Liv Tyler wird Hauptdarstellerin in „9–1–1: Lone Star“

    Brillante Sanitäterin mit Achillesferse

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 12.09.2019, 11:48 Uhr

    Liv Tyler als Meg Abbott in „The Leftovers“ – Bild: HBO
    Liv Tyler als Meg Abbott in „The Leftovers“

    FOX hat den weiblichen Star für seinen „9–1–1“-Ableger „9–1–1: Lone Star“ gefunden: Liv Tyler wird zusammen mit Rob Lowe die Serie tragen.

    Der Serienableger spielt in Austin, Texas, im sogenannten „Lone Star State“. Lowe porträtiert Owen, einen Feuerwehrmann aus New York, der das Großstadtleben und die Annehmlichkeiten der Millionenstadt zu schätzen gelernt hatte. Mit seinem Sohn verschlägt es ihn nach Texas in das eben deutlich kleinere Austin (800.000 Einwohner in der Kernstadt). Hier muss er einerseits sein Leben auf die Reihe bekommen und andererseits den Menschen helfen, die gerade den schlimmsten Tag ihres Lebens haben.

    Tyler wurde für die Rolle als Chef-Rettungssanitäterin Michelle Blake engagiert. Die ist brillant und mitfühlend, kann aber zur Not auch über Leichen gehen und verfügt über einen schrägen Sinn für Humor – sie ist die Einzige, die es versteht, Owen zur Ordnung zu rufen. Michelle hat durchaus eine wilde Seite, ist aber bei der Arbeit fast immer hochkonzentriert. Nur eine Sache bringt sie dazu, sich selbst zu sabotieren: Ihre vor zwei Jahren verschwundene kleinen Schwester Iris. Auf der Suche nach der Wahrheit über das Verschwinden lässt Michelle alle Vorsicht fallen und vergisst ihren Berufsethos.

    Tyler, Tochter des „Aerosmith“-Sängers Steven Tyler, begann ihre Karriere in Musikvideos, wechselte dann über Nebenrollen in Blockbustern wie „Armageddon“ und der „Herr der Ringe“-Trilogie zum Fernsehen, wo sie etwa in „The Leftovers“ die Kritiker überzeugen konnte und zuletzt in „Harlots – Haus der Huren“ zu sehen war.

    Aufgrund des großen Erfolges von „9–1–1 Notruf L.A.“ hatte der US-Sender FOX im Mai einem Spin-Off die Bestellung gegeben. Es soll nach dem Jahreswechsel, am 19. Januar 2020, ins Programm des Senders kommen.

    Die Serie wird von Ryan Murphy, Brad Falchuk und Tim Minear produziert, die auch schon hinter dem Original stehen.

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