Folge 15

  • Folge 254

    Folge 15 (45 Min.)
    14-Jährige ersticht Frau – wurde die Gefahr übersehen? „In diesem Fall war das Mädchen ausschließlich mit Selbstverletzungen auffällig geworden. Es gab keine Hinweise auf eine akute Gefährdung gegen andere“, so die Wiener Kinder- und Jugendhilfe. Trotz der engmaschigen Betreuung sticht die 14-Jährige mit psychischer Erkrankung auf eine fremde 64-Jährige ein, die sich auch auf dem Friedhof aufhält. Das Mädchen soll zuvor starke Medikamente eingenommen haben. Sie war mit drei weiteren Jugendlichen in einer psychosozialen, offenen Wohngemeinschaft mit vier Betreuungspersonen untergebracht. Handelt es sich um einen unvermeidlichen Einzelfall, oder wurde die Krise des Mädchens nicht erkannt? Andrea Poschmaier und Michaela Rädler berichten. Flugzeugabsturz in der kanadischen Wildnis „Plötzlich sinkt das Flugzeug, wir steuern auf die Bäume zu und dann war es irrsinnig laut“, erinnert sich Martin Schotte, der eine Pension in Traiskirchen in Niederösterreich betreibt. Mit seinem besten Freund Harald möchte er durch Kanada reisen, um Lachse zu angeln. Es ist der große Traum der beiden Köche. Doch beim Absturz mit einer einmotorigen Maschine kommt Harald ums Leben, während Martin Schotte sich unverletzt aus dem Wrack befreien kann. Savanka Schwarz mit einer Geschichte über Verlust und Aufarbeitung. Arbeiten im Alter „Ich komme mir so nutzlos vor, wenn
    ich nur zu Hause liege und nichts mache“, sagt der 69-jährige ehemalige Mietwagenunternehmer Egon Jocher. Er arbeitet in der Pension als Fahrer für seinen ehemaligen Mitarbeiter. Studien zeigen, dass ein abrupter Übergang in die Pension krank machen kann. Die Wertschätzung älterer Mitarbeiter:innen hängt von der Konjunktur ab, sagt der Wirtschaftspsychologe Erich Kirchler: „Bei guter wirtschaftlicher Lage werden ältere Menschen eher behalten. Wenn es schwierig wird, werden die Arbeitsplätze für jüngere Personen reklamiert.“ Sylvia Unterdorfer hat Menschen getroffen, die nach ihrer Pensionierung weiterarbeiten. Stefanie Pesendorfer – Die Eiskunstläuferin über Leidenschaft und Leistungsdruck „Nirgends fühle ich mich so frei wie auf dem Eis.“ Stefanie Pesendorfer trainiert seit fast 20 Jahren. Dabei ist die Oberösterreicherin erst 23 Jahre alt. 2022 wird sie Österreichische Staatsmeisterin und nimmt an den Weltmeisterschaften teil. Erwartungen und Leistungsdruck haben bei ihr eine Essstörung und Depressionen zur Folge. „Ich würde mir wünschen, dass jede Körperform in diesem Sport ihre Berechtigung hat“, sagt sie. Die Wienerin Trixi Schuba hat 1972 bei den Olympischen Spielen im Eiskunstlauf Gold gewonnen. „Es hat sich im Sport wahnsinnig viel verändert, die Anforderungen sind viel größer geworden“, sagt die 74-Jährige. Eva Kordesch hat die beiden für THEMA getroffen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 07.03.2026 3satOriginal-TV-Premiere Mo. 02.03.2026 ORF 2

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Sa. 07.03.2026
12:15–13:00
12:15–
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Di. 03.03.2026
12:10–12:55
12:10–
Di. 03.03.2026
02:22–03:07
02:22–
Mo. 02.03.2026
21:10–21:59
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