ZDF-Familienepos „Bella Germania“ im März

    Generationenübergreifende Geschichte einer deutsch-italienischen Familie

    ZDF-Familienepos "Bella Germania" im März – Generationenübergreifende Geschichte einer deutsch-italienischen Familie – Bild: ZDF/Gregor Schnitzler
    „Bella Germania“: Julia Becker (Natalia Belitski) trifft auf ihren tot geglaubten Vater Vincenzo Marconi (Stefan Kurt)

    Das ZDF hat einen Ausstrahlungstermin für das dreiteilige, deutsch-italienische Familienepos „Bella Germania“ verkündet, das die Geschichte einer Gastarbeiterfamilie von den 1950ern bis in die Gegenwart spannt. Die drei Episoden werden am 10., 11. und 13. März jeweils um 20.15 Uhr gezeigt – Sonntag, Montag und Mittwoch.

    Am 10. März wird um 21.45 Uhr auch noch „Bella Germania – Die Dokumentation“ von Heike Nelsen ausgestrahlt. Die Produktion des Dreiteilers war bereits im Sommer 2017 angekündigt worden.

    Die Miniserie spannt den Bogen von den ersten italienischen Gastarbeitern der 1960er Jahre auf ihrem Weg vom fremden Gast zum vertrauten Nachbarn im Deutschland von heute. Für die Familienmitglieder geht es um die Suche nach Identität, Liebe und Heimat sowie Erwartungen und Enttäuschungen im Wandel der Zeit.

    Das Leben der jungen Münchner Modedesignerin Julia (Natalia Belitski) ändert sich schlagartig, als sich plötzlich ein älterer Mann namens Ottokar (Christoph Letkowski und Joachim Bissmeir) als ihr Großvater vorstellt. Für die junge Frau öffnet sich eine ihr völlig fremde Familiengeschichte, während Ottokar hofft, Kontakt zu Julias Vater Vincenzo (Stefan Kurt und Kostja Ullmann) zu bekommen.

    Einst verliebte Ottokar sich in den 1950er Jahren unsterblich in Giulietta (Silvia Busuioc). Aus einer einzigen Liebesnacht ging Vincenzo hervor, doch Giulietta beugte sich dem Druck ihrer Familie. Sie ließ Ottokar unwissend zurück und heiratete später den Automechaniker Enzo (Deniz Baser). Doch diese Ehe scheiterte und Giuletta zog daraufhin mit Vincenzo zu ihrem Bruder Giovanni (Denis Moschitto und Alessandro Bressanello) nach München. Wie auch ihre Enkelin Julia viele Jahre später, entwirft und schneidert Giulietta Kleider und träumt davon, daraus in Deutschland einen Beruf zu machen.

    Obwohl Ottokar eine eigene Familie hat, wollen Julia und er einen Neuanfang wagen. Doch auf dem Weg nach Venedig stirbt Giulietta bei einem tragischen Autounfall, während Ottokar überlebt. Nun fällt auf Enzo der Verdacht, den Wagen manipuliert zu haben. Die Wahrheit über seinen Vater wirft Vincenzo völlig aus der Bahn – und er kappt jede Verbindung zu Ottokar …

    Als Ottokar nun durch Julia auf erneuten Kontakt zu seinem Sohn hofft, hat diese zunächst eine traurige Nachricht: Julia wuchs ohne Vater auf, laut ihrer Mutter ist Vincenzo schon lange tot …

    Regie führt Gregor Schnitzler, die Drehbücher schrieb Daniel Speck. Auf Basis der Drehbücher entstand Specks gleichnamiger Roman.

    02.01.2019, 12:11 Uhr – Bernd Krannich/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen