„The Mindy Project“: Hulu bestellt überlange vierte Staffel

    26 neue Episoden nach FOX-Absetzung bei VoD-Dienst bestellt

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 15.05.2015, 19:43 Uhr

    Damals: Der Cast der ersten Saffel von „The Mindy Project“ – Bild: FOX
    Damals: Der Cast der ersten Saffel von „The Mindy Project“

    Wie in Branchenkreisen bereits erwartet ist die Absetzung von „The Mindy Project“ bei FOX mit einem Happy-End ausgegangen: Hulu hat 26 neue Folgen der Comedyserie bestellt. Nominell handelt es sich dabei um eine vierte Staffel, entspricht aber im Umfang beim Video-on-Demand-Dienstleister den zwei Staffeln mit 13 neuen Folgen, über die vorab spekuliert worden war (fernsehserien.de berichtete).

    Ein Veröffentlichungstermin für die neuen Folgen ist noch nicht bekannt. Aber es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn die Veröffentlichung nicht in zwei 13er-Blöcken mit einer größeren Pause zwischen drin erfolgen würde.

    Hulu verweist in seiner Ankündigung, dass die Serie „The Mindy Projct“ beim Anbieter zu den beliebtesten Formaten gehört. Hulu ist zudem die exklusive VoD-Heimat von „Mindy“ in den USA. Weiterhin habe Hulu die Option, im Anschluss noch weitere Staffeln der Serie zu bestellen.

    MIndy Kaling steht als Hauptdarstellerin und Serienschöpferin hinter „The Mindy Project“, das von Universal TV produziert wird. Eigentlich war die Serie für dessen Schwestersender NBC entwickelt worden, ein Serienpilot wurde dann jedoch bei FOX geordert. Die Serie hat im Verlauf ihrer bisherigen drei Staffeln zahlreiche kreative Reboots durchlaufen, um von ihren mageren Einschaltquoten herunterzukommen. Nach einem Regiemewechsel in der FOX-Führung war dann aber Schluss mit dem Langmut. Auf der anderen Seite hat die Verlängerung für das Produktionsstudio Universal TV übergeordnete finanzielle Vorteile, da die Serie somit auf „mehr als 88 Episoden“ kommt und somit aller Voraussicht nach in die lukrative Syndication gehen kann.

    Trotz insgesamt geringer Einschaltquoten war „The Mindy Project“ stets ein Zugpferd für die Zielgruppe der einkommensstarken Zuschauer – jene mit einem Haushaltseinkommen über 100.000 US-Dollar im Jahr.

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