Rekordmonat für den Ki.Ka

    Astrid Lindgren beschert dem Kinderkanal Traumquoten

    Jens Dehn – 03.12.2007

    Für den Kinderkanal von ARD und ZDF war der November der erfolgreichste Monat seit Beginn der Sendezeitausweitung. Mit 19,4 Prozent Marktanteil bei der Gruppe der Drei- bis 13-Jährigen verzeichnete der Sender im vierten Monat in Folge einen Rekordwert. Gegenüber dem Vergleichsmonat 2006 konnte der Ki.Ka 2,5 Prozentpunkte hinzugewinnen. An zwei Tagen gelang es sogar, SuperRTL in der Gunst der kleinen Zuschauer zu überholen. Insgesamt bleibt SuperRTL aber Marktführer beim jungen Publikum, gefolgt von Ki.Ka. Der dritte Kindersender Nick folgt abgeschlagen.

    Maßgeblichen Anteil am Erfolg des Ki.Ka hat die Sendereihe zu Astrid Lindgrens hundertstem Geburtstag. Ein ganzer Themenmonat wurde der schwedischen Kinderbuchautorin gewidmet. So läuft die Zeichentrickserie „Pippi Langstrumpf“ seit dem 31. Oktober immer um 19:00 Uhr im Programm und wurde im Schnitt von 540.000 Zuschauern im Alter von drei bis 13 Jahren gesehen. Das entspricht einem Marktanteil von durchschnittlich 30,5% in der Zielgruppe. Der Spielfilm „Pippi in Taka-Tuka-Land“ erreichte mit 1,29 Mio. Zuschauern ab drei Jahren sogar einen Gesamtmarktanteil von 4,4%.

    Auch andere Lindgren-Helden wurden zu Quotenrennern: die Geschichten von „Michel aus Lönneberga“, dem Meisterdetektiv „Kalle Blomquist“ und den Kindern von Saltkrokan lagen allesamt weit über dem Senderdurchschnitt und erreichten Marktanteile von bis zu 25 Prozent in der Zielgruppe der Drei- bis 13-Jährigen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Naja, vielleicht lernt der KI.KA daraus ja was.
      Irgendwie ist mir das Programm momentan zu eintönig, da es fast nur aus den immer gleichen Zeichentrickserien besteht. Prinzipiell hab ich ja nichts dagegen, aber die ein oder andere Klassikerserie oder mal wieder ne Realserie aus den 90ern ins Programm zu nehmen, würde die Vielfalt deutlich erhöhen.
      Und dass es bei den Zuschauern nicht schlecht ankommt, sieht man ja an den Quoten.

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