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Planet Earth – Das Wunder Erde (1): Inseln
Abgelegene Inseln bieten Zuflucht für einige der außergewöhnlichsten und seltensten Kreaturen unseres Planeten. Wo Faultiere ihre friedliche Existenz auf einer idyllischen karibischen Insel genießen oder etwa Albatrosse in Isolation leben, hat das Überleben aber auch seinen Preis. Auf den Galapagosinseln müssen junge Meeresleguane direkt nach dem Schlüpfen aus dem Sand bereits einem Ansturm von tödlichen Schwarznattern entfliehen. Auf der subantarktischen Vulkaninsel Zavodovski ist das Überleben noch gefährlicher: Tag für Tag riskieren hier weit über eine Millionen Pinguine, von heftigen Wellen gegen die Felsen geschleudert zu werden. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 19.06.2018 ORF 2 Planet Earth – Das Wunder Erde (2): Wüsten
Sand, Steine, Felsen – soweit das Auge reicht. Extreme Hitze oder klirrende Kälte umhüllen die öde Landschaft. Nichts kann gedeihen, da die Lebensgrundlage fehlt : Wasser. Mehr als ein Fünftel der Landmasse der Erde sehen so aus – es sind Wüsten. Diese eintönigen Landstriche zählen zu den lebensfeindlichsten Gebieten unseres Planeten. Leer sind sie allerdings keinesfalls. Vielmehr behaupten sich hier geniale Anpassungskünstler: Löwen setzen ihr Leben aufs Spiel bei der Giraffenjagd, Bussarde gehen zwischen tödlichen Kakteenstacheln auf Beutezug und Fledermäuse liefern sich Kämpfe mit Skorpionen. Die tierischen Überlebenskünstler sind mutig, aber auch schlau. Beispiel Wüstenelefanten: Sie erinnern sich noch viele Jahre an einst selbst gegrabene Wasserlöcher. (Text: ORF)Planet Earth – Das Wunder Erde (3): Berge
Egal ob in den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaja: Hier, wo extreme Witterungsbedingungen herrschen, können sich nur die besten Überlebenskünstler behaupten. Kletterkünstler wie der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard schaffen dieses Kunststück. In zerklüfteten Terrains, steilen Hängen und unter Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser können sie überleben. Auch Grizzlybären trotzen heftigsten Lawinen, indem sie weit oben in Höhlen an schneebedeckten Abhängen überwintern. Und Flamingos führen in eiskalten Salzseen in über 4000 Meter Höhe Tanzparaden auf. Ein Film von Justin Anderson Bearbeitung: Margarita Pribyl (Text: ORF)Planet Earth – Das Wunder Erde (4): Dschungel
Immergrüne Umgebung, das ganze Jahr über etwa 25 Grad, Nahrung und Wasser im Überfluss. Und doch sind die tropischen Regenwälder der Erde kein Garten Eden. Der Dschungel ist übervoll. Mindestens zwei Drittel aller bekannten Tier- und Pflanzenarten leben in den grünen Kathedralen, gebaut aus Bäumen, Sträuchern und unzähligen Blühpflanzen. Dabei bedecken Regenwälder nur etwa sechs Prozent der eisfreien Landmasse der Erde. Alle Lebewesen stehen hier in unerbittlicher Konkurrenz zueinander. Wer sich behaupten will, braucht besondere Fähigkeiten.Ob Tarnkünstler, versierter Jäger oder flinker Kletterer, ob Nischenspezialist bei der Futtersuche oder selbst durch Giftstoffe ungenießbar für die zahlreichen Fressfeinde – keine Eigenschaft ist ein Garant dafür, wohlbehalten den Abend zu erleben. Die weitläufigen Grünoasen sind Orte dramatischer Geschichten und ungewöhnlicher Begegnungen: Hier stellen Jaguare erfolgreich drei Meter langen Kaimanen nach, Frösche beherrschen asiatische Kampfkünste und blinde Delphine schwimmen durch Baumkronen, die der Starkregen unter Wasser gesetzt hat. (Text: ORF) Planet Earth – Das Wunder Erde (5): Grasland
