Kurt Krömer kehrt ins Fernsehen zurück

    Berliner Komiker beendet fünfjährige TV-Abstinenz

    Glenn Riedmeier – 27.07.2019, 14:00 Uhr

    Ende 2014 gab Kurt Krömer bekannt, sich komplett aus dem Fernsehgeschäft zu verabschieden. Der Komiker habe sich entschlossen, ab 2015 seinen künstlerischen Schwerpunkt ausschließlich auf die Bühne zu verlagern. Fasf fünf Jahre später endet Krömers TV-Abstinenz. Im August und September werden die ersten Ausgaben seiner neuen Sendung „Chez Krömer“ aufgezeichnet.

    Kurt Krömer kehrt zurück zu seiner alten TV-Heimat, dem rbb. Im kleinen Sendesaal des rbb Berlin wird seine neue, halbstündige Show produziert. Der Ausstrahlungstermin für die erste Ausgabe steht bereits fest: Sie läuft am Dienstag, 3. September, um 22:00 Uhr im rbb Fernsehen. Vier weitere Folgen sind angekündigt.

    Der Inhalt ist nur grob umrissen – doch wer Kurt Krömer kennt, weiß, dass mit Anarchie abseits geltender Showregeln zu rechnen ist. „Chez Krömer“ wird angekündigt als „die neue Show von und mit Kurt Krömer und einigen Gästen, die nichts Besseres verdient haben“.

    Im Dezember 2014 endete vorläufig die zwölfjährige Zusammenarbeit zwischen Krömer und dem rbb. Damals begründete der Entertainer seine Entscheidung damit, dass die parallele Arbeit auf der Bühne und für das Fernsehen „nicht mehr vereinbar“ sei mit seinem Wunsch, dem Publikum „Substanz und gut ausgefeilte Inhalte anzubieten“. Abgesehen von kleineren Gastauftritten war Krömer seitdem kaum im Fernsehen vertreten. Auf der Bühne war er hingegen stets aktiv – derzeit tourt er mit seinem Soloprogramm „Stresssituationen Live“ durch Deutschland.

    Kurt Krömer, dessen bürgerlicher Name Alexander Bojcan lautet, begann seine TV-Karriere 2003 mit der „Die Kuhnle + Krömer Show“. 2004 folgte seine erste Solosendung, die schlicht den Titel „Die Kurt Krömer Show“ trug. Für das kurzlebige Nachfolgeformat „Bei Krömers“ erhielt er 2006 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Comedy. Von 2007 bis 2011 präsentierte er fünf Staffeln lang „Krömer – Die internationale Show“, womit ihm der Wechsel ins ARD-Hauptrogramm gelang und wofür er nach fünf Nominierungen schließlich 2011 auch den Grimme-Preis erhielt. Das bislang letzte TV-Projekt war „Krömer – Late Night Show“, die drei Staffeln lang von 2012 bis 2014 im Ersten zu sehen war.

    Als Inspirationen für seine anarchische Rolle nennt Krömer Louis de Funès, Klaus Kinski, Andy Kaufman und Leo Bassi.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      TV Wunschliste schrieb:
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      > Kurt Krömer kehrt zurück zu seiner alten
      > TV-Heimat, dem rbb. Im kleinen Sendesaal des rbb
      > Berlin wird seine neue, halbstündige Show
      > produziert. Der Ausstrahlungstermin für die erste
      > Ausgabe steht bereits fest: Sie läuft am
      > Dienstag, 3. September, um 22.00 Uhr im rbb
      > Fernsehen. Vier weitere Folgen sind angekündigt.
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      > Als Inspirationen für seine anarchische Rolle
      > nennt Krömer Louis de Funès, Klaus Kinski, Andy
      > Kaufman und Leo Bassi.
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      > 27.07.2019 - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste

      Bei dwdl.de schreiben sie von nur 3 Folgen:
      "Neben dem Auftakt, der am 23. August im Kleinen Sendesaal des RBB aufgezeichnet wird, soll es noch zwei weitere Ausgaben geben, deren Aufzeichnung für September geplant ist."

      Um es mit einem großen Deutschen zu sagen: "Nun ... man weiß es nicht."
      Hier noch einmal drei der der bisher letzten Auftritte Krömers von 2014: https://www.dwdl.de/features/video/659_kurt_krmer_sagt_das_rbbprogramm_an/item_1.html
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        Sveta schrieb:
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        > Um es mit einem großen Deutschen zu sagen: "Nun
        > ... man weiß es nicht."

        Bezeichnest du Stefan Raab als einen großen Deutschen?
      • am via tvforen.demelden

        U56 schrieb:
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        > Sveta schrieb:
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        > > Um es mit einem großen Deutschen zu sagen:
        > "Nun
        > > ... man weiß es nicht."
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        > Bezeichnest du Stefan Raab als einen großen
        > Deutschen?


        Das war ironisch gemeint ;-)
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        Sveta schrieb:
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        > U56 schrieb:
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        > > Sveta schrieb:
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        > > > Um es mit einem großen Deutschen zu sagen:
        > > "Nun
        > > > ... man weiß es nicht."
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        > > Bezeichnest du Stefan Raab als einen großen
        > > Deutschen?
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        > Das war ironisch gemeint ;-)

        Ich wollte den Namen doch nur ins Spiel bringen für den Fall, dass jemand nicht weiß, von wem das Zitat stammt.
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      Wenn man es mal ne gewisse Zeit kennt, wirds auch Langweilig-meine Meinung.
      Zu Anfang fand ich ihn auch genial.
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        Na, det is ja mal ne jute Nachricht! Werd ick mir uff jeden Fall ankieken.
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          Genial! Aber ganze 5 (fünf!) Folgen???
          • (geb. 1980) am melden

            Das lange warten hat ein Ende. Endlich.

            Kackbratze reloaded. Es kommt endlich wieder frischer Wind ins TV Programm
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