[UPDATE] „Tage, die es nicht gab“: ARD-Termin für zweite Staffel der österreichischen Dramaserie

Diana Amft, Franziska Weisz, Jasmin Gerat und Franziska Hackl kehren mit tödlichen Geheimnissen zurück

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 12.12.2025, 15:31 Uhr (erstmals veröffentlicht am 05.12.2025)

„Tage, die es nicht gab“ – Bild: ORF/MR Film/Landsiedl/Ramstorfer
„Tage, die es nicht gab“

Im Frühjahr 2023 hat die ARD die erste Staffel von „Tage, die es nicht gab“ ausgestrahlt, eine ursprünglich als Miniserie angelegte österreichisch-deutsche Koproduktion. Dank des Erfolgs gab es allerdings grünes Licht für eine Fortsetzung. Die zweite Staffel mit dem Untertitel „Tödliche Geheimnisse“ wird aktuell im ORF ausgestrahlt – und kommt nach dem Jahreswechsel auch nach Deutschland. Ab dem 16. Januar 2026 werden die neuen Episoden für drei Monate in der ARD Mediathek auf Abruf bereitgestellt.

UPDATE: Nun gibt es auch einen Termin für die TV-Premiere: Die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel von „Tage, die es nicht gab“ laufen am Mittwoch, den 4. Februar 2026 ab 20:15 Uhr am Stück im Ersten. Die weiteren sechs Episoden sind allerdings erst in einem Rutsch in der Nacht zum 5. Februar ab 0:15 Uhr zu sehen – offenbar will man mit dieser Programmierung möglichst viele Menschen in die Mediathek locken.

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ZUVOR: Im Mittelpunkt stehen wieder die vier Freundinnen Christiane (Franziska Hackl), Doris (Diana Amft), Inès (Jasmin Gerat) und Miriam (Franziska Weisz). Nach den dramatischen Ereignissen der ersten Staffel scheint es so, als hätten sie sich unter dem Mantel des Ungesagten mit ihrem Leben und ihren Männern arrangiert. Die eingeschworene Balance gerät jedoch ins Wanken, als sie in einen Mordfall verwickelt werden: Sarah (Niobe Carolin Eckert), die 18-jährige Tochter von Doris, findet in ihrem Zimmer die Leiche ihrer Mitschülerin Emily Wagenthein (Paulina Hobratschk). Sie wurde erstochen.

Unter Mordverdacht gerät Inès’ Sohn Olivier (Etienne Halsdorf), der mit Emily ein Verhältnis hatte. Das Beziehungsgeflecht der Freundinnen rückt schon bald ins Visier der Polizei. Die Suche nach der Wahrheit löst einen Sog von Beziehungsproblemen aus: Affären, Anschuldigungen und Vertrauensbrüche. Das bewährte Ermittlerduo Leodolter (Tobias Resch) und Grünberger (Sissy Höfferer) stellt den vier Freundinnen wieder eine Menge Fragen. Antworten erhalten sie allerdings nur sehr spärlich, da die vier Freundinnen ungebrochen zueinander halten. Dies macht den Fall nicht gerade einfach, denn jede Einzelne von ihnen hätte ein Motiv für einen Mord gehabt. Stille Wasser sind noch immer tödlich. Alles könnte so schön sein im beschaulichen Zollberg, wäre da nicht diese Leiche …

In weiteren Rollen spielen in der zweiten Staffel Rick Kavanian, Jutta Speidel, Wanja Mues, Stefan Pohl und Andreas Lust sowie Maya Unger und Cesár Sampson mit. Gedreht wurden die acht neuen Folgen von Mai bis September 2024 in Wien und Umgebung unter der Regie von Anna-Katharina Maier und Mirjam Unger nach Drehbüchern von Mischa Zickler („Walking on Sunshine“).

Die erste Staffel holte im Frühjahr 2023 im Ersten Reichweiten zwischen guten 3,99 und mauen 2,41 Millionen Zuschauern. Dafür war die achtteilige Miniserie in der ARD Mediathek ein umso größerer Erfolg. Dort wurden 13,2 Millionen Abrufe gezählt, was „Tage, die es nicht gab“ zu einer der meistabgerufenen Inhalte des Jahres machte. Unser Kritiker Marcus Kirzynowski gab dem „starken Ensembledrama mit skurrilem Humor“ 4 von 5 Sternen und urteilte: „Unsere südlichen Nachbarn können moderne Serien doch immer noch besser.“ (zur kompletten Serienkritik)

„Tage, die es nicht gab – Tödliche Geheimnisse“ ist eine Produktion von MR Film in Koproduktion mit ORF und ARD Degeto, MDR, SWR, WDR, NDR, BR und RB, hergestellt mit Unterstützung von FISA+ und Film in Austria (ABA).

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • (geb. 1963) am

    Schaue die 2. Staffel aktuell in der Mediathek und habe sie auch auf dvd und finde sie wieder wirklich, sehr,sehr gut. Vor allem das Ermittlerduo die grüneberger und den leodolter, mit diesem trockenen Humor, einfach herrlich zu genießen. Genau was ich mag. Noch 2 folgen und es kommt ans Tageslicht wer emelys Mörder oder Mörderin wirklich ist. Wünsche mir eine 3.staffel
    • am via tvforen.de

      Da sind mir ja zwei Sachen aufgefallen und Fragen dazu eingefallen.

      Zum einen hält Wanja Mues seinen französischen Akzent nicht konsequent bei. Ich kenne relativ wenig Leute, die mit Akzent sprechen, habe aber manchmal den Eindruck, dass das wie mit dem Stottern ist, dass man also mehr mit Akzent spricht, wenn man aufgeregt ist o.Ä. Kann das sein?