In dieser Folge der Reihe „Planet Earth – Das Wunder Erde“ begegnen wir zähen Geschöpfen, die mit dem ständigen Wandel der Graslandschaften zurechtkommen müssen. Von mächtigen Elefanten bis zur kleinsten Zwergmaus – eine erstaunliche Vielfalt von Lebewesen hat sich im „Grasland“ angesiedelt. Von den weiten Ebenen der afrikanischen Savanne über die Pampa Südamerikas bis zu den Steppen Sibiriens und der Mongolei führt die Reise zu den unterschiedlichsten Graslandschaften der Erde und den fesselnden Geschichten ihrer Bewohner. (Text: ORF)Planet Earth – Das Wunder Erde (6): Städte
Städte wachsen schneller als jeder andere Lebensraum auf der Erde. Beinahe 50 Prozent Menschen leben bereits in den urbanen Zentren. Doch auch Wildtiere zieht es vermehrt in diese laute, übervolle Welt aus Stein und Metall. Leoparden streifen durch die Straßen von Mumbai, Wanderfalken jagen zwischen New Yorks Wolkenkratzern und eine Million Stare führen spektakuläre Lufttänze über Rom auf. Für die wagemutigen Anpassungskünstler stecken Megacities voller überraschender Chancen. In einigen Städten sind die wilden Tiere sogar sehr willkommen: In Jodhpur im Nordwesten Indiens verehrt man beispielsweise die hier ansässigen Hanuman-Languren.Eine Stadtlandschaft ist jedoch dem ständigen Wandel unterworfen und bringt neue Gefahren, aber auch Möglichkeiten hervor. So werden die Lichter im chinesischen Shanghai oder im kanadischen Toronto zur tödlichen Falle für Zugvögel. Karettschildkröten verirren sich an den Stränden von Barbados. Für andere Tierarten wie etwa die dreisten Rhesusaffen sind Städte wiederum ein Schlaraffenland in Sachen Nahrungsangebot. Eine Reise um die Welt zu den buntesten Großstadtdschungeln der Erde. Ein Film von Fredi Devas Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr (Text: ORF) Plitvice – Im Land der fallenden Seen
45 Min.Luftaufnahmen vom Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien.Bild: WDR/WDR/ORF/ScienceVision/R. Schlamberger16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden – das sind die Plitvicer Seen im flächenmäßig größten Nationalpark Kroatiens. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein – Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch „Das Land, wo die Steine wachsen“ genannt. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen. (Text: 3sat)Plötzlich Stille – Wildtiere in der Pandemie
Für Bären, Wale oder Nashörner ist es eng geworden. Kaum ein Winkel der Erde, wo nicht auch der Mensch seinen Fußabdruck hinterlassen hat. Doch während der Corona-Lockdowns sollen vier Milliarden Menschen zu Hause bleiben, um COVID19 einzudämmen. Wie reagieren Wildtiere auf die plötzliche Stille? Für Forschende weltweit eine einzigartige Chance! Sie sammeln Bewegungsdaten und analysieren Beobachtungen auf allen Kontinenten. Nashörner kommen in Bewegung, Orcas verschaffen sich Gehör. Auch Braunbären, Rehe und Krähen liefern überraschende Erkenntnisse zum Tierverhalten in Zeiten der Pandemie. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 16.05.2023 ORF 2 Polen – Europas wilder Osten
Schier endlose Wälder, weite Sumpflandschaften und unzählige Seen: Das ist Polens wilder Osten. Kaum ein Land in Europa hat mehr wilde und unberührte Lebensräume zu bieten als Polen. Der Bialowieza-Urwald an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland gilt als der letzte verbliebende Urwald der gemäßigten Zone. Zwischen Jahrhunderten alten Eichen leben hier die größten Landsäugetiere Europas: Wisente. Im Nationalpark Biebrza bilden die beiden Flüsse Biebrza und Narew eines der größten Flusssysteme Europas. Mit neuester Kameratechnik, hochaufgelöst und aus neuen Perspektiven stellen die beiden preisgekrönten Tierfilmer Jens Westphalen und Thoralf Grospitz die unglaublich vielfältige und immer noch wilde Natur Polens vor. (Text: ORF)Portugal – Wildnis zwischen Land und Ozean
