Maskierte Sänger gibt es demnächst auch in Österreich

    Puls 4 macht „The Masked Singer Austria“ und noch viel mehr

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 26.11.2019, 12:31 Uhr

    „The Masked Singer“ – Bild: ProSieben/Screenshot
    „The Masked Singer“

    Mit „The Masked Singer“ hat ProSieben den erfolgreichsten Show-Neustart des Jahres gelandet. Das Finale sahen 4,35 Millionen Zuschauer und erreichte in der jungen Zielgruppe einen phänomenalen Marktanteil von 38,5 Prozent Marktanteil – und auf ProSieben Austria fuhr das Finale mit 31 Prozent gar den besten Marktanteil der Unternehmensgruppe ein. Im nächsten Jahr wird das internationale Erfolgsformat mit einer eigenen Version in die Alpenrepublik exportiert: Der zur ProSiebenSat.1 gehörige Privatsender Puls 4 hat sich die Rechte gesichert und wird 2020 „The Masked Singer Austria“ an den Start bringen.

    „Bunt, überraschend, schrill, liebevoll, emotional und total verrückt. ‚The Masked Singer‘ ist eine Fernsehshow im besten Sinn. Es ist schön, dass wir dieses Format auch für das heimische Publikum in einer Österreich-Version präsentieren können. Wir freuen uns auf außergewöhnliche Kostüme, tolle Performances, geheimnisvolle Prominente und beste Unterhaltung“, so Puls 4-Senderchefin Stefanie Groiss-Horowitz. Laut DWDL-Informationen soll die Show nicht in Österreich, sondern live im deutschen Studio in Köln von EndemolShine Germany produziert werden. Wer die Adaption moderieren und wer im Rateteam sitzen wird, ist noch nicht bekannt.

    Fest steht dagegen, dass Puls 4 im kommenden Jahr auch abgesehen von „The Masked Singer“ eine große Show-Offensive ausrufen wird: Bei „Die Bundeswirtshausspiele“ handelt es sich um eine Gameshow mit Augenzwinkern und österreichischem Schmäh. Prominente ziehen in der allseits beliebten Disziplin „Wirtshausspiele“ ins Duell. Zu den Disziplinen zählen XXL-Wutzeln, Fingerhakeln, Kellnerparcour, Nageln, Bundesländer-Raten und „Stadt-Land-Wurst“. Gefragt sind Kraft, Wissen, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und mentale Stärke. In der Auftaktshow am 7. Januar 2020 tritt Armin Assinger gegen Leo Hillinger an. In weiteren Folgen sind Toni Polster, Oliver Pocher, Lizz Görgl, Mario Matt und Kristina Sprenger dabei.

    Am 21. Januar 2020 steigt der „Puls 4 Family Night Race“. In der Wintershow wird die schnellste Skifamilie Österreichs gesucht. Anstatt den heimischen Skistars vor dem Fernseher zuzuschauen, werden die Seiten gewechselt: Die leidenschaftlichsten Skifamilien bekommen ihre große Chance und werden in einem Night-Race auf der Weltcup-Piste in Bad Gastein in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Unterstützt werden die Familien nicht nur von zahlreichen Fans und einem bunten Show-Programm, sondern auch von Legenden des Skisports.

    Am 24. Januar 2020 ist „CATCH! Die große Fang-Europameisterschaft““ zu sehen. Hierbei handelt es sich um einen internationalen Ableger der Showidee von Luke Mockridge. Deutschland fordert England, die Schweiz und Österreich zur großen Europameisterschaft des Fangspiels heraus. Vier Länderteams kämpfen in acht Spielrunden um den Gesamtsieg. An den Start gehen für Österreich der ehemalige Skisprungstar Thomas Morgenstern, Johannes Sumpich (Sänger der Band Josh), der Freerunner Mario Fuchs und die Athletin Anna Donauer. Für Puls 4 moderiert Jakob Glanzner.

    Ganz neu ist außerdem „Die Fuck Up Show – Scheitern erlaubt“. Der Unternehmer und ehemalige Politiker Matthias Strolz lässt das Scheitern hochleben, wenn Personen ihren Mut zusammennehmen und ihre Geschichte des Scheiterns vor Publikum und laufender Kamera erzählen.

    Ein interessantes Psycho-Experiment verbirgt sich hinter „Schuldig oder nicht schuldig – Wie manipulierbar bist du?“. In der Sendung soll aufgezeigt werden, dass alles nur eine Frage der Perspektive ist. Reale Straftaten werden filmisch nachgestellt – jeweils erzählt aus der Sicht der Ankläger und aus der Sicht der Verteidiger. Die Zuschauer werden zum Geschworenen. Wem glaubt man? Und warum? Und wie manipulierbar ist man selber?

    Weiterhin setzt Puls 4 auf das Genre Gründershow. „2 Minuten 2 Millionen“ geht in die bereits siebte Staffel, darüber hinaus wird das Spin-Off „2 Minuten 2 Mentoren“ gestartet, in dem fünf Jungunternehmer, die noch die Schulbank drücken, ihre Ideen für eine bessere Zukunft pitchen. In „Land der Ideen“ sollen auch diejenigen Erfinder ins Rampenlicht finden, die im Hobby-Keller und oder der Garage Produkte entwickelt haben, für die sich auf den ersten Blick noch kein reißender Markt auftut.

    Darüber hinaus werden die bewährten Erfolgsformate „Sehr Witzig!?“ und „Bist Du deppert!“ fortgesetzt und zum Aschermittwoch dürfen sich Kabarettfreunde wieder auf „Wir Staatskünstler“ freuen. Mit „Prost Mortem – Die letzte Runde“ steht zudem die Ausstrahlung der schwarzhumorigen Serien-Koproduktionen mit 13th Street an. Nicht fortgesetzt wird hingegen „Austria’s Next Topmodel“, nachdem die jüngste Staffel nur enttäuschende Quoten erzielen konnte.

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