Joyn präsentiert erste internationale Ko-Produktion „Dignity“

    Serie mit Götz Otto und Devid Striesow verarbeitet Geschichte der Colonia Dignidad

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 16.09.2019, 11:32 Uhr

    Marcel Rodriguez und Martina Klier in „Dignity“ – Bild: SHP
    Marcel Rodriguez und Martina Klier in „Dignity“

    Drei Monate nach dem Start hat Joyn Details zu seiner ersten internationalen Serien-Ko-Produktion veröffentlicht. „Dignity“ wird acht Folgen umfassen und kann mit Götz Otto, Devid Striesow und Jennifer Ulrich als deutsche Hauptdarsteller aufwarten. Das Format verarbeitet die wahre Geschichte der berühmt-berüchtigten Sekte Colonia Dignidad.

    „Dignity“ spielt in Chile kurz nach dem Ende der Pinochet-Diktatur. Der junge Staatsanwalt Leo Ramirez (Marcel Rodriguez) wird auf Paul Schäfer (Götz Otto) angesetzt, einen geflüchteten Veteran des Zweiten Weltkriegs, der in dem befestigten Siedlungsareal der Colonia Dignidad über Jahre hinwege brutale Menschenrechtsverletzungen begangen hat. Auch Leos Bruder Klaus ist dort höchstwahrscheinlich ums Leben gekommen.

    Leo arbeitet zielstrebig an dem Fall, bis unangenehme Details zu seiner Vorgeschichte mit Schäfer ans Tageslicht kommen. Der Sektenführer soll Ramirez’ Jura-Studium in Deutschland bezahlt und sich damit sein Schweigen erkauft haben. Leo und die Staatsanwalschaft stehen so in einem Interessenkonflikt.

    „Dignity“ wurde von Joyn in Ko-Produktion mit dem lateinamerikanischen Sender Mega Chile entwickelt. In weiteren Hauptrollen sind Martina Klier und Nils Rovira-Munoz („Die Pfefferkörner“) zu sehen. Kreiert wurde die Serie von María Elena Wood und Andreas Gutzeit („Der erste Kaiser von China“). Regie führen Julio Jorquera Arriagada und Nancy Rivas.

    Der Serienstart von „Dignity“ ist für den Premiumbereich von Joyn im Winter 2019 geplant. Zuvor wird das Format bereits im Oktober auf der Fernsehmesse MIPCOM in Cannes vorgestellt, um weitere internationale Abnehmer zu finden.

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