Der Animationshit für jugendliche Zuschauer, „Miraculous – Geschichten von Ladybug und Cat Noir“, steht vor einer Live-Action-Adaption: Produktionsfirma See Saw („Slow Horses“, „Sweetpea“) wird diese in Zusammenarbeit mit Rechteinhaber Miraculous Corp für den internationalen Markt auf den Weg bringen. Beide Unternehmen sind Tochterfirmen von Mediawan, dessen Mediawan Rights den internationalen Vertrieb der neuen Serie übernimmt.
„Miraculous – Geschichten von Ladybug und Cat Noir“ hatte seine Premiere 2015 in Südkorea und Frankreich. Von dort setzte die Geschichte um die beiden Teenager Marinette Dupain-Cheng und Adrien Agreste, die sich in Notlagen in die Superhelden Ladybug beziehungsweise Cat Noir verwandeln können, einen weltweiten Siegeszug an. In diesem Jahr steht die Veröffentlichung der siebten Staffel an. Hierzulande hat zumeist der Disney Channel ab 2016 die Premieren neuer Folgen übernommen, daneben läuft das Format erfolgreich bei Disney+, Netflix und MagentaTV sowie auf einem YouTube-Kanal.
Die neue Adaption soll sich sowohl an das bestehende, jugendliche Stammpublikum wie auch an eine etwas ältere Zuschauerschaft richten. Emme Hoy („Sweetpea“, „Honey“) übernimmt die Adaption.
Im Zentrum der Handlung stehen die beiden im gegenwärtigen Paris lebenden Teenager und Mitschüler Marinette und Adrien. Marinette ist getrieben, arbeitet hart und glaubt insgeheim, dass sie perfekt sein muss, um geliebt zu werden. Adrien verfügt über natürlichen Charme, sein Leben wurde von äußeren Zwängen bestimmt und gelenkt. Tagsüber sind sie Mitschüler, die durch eine starke Chemie miteinander verbunden sind. Nachts, in ihren Superheldenidentitäten, kämpfen sie Seite an Seite: Furchtlos, frei und füreinander unverzichtbar. Sie haben aber keine Ahnung, dass sie sich eben auch als Mitschüler kennen.
Aus der Serie hat sich mittlerweile ein kleines Medienimperium entwickelt, mit auf eine junge Zielgruppe ausgerichtetem Merchandise, einem Spin-off-Kinofilm und diversen Branddeals.