43 Min.Das raue Festland, die vulkanischen Inseln, der geheimnisvolle Ozean – Portugal bietet mit seiner atemberaubenden Kulisse die Bühne für ein beispielloses Naturschauspiel. Geformt, aber auch verwundet von heißen Winden, stechender Sonne, haushohen Wellen und todbringenden Feuerwalzen erfindet sich die Erde hier immer wieder neu und schafft spektakuläre Lebensräume für eine außergewöhnliche Tierwelt: die letzten Mittelmeer-Mönchsrobben, die größte Wolfspinne Europas, eine der größten Seepferdchen-Kolonien der Welt, die einzigen Weißstörche, die auf Meeresklippen nisten, oder die größte Flamingo-Kolonie des Kontinents im Tejo-Delta vor Lissabon. In Portugal, das einst die letzte Schwelle für Seefahrer auf dem Weg zu fernen Zielen hinter dem Horizont war, gibt es bis heute viel zu entdecken. Nicht zuletzt am Meeresboden vor der Küste, wo gespenstische Schiffswracks Rochen, Barschen und Barracudas sicheren Unterschlupf bieten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 06.10.2020 ORF 2 Präriehunde – Wild ist der Westen
In den Weiten des amerikanischen Graslandes geht es ums Überleben. Die Gefahren lauern überall. Mittendrin in der Einöde South Dakotas: Die kleinen Prärierhunde. Sie sind die Helden dieses Westerns, der alles zu bieten hat, was man vom Wilden Westen erwarten darf. Revierkämpfe und wütende Fehden, Liebe, Romantik und Duelle bei Sonnenuntergang. Die Präriehunde sind ein verschworener Haufen, der sich auf beeindruckende Weise zu wehren versteht. Gegen Adler, Käuze, Koyoten und viele mehr. . (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 06.12.2022 ORF 2 Prag – Eine fabelhaft wilde Stadt
Charmant, märchenhaft – und wild. So präsentiert sich Prag im stetig wiederkehrenden Wandel der vier Jahreszeiten. Inmitten der Hauptstadt Tschechiens hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein Zusammenspiel von Tier und Mensch entwickelt und dem Lebensraum Stadt eine neue Bedeutung verliehen. Von den wildlebenden Mufflons im Stadtgebiet über das Aufwachsen junger Teichhuhn-Küken an den Gewässern der Moldau bis zu den Kleinsten, den Siebenschläfern oder Hirschkäfer. Sogar an den unscheinbarsten Orten verbirgt sich Leben.Die neue „Universum“-Dokumentation „Prag – Eine fabelhaft wilde Stadt“ von Jan Hošek (ORF-Bearbeitung: Birgit Skulski) zeigt die Metropole am Dienstag, dem 5. September, um 20:15 Uhr in ORF 2 aus einem völlig neuen Blickwinkel. Prag ist ein Hotspot des Tourismus. Millionen von Menschen fühlen sich vom mittelalterlichen Geist der Stadt angezogen, wandeln auf den Spuren großer Komponisten und renommierter Schriftsteller, genießen die Atmosphäre der Altstadt. Aber nicht nur die Menschen zieht es in die „Goldene Stadt“. Manchmal sind es gerade Metropolen, die Tieren und Pflanzen neue Lebensräume bieten. In Sichtweite des Altstädter Rings und der berühmten Karlsbrücke leben Hunderte – zum Teil seltene – Tierarten. Von den Vorzügen des Großstadtdschungels profitiert jede Art auf ihre Weise. Aber sie alle werden kreativ, wenn es um die Futterbeschaffung geht. Ein Hausfriedensbruch bei den Siebenschläfern oder ein Abstecher der Reiherfamilien in den städtischen Zoo sind da keine Seltenheit. Ebenso einfallsreich zeigen sich die „tierischen Touristen“ in Bezug auf die Besiedelung neuer Lebensräume. Mufflons, wilde Schafe, die der Mensch einst domestiziert hatte, leben heute auf dem Gelände eines Krankenhauses und ein exotischer Einwanderer aus dem fernen Tasmanien, der Tintenfischpilz, fühlt sich mittlerweile in Prags umliegenden Wäldern zuhause. Im Zentrum der Stadt erklingt die Prager Rathausuhr. Eine astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert, die noch die babylonische Zeit anzeigen kann. Ihr zufolge dauert ein Tag nur so lange, wie sich die Sonne über dem Horizont bewegt. Ein Rhythmus, dem auch viele Tiere folgen. Sobald es um die Sommersonnenwende zu dämmern beginnt, werden