„Heated Rivalry“ macht’s möglich: Nächste queere Sport-RomCom in Arbeit

„Playing the Field“ soll nach Romanvorlage von Meryl Wilsner entstehen

Christopher Diekhaus
Christopher Diekhaus – 14.04.2026, 17:08 Uhr

Bekommt die Hitproduktion „Heated Rivalry“ bald Konkurrenz? – Bild: Crave
Bekommt die Hitproduktion „Heated Rivalry“ bald Konkurrenz?

Der Erfolg der im Eishockey-Umfeld spielenden schwulen Romanze „Heated Rivalry“ hat den Serienmarkt ordentlich aufgemischt. Wie das US-Branchenportal Deadline exklusiv vermeldet, arbeitet nun auch das Produktionsunternehmen Amazon MGM Studios an einer queeren Sport-RomCom. „Playing the Field“, so der Titel, ist eine Adaption von Meryl Wilsners Roman „Cleat Cute“, der im September 2023 in den Vereinigten Staaten in den Handel kam.

Beschrieben wird die Buchverfilmung als eine Ensemble-Komödie, die in den verführerischen, chaotischen und aufregenden Alltag von vier Spielerinnen des in New Orleans beheimateten Frauenprofifußballteams Crescent City eintaucht. Im Zentrum der Handlung steht eine Kriegen-sie-sich-oder-kriegen-sie-sich-nicht-Dynamik um das neue Wunderkind Phoebe Matthews und die Teamkapitänin Grace Henderson.

Als Showrunnerin, Drehbuchautorin und ausführende Produzentin für „Playing the Field“ konnte Sarah Tapscott gewonnen werden, die in ihrer bisherigen Karriere unter anderem an „The Sex Lives of College Girls“, „Ein großer Sprung“ und der sieben Staffeln umfassenden FOX-Sitcom „New Girl“ beteiligt war. Als weitere Executive Producer treten Jeff Wachtel und Jared Berenholz (beide für das Unternehmen Future Shack Entertainment), Sue Bird und Megan Rapinoe (beide für die Firma A Touch More), Camille Bernier-Green, Emily Rasenick und Vorlagenschöpferin Meryl Wilsner in Erscheinung.

Die eingangs erwähnte, aus Kanada stammende Romanadaption „Heated Rivalry“, die auf der „Game Changers“-Buchreihe der Schriftstellerin Rachel Reid basiert, trat Ende 2025 in Nordamerika auf den Streamingplattformen Crave und HBO Max einen überraschenden Siegeszug an, der weltweite Beachtung fand und das bislang unterbelichtete Thema „Gleichgeschlechtliche Liebe im Sport“ in den Serien-Mainstream hob. In Deutschland ist „Heated Rivalry“ seit Anfang Februar auf dem hiesigen HBO-Max-Ableger zu sehen.

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