TV-Aus für Bernhard Brink: „Die Schlager des Monats“ künftig ohne Schlagertitan

    MDR setzt Chartshow mit Veränderungen fort

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 09.11.2022, 15:19 Uhr

    Bernhard Brink moderierte fünf Jahre lang „Die Schlager des Monats“ – Bild: Mitteldeutscher Rundfunk
    Bernhard Brink moderierte fünf Jahre lang „Die Schlager des Monats“

    Seit 2018 gibt es für Schlagerfans eine monatliche Sendung im MDR, in der auf aktuelle Neuerscheinungen und die erfolgreichsten Veröffentlichungen geblickt wird. In Zusammenarbeit mit der GfK werden „Die Schlager des Monats“ produziert. Mittlerweile sind 55 Ausgaben gelaufen, doch im kommenden Jahr stehen Veränderungen bevor. Wie die BILD exklusiv berichtete, wird Schlagertitan Bernhard Brink nur noch bis Januar 2023 die Sendung moderieren.

    Gegenüber der Boulevardzeitung sagte Brink: Ich hätte nie gedacht, dass wir es fünf Jahre geschafft haben, was letztlich ein voller Erfolg war. Am 6. Januar 2023 läuft seine reguläre Sendung, Ende Januar folgt dann noch der traditionelle Jahresrückblick „Die Schlagercharts“.

    Während die BILD vermeldete, dass das Format „Die Schlager des Monats“ zum Ende des Jahres komplett eingestellt würde, dementierte dies inzwischen der MDR. Auch 2023 soll es monatlich neue Folgen der Schlager-Chartshow geben, wie der Sender klarstellt. Weiterhin wird zur besten Sendezeit auf die 50 erfolgreichsten Schlager des vergangenen Monats geblickt. Die Sendung sei ein fester Bestandteil des MDR-Programms, die regelmäßig für tolle Quoten im Sendegebiet sorge.

    Ab Februar 2023 wird ein anderer Schlagerstar anstelle von Bernhard Brink durch die Sendung führen. Um wen es sich dabei handelt, will der MDR noch nicht verraten. Zudem werde es ein paar Änderungen in den Chart-Auswertungen geben, während das Konzept der Sendung erhalten bleiben soll. Auch weiterhin werden Schlagerstars im Studio Platz nehmen, Schlager-News besprochen und Backstage-Berichte gezeigt.

    Ans Aufhören denkt Bernhard Brink trotz des Verlustes seiner Sendung jedoch nicht: Ich bin jedenfalls noch voller Pläne und bin gespannt, was als Nächstes kommt, so der Sänger gegenüber BILD.

    Auch bei einer weiteren Schlagershow kommt es zu einer Neubesetzung: Wenn im Januar wieder das „Wenn die Musi spielt – Winter Open Air“ steigt, wird Stefanie Hertel einen anderen Ko-Moderator an ihrer Seite begrüßen. TV- und Radiomoderator Marco Ventre („Guten Morgen Österreich“) ersetzt Arnulf Prasch, der das parallel im ORF und MDR übertragene Format seit 1996 präsentierte.

    Ob Praschs unerwarteter Abschied freiwillig war? Es fällt mir nicht leicht, von der Musi Abschied zu nehmen. Ich blicke mit Freude und Demut auf insgesamt 27 Jahre ‚Wenn die Musi spielt‘ zurück, in denen ich vielen Menschen Freude bereiten und vor allem meine schöne Heimat einem Millionenpublikum präsentieren konnte. Ich wünsche dem Format viel Erfolg für die Zukunft und vor allem das Gespür für die Menschen, die dieser Idee aus Kärnten seit Jahrzehnten folgen, so Prasch gegenüber dem ORF.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1962) am

      Wenn man vor laufender Kamera meint, der Welt seine Meinung (Covid und Putin) mitteilen zu müssen, muss man mit solchen Konsequenzen rechnen! Brinki hat sich dieses Recht herausgenommen und der MDR seine Rechte auch. Wenn er damit ein Problem hat: Erst denken, dann reden.
      • (geb. 1969) am

        Da hat er sich wohl zu kritisch zu den Covidmassnahmen geäussert! Das scheint den Leuten des MDR nicht so recht in den Kram zu passen! Kopf hoch Bernhard! Du brauchst diesen korrupten Verein nicht! Mit Herrn Steimle wurde ja so ähnlich verfahren!

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