„Finding Carter“: MTV stellt Teen-Mystery nach zwei Staffeln ein

    Zuschauer werden mit Cliffhangern zurückgelassen

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 30.01.2016, 10:39 Uhr

    Kathryn Prescott als Protagonistin von „Finding Carter“ – Bild: MTV
    Kathryn Prescott als Protagonistin von „Finding Carter“

    Nach zwei Staffeln und 36 Folgen hat der amerikanische Sender MTV beschlossen, die Serie „Finding Carter“ einzustellen. Über Twitter verbreitete Castmitglied Zac Pullam die Neuigkeit, mittlerweile wurde die Absetzung unter anderem von Variety und THR verifiziert. In Deutschland wird die Serie erst am 22. Februar beim Disney Channel an den Start gehen (wunschliste.de berichtete).

    Die Teen-Mystery-Serie dreht sich um die Schülerin Carter Stevens (Kathryn Prescott, „Skins“). Als sie nach einem kleineren Streich kurz von der Polizei festgenommen wird, wird das Leben des Teenagers auf den Kopf gestellt: Sie erfährt, dass ihre „Mutter“ Lori (Milena Govich) gar nicht ihre Mutter ist, sondern sie als Dreijährige entführt hatte – zudem ist Carters Geburtsname Linden. Carter kommt zu ihrer biologischen Familie, die neben ihren Eltern (Cynthia Watros, Alexis Denisof) auch eine Zwillingsschwester (Anna Jacoby-Heron) und einen jüngeren Bruder (Pullam) umfasst.

    In der Manier typischer Teen-Mystery-Serien („Pretty Little Liars“, „Twisted“) versucht die eigenwillige Carter nun, sich an einer neuen Schule einzuleben, während die genauen Hintergründe ihrer Entführung nebulös bleiben und in den Geheimnissen der Eltern zu finden zu sein scheinen. Daneben beginnt ihr zuletzt erfolgloser Vater einen Nachfolger für seinen früheren Erfolg „Losing Linden“ zu schrieben: „Finding Carter“.

    Findig Carter startete in der zwölfteiligen ersten Staffel zu guten Zuschauerzahlen und ordentlochjen Kritiken für die Darstellung der Annäherungsschwierigkeiten von Carter zu ihrer biologischen Familie. Die zweite Staffel entwickelte sich allerdings recht soapig und die Einschaltquoten ließen deutlich nach. Unglücklicher Weise endet die Serie durch die jetzige Absetzung mit mehreren sehr offenen Handlungssträngen.

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