Hirschkäfer aktiv. Der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres bedeuten Paarungszeit für die nachtaktiven Käfer. Nicht selten werden Rivalitätskämpfe um die Gunst der Weibchen ausgetragen. Die gerade einmal neun Zentimeter großen Tiere können an das 850-fache ihres eigenen Körpergewichtes tragen. Ein Kampf der Giganten. Die Arena: Ein Gastgarten. In Prag frieren die Gewässer der Moldau aufgrund von Staudämmen nicht mehr zu. Wasserliebende Vögel wie Teichhühner, Reiher und Uferschwalben finden nun ganzjährig Lebensraum. Den Drang über den Winter in den Süden – in ein warmes Klima – zu fliegen, verspüren viele von ihnen schon lange nicht mehr. Und es gibt Bereiche in der Stadt, die nicht einmal eine Adresse haben und dennoch Untermieter gefunden haben. Sandschwalben fühlen sich in Baugruben richtig wohl. Die Natur stellt ihnen immer weniger steile Ufer zum Brüten bereit. Da kommen künstliche, von Baggern geschaffene Wände gerade gelegen. Die „Universum“-Dokumentation „Prag – Eine fabelhaft wilde Stadt“ ist eine Erkundungstour durch die pulsierende Hauptstadt Tschechiens, wo sich das moderne – menschliche – Leben mit dem tierischen mischt. Von den Wäldern und Straßen der Stadt bis zu den Uferbereichen der Moldau ist es der Natur gelungen, ihren ganz eigenen Platz einzunehmen und der „goldenen Stadt“ Prag zusätzlichen Glanz zu verleihen. (Text: ORF) Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 05.09.2023Der Prater – Eine wilde Geschichte
Der Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite. In diesem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom weltberühmten Riesenrad aus über das weitläufige Grüngebiet blickt, kann vielleicht ermessen, wie viel Wildnis sich dort verbreitet hat. (Text: 3sat)Der Prinz der Alpen
45 Min.Hirsch.Bild: NDR/Otmar PenkerEs ist das imposanteste Schauspiel des Jahres in den Alpen: die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Die Dokumentation begleitet ein Hirschkalb durch das erste Jahr seines Lebens. Sie beginnt mit den ersten Lebenstagen, schildert die weiten Wanderungen mit seiner Mutter, das Zusammenleben im Rudel und den Überlebenskampf des Wildes im Winter. (Text: 3sat)Original-TV-Premiere Di. 04.12.2007 ORF 2 Puszta – Im Schatten der Wanderdünen
Eine knappe Autostunde südlich von Budapest befinden sich die letzten Wanderdünen Mitteleuropas. Diese Dünen sind bis zu 170 Meter hoch und ständig in Bewegung. Es ist eine einzigartige Landschaft, die man in Europa nicht anzutreffen erwartet. Wenn im späten Frühjahr Stürme den Sand aufwirbeln, verdunkelt sich die Sonne, und lässt einen glauben, man sei in Afrika. Die ungarische Tiefebene um Kecskemét ist ein Gebiet voller Gegensätze: Am Fuß der trocken-heißen Sanddünen liegen Sodaseen und Natronmoore, daran angrenzend erstreckt sich kilometerweit intakte Puszta. Diese Landschaft beherbergt eine einzigartige Lebensgemeinschaft. Wölfe, Steppeniltisse, Großtrappen und eine Vielzahl anderer Vögel sind hier heimisch. Eine Dokumentation von Istvan Nadaskay und Waltraud Paschinger (Text: ORF)Radioaktive Wölfe
45 Min.Tschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von Wäldern bedeckt. Mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt. Für diese Dokumentation konnte erstmals ein westliches Filmteam mit den Wolf-Experten Christoph und Barbara Promberger in die verbotene Zone vordringen und dieser spektakulären Wiederkehr der Natur nachforschen. Regisseur Klaus Feichtenberger zeigt eine faszinierende, paradoxe Welt, die beides zugleich ist: ein Blick in die Zeit lange vor der menschlichen Zivilisation und ein Fenster in die Zukunft nach der ultimativen nuklearen Katastrophe. (Text: 3sat)Der Rhein – Von der Nordsee in die Alpen
