„Wilsberg“: (v. l.) Leonard Lansink, Janina Fautz und Arndt Schwering-Sohnrey
Bild: ZDF/Kai Schulz
Seit dem Start im Jahr 1995 ist die Krimiserie „Wilsberg“ unfassbar erfolgreich. Leonard Lansinks Paraderolle als Georg Wilsberg ist für das ZDF Gold wert. Daher überrascht es nicht, dass der Sender fleißig an Nachschub arbeitet. Derzeit werden in Münster, Köln und Umgebung zwei neue 90-Minüter gedreht, die die Arbeitstitel „Gesellschaftsspiele“ und „Der fünffüßige Drache“ tragen.
Im „Gesellschaftsspiele“ (Drehbuch: Stefan Rogall) organisiert Ekki Talkötter (Oliver Korittke) für Wilsberg, Tessa (Patricia Meeden) und sich selbst ein verlängertes Wochenende auf einem Campingplatz in der Nähe von Münster. Die zunächst idyllisch wirkende Gemeinschaft vor Ort gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als der Elektriker Henning Wennicke (Martin Brambach) nach einem Streit plötzlich verschwindet. Als sein Wohnwagen wenig später in Flammen aufgeht, nimmt Privatdetektiv Wilsberg die Ermittlungen auf.
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In „Der fünffüßige Drache“ (Drehbuch: Andreas Brune, Sven Frauenhoff) sorgt ein aufsehenerregender nächtlicher Einbruch in ein Museum in Münster dafür, dass Wilsberg, Ekki Talkötter und Merle (Janina Fautz), die Patentochter von Anna Springer, aktiv werden. Kurz darauf wird einer der Täter tot aufgefunden. Während Kriminalhauptkommissarin Anna Springer (Rita Russek) und ihr Kollege Overbeck (Roland Jankowsky) von einem Mord unter Komplizen ausgehen, entdeckt Wilsberg Hinweise darauf, dass ein persönliches Motiv hinter der Tat stecken könnte.
Der jüngste „Wilsberg“-Fall wurde Anfang Januar von 6,23 Millionen Menschen bei einem Marktanteil von 25,5 Prozent gesehen. Auch 2025 waren überragende Quoten für die insgesamt vier Erstausstrahlungen drin: Folge 84 („Über dem Gesetz“) war am 11. Januar mit 6,80 Millionen Zuschauern bei 27,8 Prozent Marktanteil die reichweitenstärkste. Doch auch die anderen drei neuen 90-Minüter waren mit Reichweiten zwischen 5,36 und 6,23 Millionen Zuschauern echte Straßenfeger. Der nächste neue Fall „Mogelpackung“ läuft am Karsamstag, den 4. April im ZDF.