„Vorstadtweiber“: Staffel 2 ab Mitte März im ORF

    Zehn neue Folgen der österreichischen Erfolgsserie

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 25.02.2016, 13:56 Uhr

    Das Team der „Vorstadtweiber“ mit ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner (m.) – Bild: ORF/Thomas Ramstorfer
    Das Team der „Vorstadtweiber“ mit ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner (m.)

    Die österreichische Hit-Serie „Vorstadtweiber“ wird im Heimatland in wenigen Wochen auf die Fernsehbildschirme zurückkehren. Bereits vor Ausstrahlung der ersten Staffel kündigte der ORF die Bestellung einer zweiten Staffel an. Unter der Regie von Harald Sicheritz und Sabine Derflinger sind nach Drehbüchern von Uli Brée zehn neue Folgen produziert worden, die ab dem 14. März immer montags um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen sind.

    Im Mittelpunkt der Serie stehen fünf Frauen, denen es in ihrer vermeintlich heilen Wohlstandswelt der Wiener Vorstadt eigentlich gar nicht besser gehen könnte. Sie führen lukrative Ehen, tragen teure Kleider und können ein Leben voller Luxus genießen. Doch als in Staffel 1 plötzlich eine von ihnen von ihrem Ehemann mittellos vor die Tür gesetzt wird, holt sie die Realität ein. Allmählich beginnt auch im Leben der anderen Frauen die Fassade zu bröckeln und sie befürchten, dass es ihnen genauso ergehen könnte. Korruption, Intrigen und eine Menge Leichen im Keller prägen den Alltag der Wiener Vorstadt. Während ihre Gatten in illegale Geschäfte verstrickt sind, bereiten die Frauen einen finanziellen Befreiungsschlag vor.

    Ging es in der ersten Staffel vor allem um die Fragen „Wer ist der Täter, wer der Liebhaber?“, sollen in den neuen Folgen die Fragen „Wer ist der Vater, wer der Liebhaber?“, zentral sein. Angekündigt sind neben dem charakteristischen schwarzen Humor auch inhaltliche Twists, überraschende Schwangerschaften, delikate Probleme im Schlafzimmer, finanzielle Schieflagen und neue Figuren. „Mehr Intrigen, mehr Boshaftigkeiten, aber auch mehr Charme, mehr Sex – einfach mehr alles“, verspricht Hauptdarstellerin Adina Vetter. Das bewährte Ensemble um Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll, Adina Vetter, Juergen Maurer, Bernhard Schir und Lucas Gregorowicz wird um Hilde Dalik, Julia Stemberger, Nicole Beutler und Michael Masula ergänzt.

    Der On-Demand-Dienst Flimmit wird die zweite Staffel ebenfalls anbieten. Immer direkt nach der TV-Ausstrahlung in ORF eins wird bereits die jeweils nachste Folge vorab bei dem Streamingdienst auf Abruf zur Verfügung stehen. Eine DVD-Veröffentlichung erfolgt im Anschluss an das Staffelfinale. Eine dritte Staffel ist zudem bereits beschlossene Sache. Zehn weitere Episoden werden im Herbst gedreht.

    Die „Vorstadtweiber“ haben auch Anklang bei den deutschen Zuschauern gefunden. Die ARD strahlte im Sommer 2015 die erste Staffel aus. Die Premiere sahen mehr als fünf Millionen Zuschauer bei sehr guten 17 Prozent Marktanteil – und auch in der jungen Zielgruppe konnte das Erste punkten. Durchschnittlich schalteten mehr als vier Millionen Deutsche im Verlauf der ersten Staffel ein, was für ARD-Programmdirektor Volker Herres „ein klares Votum für diese neue, frische Farbe am Dienstagabend“ darstellt. Die zweite Staffel wird ebenfalls im Ersten zu sehen sein – ein Sendetermin ist allerdings noch nicht bekannt. Und auch international stößt die Serie auf Zuspruch: Das Schweizer Fernsehen hat die erste Staffel gezeigt und wird vermutlich auch die zweite Staffel übernehmen. Darüber hinaus hat das italienische Fernsehen Interesse an einer Adaption bekundet.

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