Die Dokumentation lädt zu einer spannenden Reise von der Mündung bis zur Quelle des Rheins ein und gibt Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt. Die Reise führt den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben. Dazu zählen „Alteingesessene“ wie der Hecht, Heimkehrer wie der Biber und Neuankömmlinge wie der Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde, und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten herab.Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen sind hier ebenso zuhause wie Wasseramseln, Siebenschläfer, Mausohrfledermäuse und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und überwintern. Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze an seinen Ufern aneinander. Wohl um keinen anderen Fluss ranken sich so viele Sagen und Legenden wie um den Rhein. Trotzdem scheinen auch heute noch die Worte des französischen Dichters Victor Hugo zu gelten: „Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt …“. Aber der Rhein ist mehr als nur ein romantischer Fluss, in dessen Fluten sich die Kulturschätze aus 2000 Jahren spiegeln. Auch Österreich hat seinen Anteil am Rhein. Am südöstlichen Bodenseeufer bildet der Rhein, hier auch Alpenrhein genannt, das Rheindelta, das größtenteils in Vorarlberg liegt. 1972 Hektar Flachwasser, Schilfröhrichte, Feuchtwiesen und Auwälder – ein einzigartiges Naturschutzgebiet. (Text: 3sat) Original-TV-Premiere Di. 01.10.2013 ORF 2 Riesenkraken – Rätselhafte Wesen aus der Tiefe
Acht Arme, neun Gehirne, bis zu zehn Meter groß, und sie können ihre Farbe im Bruchteil einer Sekunde wechseln. Riesenkraken sind für uns nach wie vor bizarre und rätselhafte Wesen. Ihr Leben und ihr Verhalten zu erforschen, ist das Ziel des Meeresbiologen Florian Graner. Er ist in die geheimnisvolle Welt der Pazifischen Riesenkrake im Nordwesten der USA eingetaucht, und hat seine Erfahrungen mit der Kamera festgehalten. Mit viel Geduld baut er ein enges Verhältnis mit einem wildlebenden Tintenfisch auf. Parallel dazu verfolgt der Tierfilmer die Entwicklung eines jungen Riesenkraken im Aquarium. Nach einem Jahr bringt er den Oktopus wieder zurück in seinen angestammten Lebensraum. Ein Abschied, der beiden Seiten tief unter die Haut geht. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mo. 28.12.2020 ORF 2 Rift Valley – Der große Graben
Das Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde und dem Mahlwerk der kontinentalen Platten. Der große Graben hat das Bild der Erde stark geprägt. Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die mächtige afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer. Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. So entstanden die Hochebenen von Äthiopien und Kenia, später Naturwunder wie der Kilimandscharo, Mount Kenia, die Virunga-Berge, die Serengeti und der Tanganjikasee. (Text: 3sat)Rift Valley – Der Große Graben (1): Im Paradies der Tiere
40 Min.Das Rift Valley ist kein Tal, sondern ein Landstrich, geschaffen von den Kräften der Erde: Vor 40 Millionen Jahren kollidierte die afrikanische Platte mit Europa. Arabien trennte sich von Afrika ab, im Lauf von Jahrmillionen öffnete sich eine Lücke und machte Platz für das Rote Meer. Unter dem Kontinent sammelten sich in Ostafrika gleichzeitig gewaltige Lavamassen und wölbten das Land auf. Durch den Druck bildeten sich Risse, Magma trat aus und floss wie ein Meer aus Feuer über das Land. So entstanden die Hochebenen von Äthiopien und Kenia, später Naturwunder wie der Kilimandscharo, Mount Kenia, die Virunga-Berge, die Serengeti und der Tanganjikasee. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe führt in die Serengeti, Heimat der „Big Five“ Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe, und stellt Menschen vor, die dort leben. (Text: 3sat)Rift Valley – Der große Graben (2): Von Sodaseen und Binnenmeeren
