Nina Kunzendorf verlässt Frankfurter „Tatort“

    Überraschender Ausstieg nach nur fünf Folgen

    Mario Müller – 25.10.2012, 08:08 Uhr

    Nina Kunzendorf und Joachim Król – Bild: HR / Johannes Krieg
    Nina Kunzendorf und Joachim Król

    Schon wieder eine neue „Tatort“-Personalie: Nachdem gestern bekannt wurde, dass Nora Tschirner und Christian Ulmen als neues Ermittlerduo in Weimar starten werden (fernsehserien.de berichtete), hat der Berliner Tagesspiegel jetzt erfahren, dass Nina Kunzendorf aus der ARD-Erfolgsreihe aussteigen wird.

    Als gewitzte und überaus coole Kommissarin Conny Mey ist sie mit Joachim Król alias Kommissar Frank Steier erst seit vorigem Jahr im Einsatz (fernsehserien.de berichtete). Doch das von Kritikern hochgelobte und beim Publikum mit zuletzt fast 10 Millionen Zuschauern enorm beliebte Ermittler-Team des Hessischen Rundfunks ist schon bald wieder Geschichte.

    Wie der HR bestätigte, werde Nina Kunzendorf mit der gerade abgedrehten fünften Folge ihr Engagement für den Frankfurter „Tatort“ beenden. Sie verlasse die Reihe auf eigenen Wunsch. Obwohl die Schauspielerin selbst noch keine Gründe für ihre überraschende Entscheidung genannt hat, heißt es aus ARD-Kreisen, dass sie mit der inhaltlichen Gestaltung ihrer Rolle nicht zufrieden gewesen sei. Mutmaßlich war sie nicht länger mit ihrem drehbuchmäßig vorgeschriebenen Auftreten als tiefdekolletierte, Kaugummi kauende Kommissarin mit engen Jeans, Cowboystiefeln und schrill-bunten Jacken einverstanden.

    Bevor sie im April kommenden Jahres zum fünften und letzten Mal an der Seite von Joachim Król ermittelt, wird sie noch am 26. Dezember in der Folge „Im Namen des Vaters“ zu sehen sein. Wer Kunzendorfs Rolle nach ihrem Ausstieg übernimmt, steht laut HR noch nicht fest.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Schade!!!!!!!!!
      Ich habe sie total gerne in dieser Rolle gesehen.
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        Ich kann sie allerdings, gerade auch angesichts ihrer Begründung, verstehen. Im ersten Fall bot die Figur reichlich Potenzial, doch leider ging die Entwicklung schlichtweg in die falsche, konkret: eine ziemlich niveaulose, Richtung. Schade ist vor allem, dass durch diese in meinen Augen Überbetonung dieser klischeehaft-billigen Facetten eine eigentlich hervorragende Schauspielerin meines Erachtens deutlich unter Wert geschlagen wurde.

        Findet jedenfalls
        - Da Nitram -

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