Sartre über Sartre
    F 1974 (Sartre par lui-même)
    • Dokumentation
    • Kunst & Kultur
    • Portrait
    OriginalspracheFranzösisch
    Alternativtitel: Sartre - Ein Film
    Eine filmische Biografie, die Sartres Werdegang als Schriftsteller und Philosoph nachzeichnet, dessen Leben stark von den Zäsuren der Zeitgeschichte geprägt ist. Der aus einer bürgerlichen Familie stammende Sartre wurde zum großen Teil von seinem Großvater mütterlicherseits erzogen, wie er es in seinem autobiografischen Roman „Die Wörter“ schildert. Sartres Laufbahn als Gymnasiallehrer wurde vom Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Philosophisch setzte er sich damals intensiv mit der deutschen Philosophie auseinander, insbesondere der Phänomenologie Husserls und der Existenzialontologie Heideggers, die er 1933 als Stipendiat des Institut Français in Berlin entdeckt hatte. Daraus ging 1943 sein bedeutendstes philosophisches Werk, „Das Sein und das Nichts“, hervor. Die historischen Umstände und die „Kontingenz“ (ein Schlüsselwort der Sartreschen Philosophie) trugen dazu bei, dass das Sartresche Denken – die existenzialistische Philosophie – in der Nachkriegszeit starken Widerhall fand. Leitgedanken seiner Philosophie brachte Sartre auch in Romanen, Theaterstücken und Artikeln zum Ausdruck. Durch diese einfacheren und unmittelbareren Formen erreichte er eine große Breitenwirkung. Er begann, sich politisch zu engagieren und wurde zeitweilig zum Weggefährten der kommunistischen Partei, mit der er jedoch wegen seines Freiheitsbegriffs und -anspruchs kollidierte. Im Mittelpunkt des Films steht Sartre in seinem Denken und Handeln als Zeuge seiner Zeit. (Text: arte)

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