45 Min.Das Rift Valley ist respekteinflößend: Es ist mehr als 6000 Kilometer lang und reicht vom Jordan-Tal über das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens und Ostafrika bis nach Mosambik. Zwischen den östlichen und westlichen Bergen liegen kaum 500 Kilometer Luftlinie. Doch die Regionen könnten kaum unterschiedlicher sein. Denn der Osten des Rift Valleys liegt im Regenschatten der Berge. Das westliche Rift hingegen ist grün, tropisch und fruchtbar. (Text: 3sat)Rift Valley – Der große Graben (3): Vom Höllenfeuer ins Heilige Land
50 Min.Vermutlich begann die Geschichte des Rift Valleys in Äthiopien, wo heute die Simien Mountains sind. Dort bildete dünnflüssige Lava vor 35 Millionen Jahren ein Hochland und mächtige Vulkane. Als das innere Feuer erlosch, meißelten Wind und Regen die Simien-Berge aus dem Vulkangestein. Der höchste Gipfel ist über 4500 Meter hoch. Über den steilen Klippen schwebt stets eine bunte Vogelschar, dominiert von Raben und Greifvögeln aller Art. In den Wüsten und Tälern zwischen Äthiopien und Tansania fanden Wissenschaftler Fossilien früher Menschen. Immer wieder legen Regenfälle und Fluten neues Forschungsmaterial frei. In dieser Region liegt vermutlich auch das älteste Siedlungsgebiet der Menschheit. An den Ufern des Omo-Flusses in Äthiopien fanden Forscher 195 000 Jahre alte Skelettreste. Es sind die bisher ältesten Fossilien des Homo sapiens in Afrika und damit die ältesten der Welt. (Text: 3sat)Roseggers Waldheimat – Ein Jahr im Zauberwald
55 Min.Herbstwald in der Waldheimat.Bild: ORFIm Winter eine Landschaft wie aus einem Märchen, im Sommer auch heute noch eine Region, um Geist und Seele zu erfrischen – Roseggers Waldheimat: Tief verschneite Wälder, Schneehühner, Schneehasen und mächtige Rothirsche im Winter; erfrischende Wasserläufe, dicht blühende Obstbäume und scheue Rehkitze im Frühling; kühlende Baumriesen, saftige Almen und übermütige Gamskitze im Sommer; Fischotter und Edelkrebse in tiefklaren Forellenbächen und eine enorme Farbenpracht im Herbst – all das hat Peter Rosegger in seinen Büchern beschrieben. Hundert Jahre sind vergangen, doch verändert hat sich seitdem vor allem der Mensch. Regisseur Klaus Steindl erzählt, wie sich eine Rehgeiß in diesen dichten Wäldern im Jahreslauf zurecht findet und wie sie in wenigen Monaten ein kleines Kitz bis zur Selbstständigkeit bringt. Ein Film von Klaus Steindl (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 23.12.2014 ORF 2 Rose – Königin der Blumen
53 Min.Universum: „Rose – Königin der Blumen“. Der Film stellt die biologischen Besonderheiten der Rose vor, erläutert Zuchtformen, Duftzusammensetzung und weitere Aspekte.Bild: ZDF und ORF/Epo-Film/Harald MittermülerSeit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft – und für die Liebe. Mehr als 30 000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen – stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose, mit zartgelb- bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist. (Text: 3sat)Original-TV-Premiere Do. 10.06.2010 ORF 2 Das Rote Meer – Im Zaubergarten der Evolution
Jordanien, Wadi Rum.Bild: ORF/Cosmos Factory/Harald PokieserDas Rote Meer gleicht einem Binnensee und sein Wasser ist salziger und wärmer als alle anderen Ozeane der Erde. Und doch blüht und gedeiht entlang der Küsten das größte zusammenhängende Korallenriff der Erde. Dort leben mehr als tausend Fischarten und Hunderte Arten von Stein- und Weichkorallen. Viele Fische, Krebse und andere Riffbewohner sind endemisch, das heißt man findet sie nur im Roten Meer. Rundum herrscht Wüstenklima, doch selbst in den entlegensten Winkeln leben Beduinen. Sie blicken mit Stolz auf ihren Stammbaum, der viele tausend Jahre zurückreicht.Die Wüste ist noch viel länger