„Ghost in the Shell“: Deutschlandpremiere für neue Anime-Adaption von Kult-Manga bestätigt

Neue Serie von Science SARU schon im Juli im Stream

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 22.06.2026, 12:49 Uhr

„The Ghost in the Shell“ – Bild: Science Saru
„The Ghost in the Shell“

Ab 7. Juli bringt Amazon Prime Video nahezu weltweit eine neue Version eines bekannten Anime-Franchises an den Start: „The Ghost in the Shell“ basiert wie der berühmte Film „Ghost in the Shell“ (1995) auf dem legendären Manga, der ab 1989 veröffentlicht wurde. Hinter der neuen Version steht das Studio Science SARU (etwa „Dan Da Dan“). Für die Serie soll dann auch eine deutsche Synchronisation zur Verfügung stehen.

So kündigt Prime Video den Inhalt an: In naher Zukunft umgeben Informationsnetzwerke die Welt und fortgeschrittene Cybertechnologie hat die Entwicklung eines Cyberhirns ermöglicht. Die Serie folgt dem Cyborg Motoko Kusanagi und der Kampfeinheit, die sie im Kampf gegen Cyberkriminalität anführt. Neben ihrer alltäglichen Arbeit plant Kusanagi eine besondere Task Force, die präventiv gegen erst im Entstehen begriffene Bedrohungen vorgehen könnte. Daisuke Aramaki vom Ministry of Internal Affairs hatte einen ähnlichen Plan – und rekrutiert schließlich Kusanagi und ihr Team.

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Gemeinsam bringen sie die Task Force als Public Security Section 9 an den Start, eine offensive, taktische Einheit, die den Spitznamen Shell Squad erhält. Während sie gegen komplexe Cyberverbrechen und internationale Verschwörungen vorgehen, werden sie der Existenz eines unidentifizierten Hackers mit dem Spitznamen The Puppet Master gewahr.

Welches Schicksal erwartet Kusanagi? Und was sind die wahren Ziele des Puppet Master?

Die Drehbuchadaption hat EnJoe Toh („Godzilla Singular Point“) verfasst, die Regie führte Mokochan („Dan Da Dan“).

„Ghost in the Shell“ stammt von Masamune Shirow und wurde als Manga erstmals 1989 in Japan veröffentlicht.

Zu den bekanntesten Film- und Fernsehadaptionen gehören der animierte Cyberpunkfilm aus dem Jahr 1995, die Animeserie „Ghost in the Shell Stand Alone Complex“ von 2004 und der umstrittene Realfilm „Ghost in the Shell“ aus dem Jahr 2017 mit Scarlett Johansson als Motoko.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Der Film von 1995 ist ein Juwel, alles danach war leider nur der schwache Versuch, aus der Geschichte noch mehr herauszuholen. Besonders schlimm war aber die Verfilmung mit Scarlett J, die einfach überhaupt nicht den Ton traf oder auch nur ansatzweise die Aussage des Animes wiedergeben konnte; der wurde von der Kritik zurecht verrissen.

    Auch die nachfolgenden Anime-Filme, die als direkte Fortsetzungen herauskamen, kamen nie ans Original heran und blieben blass. Was die Serie, die bereits existiert, übrigens auch nie konnte. Man sollte sie aber auch komplett eigenständig betrachten, denn die ist eindeutig nur ein Spin-Off. Die habe ich bis heute deswegen nicht zu Ende geschaut und die Fortsetzung werde ich mir wohl ebenfalls nicht mehr antun.

    Der Anime-Film von 1995 bleibt ein Phänomen, das Filmgeschichte geschrieben hat, und das ist wohl nicht mehr zu toppen. Vielleicht sollte man es darum auch nicht länger versuchen.

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