      Und dann sagen die Österreicher scheinbar am Satzende öfter auch als die Deutschen, kann das sein? So wie bei Falco, Der Kommissar: Sie fährt ja U-Bahn auch.
      Bislang dachte ich, da geht es um Reim und Versmaß. In Deutschland würde man zwar sagen "Ich gehe auch ins Kino" oder "Auch ich gehe ins Kino", aber wohl kaum "Ich gehe ins Kino auch". In Österreich scheint das aber üblich zu sein, oder irre ich mich da?
      • am via tvforen.de

        Findest du den folgenden Satz ungewöhnlich im Deutschen?

        Wir gehen heute ins Kino und Essen gehen wir danach auch".
      • am via tvforen.de

        DerLötkolb schrieb:
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        > Findest du den folgenden Satz ungewöhnlich im
        > Deutschen?
        >
        > Wir gehen heute ins Kino und Essen gehen wir
        > danach auch".


        Nein, ich habe ja auch nicht geschrieben, dass es in der bundesdeutschen Sprache nie am Ende steht. Aber würdest du es für korrekt halten, zu schreiben "Ich gehe ins Kino auch." ?
      • am via tvforen.de

        chrisquito schrieb:
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        > DerLötkolb schrieb:
        > --------------------------------------------------
        > -----
        > > Findest du den folgenden Satz ungewöhnlich im
        > > Deutschen?
        > >
        > > Wir gehen heute ins Kino und Essen gehen wir
        > > danach auch".
        >
        >
        > Nein, ich habe ja auch nicht geschrieben, dass es
        > in der bundesdeutschen Sprache nie am Ende steht.
        > Aber würdest du es für korrekt halten, zu
        > schreiben "Ich gehe ins Kino auch." ?

        Ich würde das so sagen, nicht.
        Obiges hört man leider sehr oft. Soll wohl witzig sein. Ist es aber nicht.
      • am via tvforen.de

        Also so klingt der Satz falsch für mich und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das jemand im realen Leben sagt. Was kam denn vor dem Satz?

        Für mich fehlt da ein dann/danach/davor oder zumindest ein "und".
      • am via tvforen.de

        Hm, ich könnte jetzt nich behaupten dass mir das schonmal aufgefallen ist.
        Ich kenn die Serie nicht, deswegen weiß ich nicht ob dort Dialekt oder Hochdeutsch gesprochen wird. Bist du sicher dass die nicht sagen "Ich geh ins Kino eh."
      • am via tvforen.de

        Sveta schrieb:
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        > Ich würde das so sagen, nicht.
        > Obiges hört man leider sehr oft. Soll wohl witzig
        > sein. Ist es aber nicht.


        Die Kinder von heute importieren solche Grammatik-Torpedos direkt aus dem Amerikanischen. Dort funktioniert die Konstruktion mit nachgeschobener Verneinung. (In der vor-Corona-Zeit war das mal trendy.) Für die Kinder funktioniert das vermutlich auch. Unsereins kriegt jedesmal Zahnschmerzen, wenn wir sowas hören.
      • am via tvforen.de

        GerneGucker schrieb:
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        > Sveta schrieb:
        > --------------------------------------------------
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        >
        > > Ich würde das so sagen, nicht.
        > > Obiges hört man leider sehr oft. Soll wohl
        > witzig
        > > sein. Ist es aber nicht.
        >
        >
        > Die Kinder von heute importieren solche
        > Grammatik-Torpedos direkt aus dem Amerikanischen.
        > Dort funktioniert die Konstruktion mit
        > nachgeschobener Verneinung. (In der
        > vor-Corona-Zeit war das mal trendy.) Für die
        > Kinder funktioniert das vermutlich auch. Unsereins
        > kriegt jedesmal Zahnschmerzen, wenn wir sowas
        > hören.


        Falsche Übersetzungen aus dem Englischen sind nicht neu. Durch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" habe ich von Floskeln erfahren, die eigentlich jeder für normales Deutsch hält, die aber tatsächlich durch eine Eins-zu-eins-Übersetzung aus dem Englischen (oft amerikanisches Englisch) entstanden sind. Und Eins zu Eins geht selten gut.

        "Das macht Sinn".
        - Ich rufe dich zurück".


        Tatsächlich sage ich seither nicht mehr "Das macht Sinn". Klingt auch total seltsam, wenn man darüber nachdenkt.
      • am via tvforen.de

        Puri schrieb:
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        > Hm, ich könnte jetzt nich behaupten dass mir das
        > schonmal aufgefallen ist.
        > Ich kenn die Serie nicht, deswegen weiß ich nicht
        > ob dort Dialekt oder Hochdeutsch gesprochen wird.
        > Bist du sicher dass die nicht sagen "Ich geh ins
        > Kino eh."


        Das mit dem Kino war nur ein fiktives Beispiel, ich kann mich an die konkreten Zitate nicht erinnern. Und dass ich mich verhört habe, kann ich auch nicht ausschließen. Aber bei Falco heißt es definitiv "Ich mein, sie fährt ja U-Bahn auch".
    • (geb. 1968) am

      Da ist alles dabei: Klimawandel, ein homosexuelles Pärchen und die Aufnahme von Flüchtlingen. Framing verpackt in sowas wie einen Kriminalfall. Nicht nur die Qualität der Serie ist meiner Meinung nach mangelhaft, auch die technischen Daten wie Bild und Sound erinnern mich an die Zeit, als es noch kein digitales Fernsehen bzw. Streaming gab. Inmitten der zweiten Folge habe ich abgeschaltet.
      • (geb. 1958) am

        Schaue die 2. Staffel aktuell auf ORF und finde sie wieder sehr gut. Vor allem das Ermittlerduo mit diesem trockenen Humor, einfach herrlich, genau mein Ding!! Ich bin schon gespannt wer der Täter ist...

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