„SOKO Wien“: Stefan Jürgens verlässt Krimiserie nach 14 Jahren

    Schauspieler möchte sich neuen Herausforderungen stellen

    Glenn Riedmeier – 19.11.2020, 19:25 Uhr

    Stefan Jürgens als Major Carl Ribarski

    Die „SOKO Wien“ (in Österreich: „SOKO Donau“) verliert einen ihrer langjährigsten Ermittler: Stefan Jürgens hat die Entscheidung getroffen, die Krimiserie zu verlassen. Seit 2007 ist er als Major Carl Ribarski in der Serie zu sehen. 2021 will er sich nun neuen beruflichen Herausforderungen stellen.

    Der Abschied fällt mir natürlich nicht leicht, so Stefan Jürgens. Es waren wunderbare Jahre mit einem großartigen Team, für die ich sehr dankbar bin. Aber nachdem ich nun fast 16 Jahre in Berlin beim TATORT und in Wien bei der SOKO erfolgreich Verbrecher von der Straße geholt habe, wird es Zeit, die Lederjacke an den Nagel zu hängen. Ich möchte endlich auch wieder Komödien und andere Genres spielen können. Dafür sind bereits zwei Stoffe in Entwicklung.

    Der 1963 in Unna geborene Schauspieler, Musiker und Comedian absolvierte seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Auf der Bühne war er anschließend unter anderem am Schauspielhaus Bochum und am Theater des Westens zu sehen. Parallel wirkte er in nationalen und internationalen TV- und Kinoproduktionen mit. Bundesweite Bekanntheit erlangte er ab 1993 als Gründungsmitglied der Erfolgsshow „RTL Samstag Nacht“. Fünf Jahre lang war er Teil der legendären Comedyshow, in der er unter anderem mit Esther Schweins die „Samstag-Nacht-News“ präsentierte und in der kultigen Sketchreihe „Kentucky schreit ficken“ mitspielte.

    1999 und 2000 verkörperte er ins sechs „Tatort“-Folgen den Kriminalhauptkommissar Robert Hellmann. Anschließend war er in diversen Kinofilmen zu sehen, darunter „666 – Traue keinem, mit dem du schläfst“ und „Was nicht passt, wird passend gemacht“.

    Parallel zu seiner Schauspielkarriere ging Stefan Jürgens auch seiner musikalischen Leidenschaft nach und hat bereits sechs Alben veröffentlicht. Darüber hinaus stand er von 2000 bis 2008 mit fünf Bühnenprogrammen als Kabarettist auf der Bühne. 2010 war er im Hamburger Kammerspiele Theater mit dem Solostück „Seitenwechsel“ zu sehen, das von Homophobie in der Welt des Fußballs handelt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      das ist sehr schade - Stephan Jürgens war neben "Penny" der einzige Charakter, wegen dem er die Serie noch wert anzuschauen, seit dem Weggang von Gregor Seberg. aber man kann verstehen, dann man nach so langer Zeit sich mal wieder verändern möchte. Ich wünsche Stephan Jürgens alles Gute für die Zukunft, auch wenn es für mich das Ende von Solo Wien bedeutet.
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        Kein Verlust, der wollte nur mehr Kohle haben. Wie in seiner Serie davor.
        • (geb. 1979) am melden

          Schade aber ich find die Serie eh nicht mehr so toll seit dem Ausstieg von Gregor Seberg und Dietrich Siegl
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            Schon wieder einer. Sehr sehr schade.
            • (geb. 1994) am melden

              Ist ihm natürlich zu gönnen nach all der Zeit,aber ich denke ohne jetzt kann man den Stecker ziehen der ZDF will eh nicht mehr!
               
              Fand den Steinocher unpassend der neue wird vl besser passen,aber finde es hat keinen Sinn mehr schlechte Drehbücher und so gut Penny ist und so obwohl die neue Chefin gut gecastet ist finde mit lauter neue hats keinen Sinn nur meine Meinung!


              Ist Jürgens zu gönnen,jeder will mal was anders machen!
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