WDR verabschiedet Moderatorin Martina Eßer

Für den Sender über 40 Jahre vor und hinter der Kamera aktiv

Christopher Diekhaus
Christopher Diekhaus – 29.09.2026, 16:13 Uhr

Martina Eßer moderiert ein letztes Mal „WDR aktuell“ – Bild: WDR/Annika Graeff
Martina Eßer moderiert ein letztes Mal „WDR aktuell“

Wer regelmäßig das tägliche Nachrichtenformat „WDR aktuell“ verfolgt, muss sich schon bald auf eine Veränderung einstellen: Wie der WDR heute verkündete, wird die langjährige Moderatorin Martina Eßer am morgigen Mittwoch, dem 30. September, ab 21:45 Uhr ebenjene Sendung ein letztes Mal präsentieren. Nach über 40 Jahren vor und hinter der Kamera verabschiedet sie sich damit von ihrem Stammsender.

WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg würdigt die scheidende Journalistin mit folgenden Worten: „Martina Eßer hat über viele Jahrzehnte hinweg mit Verständlichkeit, Präzision und Humor vor der Kamera gestanden und unsere Sendungen geprägt.“ Hervorgehoben werden in der Pressemitteilung zudem ihre souveräne Art und ihre große Glaubwürdigkeit. Eigenschaften, mit denen sie für viele Zuschauer ein Ruhepol im oft hektischen Nachrichtenalltag gewesen sei.

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Zum WDR fand die heute 66-jährige Martina Eßer bereits während ihres Studiums an der Deutschen Sporthochschule Köln, das sie als diplomierte Sportlehrerin abschloss. Tätig war sie im Anschluss als Filmemacherin und Reporterin und führte zunächst durch Sportsendungen, darunter „Querpass“ und die „Sportschau“. Auch präsentierte sie den Sport in der „Aktuellen Stunde“, deren Gesamtmoderation sie später übernahm. Vor der Kamera stand sie außerdem für das Wissenschaftsmagazin „Kopfball“ und das „ARD-Morgenmagazin“. Seit 2008 gehört Eßer zum festen Moderationsteam des Nachrichtenformats „WDR aktuell“, für dessen Präsentation sie 2016 mit dem Bremer Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Moderatorin“ ausgezeichnet wurde. Seit 2018 ist die gebürtige Kölnerin darüber hinaus als Rednerin für freie Trauungen aktiv.

Ein Grund für den Abschied vom WDR nach mehr als vier Jahrzehnten der Zusammenarbeit geht aus der heute veröffentlichten Pressemeldung des Senders nicht hervor.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Der Grund dürfte wohl der Ruhestand sein :)

    Da werden in naher Zukunft etliche "alte Hasen" vom Bildschirm verschwinden. Mauschwitz dürfte beim WDR der nächste sein.

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