[UPDATE] Vor WM 2026: BBC-Fußballdrama mit Joseph Fiennes („The Handmaid’s Tale“) und Jodie Whittaker („Doctor Who“) feiert Deutschlandpremiere

Trailer zur Miniserie um Gareth Southgate und die EM 1996

Ralf Döbele
Ralf Döbele – 15.05.2026, 11:29 Uhr (erstmals veröffentlicht am 27.04.2026)

„Dear England“: Joseph Fiennes als Gareth Southgate – Bild: ZDF/Left Bank TV
„Dear England“: Joseph Fiennes als Gareth Southgate

Mit einer Geschichte über Scheitern, Druck und zweite Chancen schickt ZDFneo ein BBC-Drama passend zur Fußball-WM 2026 ins Free-TV. Der Spartensender zeigt die erste Folge von „Dear England“ am Dienstag, den 9. Juni um 20:15 Uhr, unmittelbar danach folgt Episode 2. Die verbleibenden beiden Teile der Serie, die auf realen Begebenheiten basiert, laufen in derselben Nacht ab 0:50 Uhr. Parallel steht die Serie bereits ab 21:15 Uhr im Streaming-Angebot des ZDF bereit.

UPDATE: Nachdem der deutsche Starttermin bereits zwei Wochen bekannt war, gibt es nun auch einen Termin für die Weltpremiere der Miniserie: Die ersten zwei Folgen werden am Sonntag, den 24. Mai im BBC iPlayer veröffentlicht. Dann wird auch die erste Folge bei BBC One ausgestrahlt. Folge 2 schließt sich am Montag, den 25. Mai an, die Episoden 3 und 4 folgen eine Woche später – sonntags gemeinsam im iPlayer, linear erneut Sonntag/​Montag (31. Mai und 1. Juni). Zusammen mit dem Ausstrahlungstermin gibt es auch einen Trailer.

ZUVOR: Im Mittelpunkt von „Dear England“ steht ein Mann, dessen Name in England lange mit einem Fehlschuss verbunden war – und der später doch zum Hoffnungsträger einer ganzen Fußballnation wurde. Halbfinale der EM 1996: Im Wembley-Stadion verschießt Gareth Southgate (Joseph Fiennes) im Elfmeterschießen gegen Deutschland den entscheidenden Ball. Ein Moment, der sich tief ins nationale Gedächtnis einbrennt. Zwei Jahrzehnte später liegt die englische Nationalmannschaft erneut am Boden, nach dem blamablen Aus gegen Island bei der EM 2016. Ausgerechnet Southgate übernimmt nun als Trainer die Verantwortung – und versucht, das Team mental neu auszurichten.

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Dabei setzt er auf ungewöhnliche Methoden. Mit der Sportpsychologin Pippa Grange (Jodie Whittaker) holt er erstmals systematisch psychologische Betreuung in den Verband. Unterstützt wird der Neuaufbau auch von Verbandsfunktionären wie Greg Dyke (Jason Watkins) und Greg Clarke (John Hodgkinson) sowie aus dem Trainerstab um Co-Trainer Steve Holland (Daniel Ryan) und Analyst Mike Webster (Sam Spruell). Trainingslager bei den Royal Marines, intensive Analysen verschossener Elfmeter und der Versuch, aus Einzelspielern wieder eine Mannschaft zu formen, prägen den Neustart.

„Dear England“ basiert auf dem preisgekrönten Theaterstück von James Graham, der auch die Drehbücher zur TV-Adaption schrieb. Inszeniert wurde das Projekt von Rupert Goold und Paul Whittington, die den Fokus bewusst nicht nur auf das Spielfeld legen, sondern auch auf Kabinen, Pressekonferenzen und Fantribünen. Einen Starttermin in Großbritannien bei BBC One gibt es überraschenderweise noch nicht.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Die Kommentare unter diesem Bericht sind wirklich Sinnbild für die typisch deutsche Rumheulerei:
    - Legt Euch endlich Fernseher zu, die sich für Streaming eignen.
    - Flennt nicht andere voll, wenn Ihr aus welchen dubiosen Gründen nicht streamen wollt. Weder der Leser, noch der TV-Konsument, und schon gar nicht die TV-Sender sind das Problem, sondern Ihr selbst, und niemand sonst.
    - Und wer bereits an den einfachsten Lebensanforderungen scheitet, sollte vielleicht mal darüber nachdenken, wo und wann sich der eigene Lebensweg in eine falsche Richtung entwickelt hat.
    - Und im Zweifelsfall einfach mal den TV auslassen und nicht allen anderen die Schuld geben.

    Ihr Deutschen seid unglaublich unzufrieden, kein Wunder, dass so viele in diesem Land auf die verlogenen blauen Heilsversprecher reinfallen.
    • am

      User 152 hat so recht. Fast alles Gute soll ich ganznächtlich linear anschauen. Nein, streamen möchte ich nicht, weil ich das nur auf dem PC kann, und das ist mir aus Krankheitsgründen zu anstrengend.
      • (geb. 1968) am

        Ja, User 152 hat natürlich recht. Aber Streaming ist heute alltäglich, und die Kunden sind den öffentlich-rechtlichen Medien völlig egal – Hauptsache, das Geld kommt. Es verhält sich bei mir jedoch genau andersherum: Wenn ich mir gelegentlich etwas aus den öffentlich-rechtlichen Medien anschaue, dann nur als Stream auf meinem Tablet. Dort ist die mangelhafte technische Qualität nicht so offensichtlich und auf lineares Fernsehen habe ich schon seit vielen Jahren verzichtet.
    • am

      anstatt alle vier folgen zu zeigen laufen die ersten beiden zur prime
      time und die beiden andern mitten in der nacht? was für ein
      schwachsinnige planung des senders (aber glaube nichts neues)
      • (geb. 1968) am

        Meiner Meinung nach sind die technischen Qualitäten der Veröffentlichungen aus den öffentlich-rechtlichen Medien weit unter dem Standard, sowohl in Bezug auf Bild als auch auf Ton. Wenn ich lese, dass eine Serie bei den öffentlich-rechtlichen Medien veröffentlicht wird, vergeht mir sofort die Vorfreude darauf. Ich schaue seit vielen Jahren kein lineares Fernsehen mehr, und Streaming nutze ich nur bei Dokus über "Tschernobyl". Daher werde ich gänzlich auf diese Serie verzichten. Es wäre fair, Pay-per-View bei den öffentlich-rechtlichen Medien einzuführen, dann würde sich herausstellen, wer für ein so schlechtes Angebot zahlen möchte.

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