„Friesland“ gehört zu den erfolgreichen Samstagskrimi-Reihen des ZDF. Seit 2014 werden pro Jahr zwei bis drei Fälle in Spielfilmlänge gezeigt – und an Nachschub wird bereits gearbeitet: Unter der Regie von Christina Ebelt werden noch bis kommende Woche in Leer/Ostfriesland, Köln und Umgebung zwei neue 90-Minüter mit den Arbeitstiteln „Totenhuus“ und „Ochsenhochzeit“ gedreht.
In „Totenhuus“ (Drehbuch: Anne-M. Keßel) wird eine junge Influencerin nach einer nächtlichen Geisterbeschwörung leblos in einer verlassenen Villa entdeckt. Der Ort, bekannt als „Totenhuus“, ist seit Jahrzehnten von einer düsteren Legende umgeben. Hier soll sich einst eine menschliche Tragödie ereignet haben. Da der Leichnam eines Opfers bis heute verschwunden ist, hält sich unter den Einheimischen hartnäckig der Aberglaube an einen ruhelosen Geist, der noch immer in der Villa sein Unwesen treibt. Während die Polizisten Süher Özlügül (Sophie Dal) und Henk Cassens (Maxim Mehmet) auf eine rationale Erklärung und handfeste Beweise setzen, ist Bestatter Jonas Schoonhoven (Pablo Konrad) überzeugt davon, dass die Toten bisweilen zurückkehren, um vergangenes Unrecht zu vergelten. Auch IT-Expertin Kim Erveling (Veronique Coubard) beginnt zunehmend, an der vermeintlichen Eindeutigkeit der Fakten zu zweifeln. Kriminalhauptkommissar Jan Brockhorst (Felix Vörtler) hält dagegen wenig von solchen Überlegungen und bezeichnet alles als „Geister-Mumpitz“. Doch schon bald zeigt sich, dass es die Leeraner Polizei mit mehr als nur einem Kriminalfall zu tun hat …
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In „Ochsenhochzeit“ (Drehbuch: Elke Hauck und Petra Lüschow) bekommen es Süher Özlügül und Henk Cassens zunächst mit einer ungewöhnlichen Anzeige zu tun: Ein Ehepaar berichtet, dass Unbekannte nachts einen gewaltigen Ochsenschädel an ihrer Haustür angebracht haben. Henk bringt den Vorfall mit einem alten ostfriesischen Brauch in Verbindung. Doch bevor die beiden Ermittler diesem Rätsel auf den Grund gehen können, wird der Leiter des örtlichen Kinderwunschzentrums tot am Strand aufgefunden. Was zunächst wie ein tragischer Bootsunfall erscheint, entpuppt sich schnell als Mord. Bei ihren Ermittlungen tauchen Süher und Henk tief in eine ungewöhnliche Welt ein, in der traditionelle Fruchtbarkeitsrituale auf moderne Reproduktionsmedizin treffen. Dabei geraten zahlreiche Personen ins Visier der Ermittler. Doch welche Verbindung besteht zwischen dem Mord und dem rätselhaften Ochsenschädel?
Den jüngsten „Friesland“-Fall strahlte das ZDF vor wenigen Wochen aus – erneut mit großem Erfolg. „Der letzte Häuptling“ wurde am 17. Oktober von 5,72 Millionen Zuschauern gesehen, die für überragende 26,3 Prozent Gesamtmarktanteil sorgten. Der nächste 90-Minüter „Friesische Verhältnisse“ ist am kommenden Samstag, den 14. November, zu sehen – und liegt schon jetzt auf Abruf unter ZDF.de zum Streamen bereit.