Im Mittelpunkt von „Sliders“ steht der Physikstudent Quinn Mallory (Jerry O’Connell), der in seiner Garage ein Gerät entwickelt, mit dem sich Portale in Parallelwelten öffnen lassen. Gemeinsam mit seinem Professor Maximillian Arturo (John Rhys-Davies), seiner Freundin Wade Welles (Sabrina Lloyd) und dem Sänger Rembrandt Brown (Cleavant Derricks) wird er bei einem Experiment versehentlich in eine andere Realität geschleudert. Von da an springt das Quartett – später ergänzt unter anderem durch die Soldatin Maggie Beckett (Kari Wuhrer) – von Welt zu Welt, stets auf der Suche nach dem Weg zurück in ihre eigene Dimension. Jede Episode zeigt eine alternative Version der Erde, etwa mit vertauschten Machtverhältnissen, technologischen Extremen oder historischen Abweichungen.
„Sliders“ startete 1995 beim US-Sender FOX und lief dort zunächst drei Staffeln lang, bevor die Serie 1998 vom Kabelsender Sci-Fi Channel übernommen wurde. Insgesamt entstanden bis zum Jahr 2000 fünf Staffeln mit 88 Episoden. Im Verlauf der Produktion kam es zu mehreren personellen Veränderungen vor und hinter der Kamera, darunter der Ausstieg zentraler Darsteller und kreative Richtungswechsel. Parallel dazu sanken die Einschaltquoten zunehmend, während die Produktionskosten für die aufwendigen Science-Fiction-Szenarien hoch blieben. Nach der fünften Staffel zog der Sender schließlich den Stecker und beendete das Format ohne weiteren Abschlussfilm.
„Sliders“ war in Deutschland zunächst ab 1997 bei RTL zu sehen und wurde später etwa von Kabel Eins und Nitro mehrfach wiederholt. Die letzte Free-TV-Ausstrahlung erfolgte 2017. Im Streaming ist die Serie aktuell nicht verfügbar.