[UPDATE] „Tatort“: WDR zeigt neue Schimanski-Doku und vier restaurierte Fälle

    Macher beleuchten die Entstehungsgeschichte des Kultkommissars

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 26.11.2021, 11:18 Uhr (erstmals veröffentlicht am 03.11.2021)

    „Die Akte Schimanski“ – Bild: WDR/Bavaria
    „Die Akte Schimanski“

    UPDATE: Der WDR hat inzwischen bekannt gegeben, welche weiteren Schimanski-“Tatorte“ in restaurierter Fassung gezeigt werden: Am 14. Dezember ist „Der Tausch“ zu sehen, am 21. Dezember „Freunde“ und am 28. Dezember „Spielverderber“. Darüber hinaus werden auch die restlichen 14 „Tatorte“ sowie die zwei Kinofilme mit Götz George derzeit sukzessive restauriert und sollen Anfang 2022 wöchentlich ausgestrahlt werden.

    ZUVOR: Vor mehr als 40 Jahren ermittelte Götz George zum ersten Mal als Horst Schimanski am Duisburger „Tatort“. Grund genug, das Jubiläum gebührend zu feiern, wenn auch mit einigen Monaten Verspätung. Schließlich lief der erste Schimanski-Fall „Duisburg-Ruhrort“ am 28. Juni 1981. Nichtsdestotrotz zeigt der WDR im kommenden Monat vier digital restaurierte HD-“Tatorte“ mit George ab dem 7. Dezember immer dienstags um 22:15 Uhr. Außerdem steht am selben Tag um 23:45 Uhr die neue halbstündige Doku „Die Akte Schimanski“ auf dem Programm.

    Die Dokumentation beleuchtet die Entstehungsgeschichte von Schimanski und Thanner (Eberhard Feik) und zeichnet die Geschichte des Kultkommissars in seinen ersten fünf Jahren auf Sendung nach. Zu Wort kommen unter anderem Autor und Produzent Bernd Schwamm, Produzent Günter Rohrbach, sowie die Regisseure Hajo Gies, Ilse Hofmann und Dominik Graf. So sollen neue Perspektiven auf das Phänomen Schimanski als Vorreiter in Erzählweise und Ästhetik von Krimis eröffnet werden.

    Der erste neu restaurierte „Tatort“ ist am 7. Dezember „Doppelspiel“ aus dem Jahr 1985. Darin wird vor einem Wohnblock die zerschmetterte Leiche der Sekretärin Jutta Starck gefunden. Ein Abschiedsbrief, den Schimanski und Thanner in ihrer Wohnung finden, deutet zunächst auf Selbstmord hin, doch die Tatsache, dass Jutta vor ihrem Tod in ständiger Angst lebte, lässt auch andere Schlüsse zu. Welche Rolle spielt der Schulleiter Paul Gaßmann (Franz Buchrieser), bei dem Jutta angestellt war? Steht er unter dem Einfluss einer koreanischen Sekte, der die Schule gehört?

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Das Format ist mir wumpe, aber ich bin mal auf die Bildqualität gespannt. Eigentlich hieß es ja, die 1980er-Jahre-Tatorte wurden im Original auf Magnetband aufgezeichnet und diese Originalbänder haben im Laufe der Jahrzehnte gelitten, während in den 1970ern noch auf Filmmaterial (16 mm) gefilmt wurden, das sich besser gehalten hat. Und deswegen sehen die ganz alten Tatorte oft frischer aus als die alten.

      Da bin ich mal gespannt, was noch rauszuholen war aus den verblichenen Magnetbändern. :-)
      • am

        Das was du da schilderst trifft eher auf Serien zu. Gedreht wurde aber meistens auf Filmmaterial. Jedoch wurde es auf Magnetbänder umkopiert da der Schnitt dort einfacher ist.


        Schon die ersten restaurierten Schimanski Tatorte waren von der Bild-Qualität Top.
    • am

      Hoffentlich heißt restauriert nicht auch geschlechtlich oder sprachlich angepaßt
      • (geb. 1961) am

        2000 liefen schon mal restaurierte Fassungen. Die waren "nur" von der Bildqualität etwas verbessert (eben in HD konvertiert). Sprachlich hat sich nichts geändert.
      • am

        wie soll das auch funktionieren wenn Götz George bereits tot ist ?
      • (geb. 1957) am

        Also die Vorstellung gefällt mir bzw. es gruselt mich ganz gewaltig: Schimanski brüllt
        am Gleiter: "Fäkalien" oder holt eine Diät Cola aus dem Kühlschrank. Nette Seite hier...
    • (geb. 1963) am

      Na wenigstens 4 digital-restaurierte "Tatort"-Folgen sendet der WDR - plus die Dokumentation.
      Man sollte zufrieden sein - oder auch nicht (darf jeder selbst entscheiden!).
      Und das Bildformat ist mir sowas von egal, da ich im Besitz eines 55"-Fernsehers bin...
      • am via tvforen.de

        "Duisburg Ruhrort" wurde vor etwa 2 Jahren angepriesen als restauriert und sollte nur der Auftakt ALLER Schimanski-Tatorte sein, die dann wöchentlich laufen sollten.
        Nach 3 oder 4 Tatorten war dann plötzlich Schluss.

        Und jetzt tut der WDR so, als sei das eine neue Idee?
        • am via tvforen.de

          Da kann man nur hoffen, dass der WDR nicht am Bildformat rumpfuscht.
        • am via tvforen.de

          totort "Ruhrort" haben sie perfekt restauriert!
      • am

        Eigentlich wollte der WDR doch alle Schimmi-Tatorte über den vergangenen Jahreswechsel senden. Die ersten kamen im Dezember, aber leider gings dann im Februar nicht mehr weiter obwohl so angekündigt. Sang und klanglos eingestellt.
        • (geb. 1967) am

          Die Sendeanstalten haben doch alle kein Geld mehr. Wat globste, warum jetzt mehr Zwangsgebühren erhoben wurden ? Wenn die genug geschäffelt haben, dann zeigen se bestimmt den Rest ?! *lol*
        • (geb. 1953) am

          Es heißt gescheffelt. Kommt von Scheffel (alte deutsche Maßeinheit für Lebensmittel )
        • am

          @ Gazi
          Wo das Senden von Wiederholungen doch so furchtbar teuer ist...
          Aber Hauptsache du hast deinen Anti-GEZ-Spruch abgelassen.
        • am

          Es wurde letztes Jahr angekündigt, 11 Schinanskis in HD zu senden.

          Der Rest sollte gegen Ende 2021 folgen!
        • am

          Achtung, es geht um die Tatorte, und die waren für Nov./Dez. 20 und Jan. 21 komplett  auf WDR angekündigt. Sie liefen bis Weihnachten und es hieß kurz es geht im Feb. weiter.
          Die Schimanski-Filme laufen immer wieder mal.
        • (geb. 1945) am

          also nie

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