besiedelt, jedenfalls seit der frühen Steinzeit. Die beeindruckende „Universum“-Neuproduktion „Das Rote Meer – Im Zaubergarten der Evolution“ von Harald Pokieser führt am Dienstag, dem 11. November, um 20:15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON in eine ebenso karge wie bunte Welt, die ihresgleichen sucht. Die Tiere und Pflanzen an den trockenen Küsten sind Meister der Anpassung, etwa die Oryx-Antilopen im jordanischen Wadi Rum oder die Drachenbäume und baumhohen Wüstenrosen auf der jemenitischen Insel Sokotra. Dort leben einzigartige Tiere wie das Sokotra Chamäleon, der Drachenbaumgecko und der Sokotra-Nektarvogel. Diese sagenhafte Insel im Golf von Aden ist einer der „Hauptdarsteller“ des Films. Regisseur Harald Pokieser: „Kaum auf Sokotra angekommen, war ich wie verzaubert – die ungewöhnlichen Pflanzen, das Licht, die Farben der Berge und des Meeres, ich hatte das Gefühl, auf einem fremden Planeten zu sein. Zudem hat die Insel einen besonderen Klang, denn die Menschen sprechen Sokotri, eine uralte semitische Sprache“. Sokotra liegt im Golf von Aden, von dort aus wurde vor etwa 6.000 Jahren das Rote Meer besiedelt, zuvor – während der letzten Eiszeit – war es vom Indischen Ozean durch eine Landbrücke abgeschnitten. Weitere Stars der Dokumentation sind Meeresschildkröten, die mit einem Hochzeitstanz begeistern, und die Delfine von El Gouna – die Schweizer Meeresbiologin Angela Ziltener erforscht das Verhalten der Indopazifischen Tümmler. Die Tümmler kommen nach der nächtlichen Jagd gerne zu den Korallenriffen, um dort zu schlafen, zu rasten und zu spielen. Es sind lose Gruppen, die gemeinsam in einem Revier von etwa 200 Quadratkilometern leben. Angela hat Hunderte Individuen registriert, sie kann jeden einzelnen Delfin am Umriss der Rückenflosse erkennen. Angela hat herausgefunden, dass die Delfine chemische Substanzen von Weichkorallen nutzen, um Parasiten loszuwerden und um Wunden zu heilen. Spektakuläre Unterwasseraufnahmen zeigen, wie die Delfine an diese „Medizin“ herankommen. Regisseur Harald Pokieser: „Solche Aufnahmen schaffen nur die Besten der Besten wie der Portugiese Nuno Sá. Man muss sich in zehn, fünfzehn Metern Tiefe auf die Lauer legen und warten, bis die Delfine kommen. Oft tauchen sie erst nach vierzig, fünfzig Minuten auf. Wenn den meisten Amateurtauchern bereits die Luft ausgeht, machen sich Nuno Sá und der italienische Taucher Massimo Verde erst an die Arbeit.“ Eine weitere Glanzleistung sind Aufnahmen eines Dugongs. Die Seekuh zeigte sich entspannt und ließ sich während einer ausführlichen Mahlzeit auf einer Seegraswiese filmen. Beim Versuch, diese Rarität der Meere zu filmen, sind bereits viele Kameraleute gescheitert. Um wissenschaftliche Erkenntnisse geht es auch im Golf von Akaba, der schmalen Bucht im Nordosten des Roten Meeres. Im Meeresforschungsinstitut im israelischen Eilat entdeckte der Meeresökologe Maoz Fine, dass die Korallen vor Ort auch bei den immer höheren Wassertemperaturen nicht ausbleichen und absterben wie an vielen anderen Riffen, sie trotzen offenbar der Klimaerwärmung. Zumindest für die kommenden Jahrzehnte. Im wärmeren Süden des Roten Meeres hingegen kommt es in den Sommermonaten zunehmend zur gefürchteten Korallenbleiche. Manche Riffe überleben die Hitzewellen, andere verwandeln sich zunehmend in Geröllhalden. Im Golf – nahe der Stadt Akaba – liegen Dutzende Militärfahrzeuge am Meeresgrund. Das ungewöhnliche Museum erinnert daran, dass am Roten Meer seit Generationen Kriege ausgefochten werden. Was aber friedlich stimmt: Schwämme, Fischschwärme und Korallen haben die Kanonen und Panzer längst in ein blühendes Riff verwandelt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 11.11.2025 ORF 2
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