„Tohuwabohu“: Jochen Schropp moderiert Doku-Soap auf ZDFneo

    Ross Antony muss beim „TVLab“-Sieger erneut Kinder beaufsichtigen

    Michael Brandes – 23.04.2014, 14:44 Uhr

    Kim Fisher und Jochen Schropp mit der „Tohuwabohu“-Jury

    Im vergangenen August gewann die Pilotfolge der Doku-Soap „Tohuwabohu“ den „TVLab“-Wettbewerb von ZDFneo. Garantiert war damit die Produktion einer ersten Staffel. Inzwischen steht der Moderator fest: Jochen Schropp wird den Promi-Wettstreit um die Gunst hyperaktiver Kinder präsentieren. Die Dreharbeiten haben in dieser Woche begonnen.

    Schropp hatte zuvor drei Jahre für VOX gearbeitet. In diesen Zeitraum fiel unter anderem die Moderation von „X Factor“ und „Grill den Henssler“. Im Februar gaben beide Seiten ihre Trennung bekannt. Schropp kündigte an, sich neuen Projekten widmen zu wollen, darunter die kürzlich gestartete Wissenschaftsreihe „Science of Stupid“ auf National Geographic Channel (fernsehserien.de berichtete).

    Gedreht werden zunächst vier Folgen von „Tohuwabohu“, in denen zwei Promis zwei Tage lang eine Gruppe lauter und wilder Kinder beaufsichtigen müssen. Dabei müssen „kniffelige Aufgaben gelöst und spannende Herausforderungen gemeistert werden“. Am Ende entscheiden die Kinder selbst, wer sie am besten unterhalten hat. Der siegreiche Promi erhält einen Gewinn von 1000 Euro, der einem Kinderhilfsprojekt seiner Wahl zugute kommt.

    Ausgestrahlt wird die erste Staffel, die von der Produktionsfirma Encanto verantwortet wird, voraussichtlich im August. Es treten gegeneinander an: Sonya Kraus und Pilotfilm-Sieger Ross Antony, Kim Fisher und Jorge González, Fiona Erdmann und Fatih Cevikkollu sowie Isabel Varell und Felix von Jascheroff.

    Beim „TVLab“ hatte sich „Tohuwabohu“ im vergangenen Jahr gegen sechs weitere neuproduzierte Pilotfilme unterschiedlicher Genres durchgesetzt. Die Publikumsabstimmung gewann die Doku-Soap mit deutlichem Vorsprung vor der Comedyserie „Diese Kaminskis“. Qualititiv konnte das „TVLab“ allerdings nicht überzeugen, zumal sich insbesondere bei „Tohuwabohu“ die Frage stellte, was ein derart konventionelles Format, das solide Familienunterhaltung bietet, eigentlich in einem vermeintlichen Innovationswettbewerb zu suchen hat. Mittels eines sehr fragwürdigen Votingsystems – das nicht den bestbewerteten, sondern den meistgesehen Pilotfilm bevorzugte -, war der Sieg für das massentauglichste Format dann auch keine Überraschung (fernsehserien.de berichtete).

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