„Little America“: Startdatum und Verlängerung für Apple TV+-Serie

    Anthologie um Migration frühzeitg um zweite Staffel aufgestockt

    Bernd Krannich – 13.12.2019, 16:07 Uhr

    Szenefoto aus „Little America“

    Zahlreiche Neuigkeiten zur neuen Serie „Little America“ aus dem Hause Apple TV+. Einerseits hat der Streaming-Dienst das Startdatum verkündet: Am 17. Januar 2020 werden alle acht Folgen der ersten Staffel der Serie veröffentlicht. Daneben wurde die Serie vorzeitig um eine zweite Staffel verlängert.

    „Little America“ basiert auf Geschichten von Migranten, die im Epic Magazin zusammengetragen worden waren und die teils witzige, teils romantische und oftmals überraschenden Geschichten erzählen, die das Leben von Einwanderern in die USA abseits der Schlagzeilen ausmachen.

    Die kreative Leitung hat Produzent Lee Eisenberg („SMILF“, „The Office“). Zu den Hauptkreativen gehören das Ehepaar aus Schauspieler Kumail Nanjiani („Silicon Valley“) und Emily V. Gordon. Die beiden hatten bereits ihre gemeinsamen Erlebnisse im oscarnominierten Film „The Big Sick“ verarbeitet, Nanjiani selbst war als Jugendlicher mit seiner Familie aus Pakistan in die USA eingewandert.

    In jeder der acht Episoden der ersten Staffel wird eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt.

    Trailer zu „Little America“

    The Manager: Nachdem die Eltern des 12-jährigen Kabir nach Indien deportiert werden, muss er alleine als Manager eines kleinen Motels in Utah zurechtkommen.

    The Jaguar: Obwohl Marisol ohne Bürgerstatus in den USA ist, folgt sie der Inspiration ihres Squash-Coaches, auf und jenseits des Spielfeldes große Ziele zu haben – und beginnt eine aufstrebende Sportlerkarriere.

    The Cowboy: Als Doktorand der Wirtschaftswissenschaften tut sich Iwegbuna in der Großstadt Oklahoma schwer – er stammt aus einem kleinen Dorf in Nigeria. Dadurch, dass er sich mit der örtlichen Cowboy-Kultur befasst, kommt er seiner neuen Heimat schließlich näher – denn Cowboys erinnern ihn an die Filme, die er in seiner Kindheit gesehen hatte.

    The Silence: Sylviane hat sich einem zehntägigen Meditations-Programm angeschlossen, in dem alle Teilnehmer freiwillig schweigen. Ihr Leben nimmt eine überraschende Wendung, als sie dort einen Mann trifft, mit dem sie schnell alles teilt – außer die Sprache.

    The Son: Nachdem sein konservativer Vater in Syrien herausgefunden hatte, dass Rafiq homosexuell ist, hat dieser seine persönliche Flucht begonnen – und findet ein neues Heim „am unwahrscheinlichsten Ort“.

    The Baker: Beatrice stammt aus einer 22-köpfigen Großfamilie in Uganda. Sie ist die Einzige, die zum Studieren in die USA geschickt wurde. Beatrice versucht, sich ihren „amerikanischen Traum“ dadurch zu verwirklichen, dass sie ihre selbstgebackenen Plätzchen verkauft – die Backwaren transportiert sie nach Art ihrer Heimat in einem Korb, den sie auf den Kopf trägt.

    The Grand Prize Expo Winners: Eine alleinerziehende Mutter aus einfachen Verhältnissen in Singapur hat eine Alaska-Kreuzfahrt gewonnen. Mit ihren beiden Kindern unternimmt sie die Reise, die ihr einen Blick auf das bessere Leben gewährt, aber auch ihr Leben nachhaltig verändern wird.

    The Rock: Faraz hat sich zum Ziel gesetzt, in Yonkers im Schatten von New York City für seine Familie aus dem Iran ein Haus zu bauen und ein Heim zu schaffen. Doch auf dem eigentlich sehr schönen Grundstück, das er dafür erworben hat, befindet sich ein massiver Felsbrocken – sein Vorhandensein hat das Grundstück erschwinglich gemacht, doch jeder außer Faraz hält den gewaltigen Stein für ein unüberwindliches Bauhindernis.

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