Lifetime trennt sich von seinen hinterhältigen Haushälterinnen. Der US-Sender hat sich dazu entschlossen, keine weitere Staffel von „Devious Maids“ zu bestellen. So endet die Serie nach vier Staffeln und 49 Episoden. Die Soap von „Desperate Housewives“-Erfinder Marc Cherry und Executive Producer Eva Longoria basierte auf einer Telenovela und präsentierte erstmals im englischsprachigen US-Fernsehen einen Hauptcast, der ausschließlich aus Latinas bestand.
Ein Grund für die Absetzung dürfte in den gefallenen Einschaltquoten der Serie liegen. „Devious Maids“ startete vor vier Jahren äußerst stark mit bis zu drei Millionen Zuschauern – für den kleinen Kabelsender Lifetime, der hauptsächlich weibliches Publikum anpeilt, nicht zu verachten. Mit jeder weiteren Staffel fielen die Quoten jedoch zusehends. Zuletzt schalteten in der vierten Staffel noch durchschnittlich 0,92 Millionen Zuschauer bei den Live-Ausstrahlungen ein.
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Andererseits waren die Live-Quoten damit immer noch doppelt so hoch als beim Kritikerliebling „UnREAL“, der von Lifetime bereits frühzeitig in die dritte Staffel geschickt wurde (fernsehserien.de berichtete). So könnte das Ende von „Devious Maids“ auch mit dem neuen Führungspersonal bei Lifetime zusammenhängen, das sich fortan auf anders angelegte Produktionen konzentrieren will. Der Sender hatte zuletzt die Piloten zu dem übernatürlichen Drama „Sea Change“ und zur Anthologie-Serie „A Midsummer’s Nightmare“ bestellt (fernsehserien.de berichtete).
Das ist ja schade! Mir hat die Serie gefallen. Und da die 4. Staffel schon gelaufen ist hat sie garantiert wieder mit nem Mega-Cliffhanger aufgehört. Das hasse ich am meisten!