Nach Terroranschlag: „Tatort“-Doppelfolge mit Til Schweiger wird verschoben

    Ersatz durch zwei andere neue Fälle

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 16.11.2015, 13:24 Uhr

    Nach Terroranschlag: "Tatort"-Doppelfolge mit Til Schweiger wird verschoben – Ersatz durch zwei andere neue Fälle – Bild: WDR

    Die Terroranschläge in Paris ziehen weitere Programmänderungen nach sich: Der NDR hat beschlossen, die „Tatort“-Doppelfolge „Der große Schmerz“ und „Fegefeuer“ nicht wie geplant am 22. und 29. November auszustrahlen. Die beiden Filme mit Til Schweiger als Kommissar Nick Tschiller und dem Gastauftritt von Helene Fischer werden nun erst voraussichtlich im Januar 2016 zu sehen sein.

    „Aus Respekt vor den Opfern der grausamen Anschläge von Paris haben wir die Premiere der ‚Tatorte‘ mit Til Schweiger auf das kommende Jahr geschoben. Es passt einfach nicht in diese Wochen, eine Krimireihe zu zeigen, in der es auch um einen terroristischen Angriff geht“, erklärt Frank Beckmann, NDR-Programmdirektor Fernsehen.

    „Tatort“-Fans müssen dennoch nicht auf neue Folgen der beliebten Krimireihe verzichtet. Anstelle der Doppelfolge sind zwei andere Fälle in deutscher Erstausstrahlung zu sehen: Am 22. November wird die Episode „Spielverderber“ mit Maria Furtwängler gezeigt, am 29. November folgt „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“ mit Axel Milberg, Sibel Kekilli, Maren Eggert und Lars Eidinger.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1969) am melden

      Und wieder haben die Terroristen einen weiteren (kleinen) Sieg errungenen. Es sollte doch genau das bezweckt werden, das ihr ideologischer Terror Auswirkungen bis in unsere Wohnzimmer hat. Und nur so nebenbei: So schrecklich die Anschläge in Paris auch wahren. Es sterben täglich Menschen bei irgendwelchen anschlägen. Nur das interessiert hier nicht so sehr da es weit weg ist.
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      • am via tvforen.demelden

        Also wenn schon keine brutalen Filme laufen sollen, dann hätte man ja auch andere Filme vom Sibel Kekilli nehmen können. !!!
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          Die Identifikation von Journalisten mit Krimis ist ja schon beeindruckend: Nicht 2 neue Fälle werden gezeigt, sondern 2 andere Filme.

          Auch die immer wieder vorkommenden "Ermittlerteams" sind einfach 2 Schauspieler in ihren Rollen.
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