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    Dokumentation in 6 Teilen, Folge 1–6

    • Folge 1
      Seit dem Hüftschwung von Elvis und den Lustschreien von Little Richard sind Sex und Popmusik eine unauflösliche Einheit. Teils chronologisch, teils thematisch-essayistisch zeichnet die fünfteilige Reihe „Sex ‚n ‚Pop“ diese 50-jährige Geschichte nach – unterhaltsam und doch reflektiert, dokumentarisch und populär. Die erste Folge von Sex‘n’Pop zeigt, wie alles begann. Ein Hüftschwung, bis heute unvergessen – Elvis Presley ist die alles überragende Symbolfigur, wenn es um Sex’n’Pop geht. Role-Model für Millionen von Teenagern und darüber hinaus – als er sein „Pelvis“ kreisen ließ und „Treat Me Like A Fool, Treat Me Mean And Cool, But Love Me“ so schmerzlich-lüstern flehte, da war der Protest von Priestern und Eltern vergeblich.s Presley. (Text: ORF)
      Deutsche TV-PremiereDo 15.07.2004arte
    • Folge 2
      Entweder Heilige oder Hure – die Männer glaubten zu wissen, wie sie Frauen einzuordnen hatten. Aber mit Janis Joplin betrat ein neues Rollenvorbild den Pop-Kosmos. Die zweite Folge der Reihe „Sex ‚n‘ Pop“ erzählt die Geschichte der „Women in Rock“ und lässt dabei ProtagonistInnen und ZeitzeugInnen aller Dekaden und Genres zu Wort kommen. (Text: ORF)
      Deutsche TV-PremiereMo 21.08.2006arte
    • Folge 3
      Um keine andere Musikkultur ranken sich so viele Klischees wie um „Black Music“. „Sex ‚n‘ Pop“ will die Besonderheiten einer Kultur zeigen, die bis heute durchwirkt ist von dem Erbe der Sklavenhaltergesellschaft – eben jener afroamerikanischen Kultur, die die weltweite Popmusik so nachhaltig geprägt hat. (Text: ORF)
      Deutsche TV-PremiereDo 29.07.2004arte
    • Folge 4
      In der schwul-lesbischen Popgeschichte gab es immer auch das Spiel mit Identitäten. Von dem Spiel mit dem „Bi“-Sein im Glamrock der 70er bis hin zu den „Hypes“ des Jahres 2004 – „Sex ‚n‘ Pop“ erzählt die Geschichte einer wirklich erfolgreichen Emanzipation. Wie akzeptiert sind Schwule heutzutage? Welches Bild herrscht in den Medien? Warum gibt es so wenig offene Lesben im Musikgeschäft? „Sex ‚n‘ Pop“ klärt auf. (Text: ORF)
      Deutsche TV-PremiereDo 05.08.2004arte
    • Folge 5
      In Orlando, Florida, liegt unweit von Disney-World inmitten der Altstadt die Boygroup-Schmiede des Lou Perlman. N Sync und die Backstreet Boys sind Weltstars, die Lou Perlman ihre Karriere zu verdanken haben. Erstmals lässt der weltgrößte Macher von Mädchen-Fantasien für „Sex ‚n‘ Pop“ ein Kamerateam in sein Imperium. „Sex ‚n‘ Pop“ ergründet, ob es stimmt, dass mediale Bilder neue Körper hervorbringen. Erzählt wird die Geschichte der Boy- und Girlbands im Wandel der Zeiten, von den Monkees über die Bay City Rollers bis heute. (Text: ORF)
      Deutsche TV-PremiereDo 12.08.2004arte
    • Folge 6
      Janet Jacksons gefallenes Oberteil war ein geplantes „Nipplegate“, Rammsteins „Bück-Dich“-Gummipenis-Show, Madonnas Zungenkuss mit Britney Spears und t.A.T.u.s Lesbenshow – alles kalkulierte Provokationen und billige Marketingtricks. Der erfahrene Popkonsument ist nicht mehr so leicht zu schocken. Er hat die Plattencover von Jane’s Addiction, Alice Coopers Frauenopfer auf dem Schafott und die Hardcore-Videos und Performances der Industrial-Zeit hinter sich gebracht. „Sex ‚n‘ Pop“ liefert eine Chronik der Skandale und durchlebt den Prozess der Meinungsbildung.
      Wann ist ein Tabubruch wirklich moralisch verwerflich und wann beinhaltet er künstlerische Aussagen, bringt Erkenntnis oder kommentiert gesellschaftliche Entwicklungen? Wenn Popkultur Jugendkultur ist, wie jugendfrei muss sie dann sein? Immer wieder holen Jugendschutz und Zensurbehörden einzelne Veröffentlichungen vom Markt. Gleichzeitig verbinden sich schwarze Hiphop-Stars unverblümt mit der Pornoindustrie. Vor allem in den USA treten diese Widersprüche schon seit Jahrzehnten auf.
      Wenn Prince jetzt in seiner Heimatgemeinde in Minneapolis den „Wachturm“ der Zeugen Jehovas verbreitet, fragt man sich ausgerechnet der, der sich auf der Bühne stöhnend auf dem Piano wälzte und Fellatio am Mikrofon trieb? Tipper Gore jedenfalls, Gattin des ehemaligen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore, rief nach dem Studium des Booklets der Prince-CD „Dirty Mind“ jene amerikanische Zensurinitiative ins Leben, die Platten mit warnenden „Explicit Content“-Stickern bekleben lässt. „Sex ‚n‘ Pop“ lässt Grenzgänger und Moralisten zu Wort kommen.
      Hollywoods Soundtrack-Superstar Graeme Revell („Lara Croft“, „From Dusk till Dawn“, „The Crow“) kommentiert, warum er in den 80er Jahren mit seiner Formation SPK in Gummimaske zu Nekrophilie- und Autopsie-Videos auftrat und warum er Rammstein doch eher für „sowas wie Kiss“ hält. Pamela des Barres, Stargroupie aus dem Umfeld des amerikanischen Bürgerschrecks Frank Zappa, berichtet tabulos über die Sexwelt backstage. „Sex ‚n‘ Pop“ diskutiert die pornografische Bühnenshow der Frauenmetalband „Rockbitch“, die tabulose Selbstinszenierung des französischen Superstars Myléne Farmer, den sanften Lustmord bei Nick Cave, die schonungslose Selbstzerfleischung der Nine Inch Nails und die provozierenden Wortspiele der Ärzte.
      Der Film analysiert, was die schockierenden Sex-und-Gewalt-Projekte des New Yorker Undergrounds um Richard Kern, Lydia Lunch und Jim Foetus letztlich bewirken sollten und beschreibt die konservativen Rückentwicklungen im Mutterland des Rock ‚n‘ Roll. Was hat die Sexualisierung der Popkultur eingebracht? Schöne und aufreizende Bilder, aber auch den Trash und die totale Rebellion. In einem BBC-TV-Studio machte Jim Morrison einst vor laufenden Kameras die Hose auf, um den Senderchefs zu zeigen, was er von der Zensur seiner Texte hielt. So könnte man auch sagen, dass mit „The End“ alles anfing. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereDo 19.08.2004arte

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