„Goldene Kamera“: Nominierungen zum „Besten Fernsehfilm“ bekannt

    „Tatort“ konkurriert mit zwei Zeitgeschichtsdramen

    Marcus Kirzynowski
    Marcus Kirzynowski – 05.02.2015, 19:30 Uhr

    Ulrich Tukur im „Tatort: Im Schmerz geboren“ – Bild: hr
    Ulrich Tukur im „Tatort: Im Schmerz geboren“

    Am 27. Februar vergibt der Axel Springer Verlag mit seiner Programmzeitschrift Hörzu zum 50. Mal „Die Goldene Kamera“. Jetzt wurde schon mal bekannt, welche Beiträge in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ um den Preis konkurrieren. Alle drei Filme waren 2014 im Ersten zu sehen.

    Der hr–„Tatort“ „Im Schmerz geboren“ mit Ulrich Tukur und Ulrich Matthes fiel im vergangenen Jahr stilistisch deutlich aus dem üblichen Sonntagabendkrimi-Schema und galt vielen Kritikern als „Ausnahmekrimi“. Neben zahlreichen Zitaten aus der Theater- und Filmgeschichte von Shakespeare über Truffauts „Jules und Jim“ bis zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ war vor allem die hohe Leichenzahl auffällig.

    In Form einer Tragikomödie erzählte „Bornholmer Straße“ die Nacht des Mauerfalls am 9. November 1989 aus der Sicht eines Grenzers (gespielt von Charly Hübner). Ohne Anweisungen von seinen Vorgesetzten entschied er eigenmächtig, den Übergang in den Westteil der Stadt zu öffnen und schrieb damit Geschichte.

    Mehr als 25 Jahre vorher erschütterte „Die Spiegel-Affäre“ Westdeutschland. Der gleichnamige TV-Film stellte die Auseinandesetzung zwischen Spiegel-Herausgeber und -Chefredakteur Rudolf Augstein (gespielt von Sebastian Rudolph) und Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (gespielt von Francis Fulton-Smith) nach, die 1962 zu einem der größten Politskandale der Bundesrepublik führte.

    Die Aufzeichnung der von Thomas Gottschalk moderierten Preisverleihung aus den Hamburger Messehallen ist am 28. Februar um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen.

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