Vor dem Start: „Queen of the South“

DMAX zeigt mit Kartell-Drama wieder eine fiktionale Serie

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 14.06.2017, 10:00 Uhr

Alice Braga als Teresa Mendoza in „Queen of the South“ – Bild: Fox 21 Television Studios/UCP
Alice Braga als Teresa Mendoza in „Queen of the South“

DMAX zeigt ab dem heutigen Mittwoch (14. Juni) die aktuelle US-Serie „Queen of the South“ als Deutschlandpremiere. Immer mittwochs ab 22:15 Uhr wird eine Doppelfolge aus der 13-teiligen ersten Staffel der erfolgreichen Serie gezeigt, zu der in den USA jüngst die zweite Staffel angelaufen ist. Für die wird es übrigens in Deutschland keine lange Wartezeit geben: DMAX plant, sie noch im Spätsommer auszustrahlen.

Im Zentrum der actiongeladenen Serie im Drogenmillieu steht Teresa Mendoza, die von Alice Braga gespielt wird. Mit den Worten „Jeder kennt mich als Amerikas größte Drogenbaronin – aber niemand kennt meine Geschichte“ leitet Teresa die Handlung ein: Eigentlich war die Frau nur eine kleine Leuchte im amerikanisch-mexikanischen Drogenhandel, ihr Lebensgefährte war derjenige, der mit Drogen dealte. Doch als er im Auftrag einen Kartells ermordet wird, ist auch Teresas Leben bedroht. Sie tritt die Flucht an. Doch schnell wird ihr klar, dass auf Dauer ein Entkommen vor dem Kartell nicht gelingen kann. Ihr kommt die Erkenntnis, dass nur eine Flucht nach vorne ihr Leben retten kann: Selbst zum großen Tier im Drogengeschäft aufsteigen und den auftraggebenden Kartell-Boss ausschalten.

In seiner anlässlich des US-Starts geschriebenen Kritik zu „Queen of the South“ kommt unser Kollege Gian-Philip Andreas zu dem Schluss, dass die Serie „stringentes Vorwärtserzählen mit Sinn für guten Suspense“ liefert, wobei Braga und ihre Gegenspielerin (Veronica Falcón) mit großer Inbrunst performen. Abstriche muss man bei den Dialogen machen, die, wie manche Szenen dann doch den südamerikanischen Wurzeln der Serie geschuldet, etwas arg melodramatisch erscheinen.

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