tidenhub bei Normalhochwasser eine Höhe von 16 Meter und ist damit der höchste der Welt. – Bild: ARTE France / © One Planet/Jean-Marie Cornuel

      In der Bay of Fundy, an der Atlantikküste zwischen den kanadischen Provinzen Nova Scotia und New Brunswick gelegen, kann man dem Wasserkreislauf vom Meeresgrund bis ins Landesinnere folgen. Hier erreicht der Tidenhub bei Normalhochwasser eine Höhe von 16 Meter und ist damit der höchste der Welt. Das bedeutet auch, dass die vielfältige Fauna und Flora der Region den stärksten Gezeiten der Erde ausgesetzt sind. Die Wassermenge, die allein in dieser Bucht von Ebbe und Flut bewegt wird, entspricht dem Inhalt aller Flüsse der Erde. Die heftigen Strömungen und Strudel haben hier einen einzigartigen maritimen Lebensraum geschaffen, in dem die letzten 500 freilebenden Wale im Nordatlantik jeden Sommer Zuflucht und Nahrung finden, da das nährstoffreiche Wasser für eine reichhaltige Menge an Krill sorgt. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 24.10.2014 arte
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