Aufgrund des großen Erfolges hat der NDR die Serie „Schwarzes Gold“ um historische Ölfunde in der Lüneburger Heide überraschend für eine zweite Staffel verlängert. Im Zentrum des eigentlich als Miniserie angekündigten Sechsteilers mit Harriet Herbig-Matten und Tom Wlaschiha stehen zerstörerische Konflikte um Landbesitz, auf dem 1900 Öl gefunden wurde.
Da die Verlängerung nun etwas frühzeitig aus Anlass der Auszeichnung der Filmmusik mit dem Opus Klassik (für den Besten Filmscore) erfolgt, sind Details wie Besetzung und Drehstart noch nicht endgültig geklärt. Im Zentrum der zweiten Staffel sollen die von Herbig-Matten gespielte Johanna und der von Aaron Hilmer porträtierte Richard Pape stehen. Dabei soll ein neues Kapitel um wirtschaftliche, politische und persönliche Geschichten des „Erdöl-Zeitalters in Norddeutschland“ aufgeschlagen werden.
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Die Produzenten Matthias Greving und Kirsten Lukaczik kommentieren: Der Erfolg von ‚Schwarzes Gold‘ hat unsere Erwartungen übertroffen. Die enorme Begeisterung des Publikums, die starke Nutzung in der ARD Mediathek sowie die hervorragenden Reaktionen von Presse und Social Media zeigen, dass die Serie einen besonderen Platz in der deutschen Fernsehlandschaft eingenommen hat. Wir freuen uns sehr darauf, diese Geschichte mit einer zweiten Staffel weiter zu entwickeln.
Die ARD konkretisiert, dass die erste Staffel von „Schwarzes Gold“ 9 Millionen Abrufe bei einer durchschnittlichen Wiedergaberate von 60 Prozent erreichen konnte, was als hervorragende Werte eingeordnet wird.
Man führt den Erfolg auf die großartige visuelle Gestaltung, aufwendig inszenierte Landschaftsaufnahmen, detailreiche Ausstattung und Kostüme sowie ihre cineastische Bildsprache zurück. Und eben nicht zuletzt auf den nun ausgezeichneten Score, für den Hans Zimmer und Aleksey Igudesman verantwortlich zeichnen.