Bild: ORF/[M] Johannes Landsiedl/[F] Thomas Ramstorfer
Mit den „Vorstadtweibern“ hat der ORF zwischen 2014 und 2022 große Erfolge gefeiert. 2024 wurde mit „Biester“ eine inoffizielle Nachfolgeserie an den Start geschickt, für die erneut Autor Uli Brée die Drehbücher schreibt. Seit Anfang dieser Woche sind die „Biester“ erstmals auch in Deutschland verfügbar: Beim Streamingdienst Prime Video liegen die beiden bislang produzierten Staffeln bereit. Schon in Kürze feiert die Serie etwas überraschend auch lineare deutsche Free-TV-Premiere: Der ARD-Spartenkanal One zeigt die zehnteilige erste Staffel als Eventprogrammierung am Donnerstag, den 20. August ab 21:45 Uhr bis in die frühen Morgenstunden um 5:20 Uhr.
Jenny (Anja Pichler) und Vero (Mara Romei) sind beste Freundinnen und träumen von einem Leben mit mehr Perspektiven. Während Jenny unermüdlich für ihre Zukunft kämpft – tagsüber im Nagelstudio, nachts im Postverteilzentrum und zusätzlich in der Abendschule -, nimmt Vero das Leben gelassener. Sie unterstützt ihre Mutter am Marktstand und arbeitet als Mädchen für alles für die wohlhabende Corinna (Annabelle Mandeng). Während die beiden jungen Frauen entschlossen an der Realisierung ihrer Träume arbeiten, haben Jennys Eltern Sandra (Claudia Kottal) und Günter Tichy (Sasa Petrović) ihre eigenen Träume längst aufgegeben.
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Das Leben der Schwestern Nelly (Fanni Schneider) und Tiz (Theresa Riess) wirkt wie ein krasser Gegensatz: Dank des Wohlstands ihrer Eltern Pius (Simon Schwarz) und Dorit Sund (Ursula Strauss) können sie ihre Träume ohne finanzielle Sorgen verwirklichen. Baumarkt-Imperium-Begründer Pius sehnt sich nach einem einfacheren Leben, während Dorit als Kunstmäzenin gesellschaftliches Ansehen genießt. Tiz möchte trotz ihres privilegierten Umfelds etwas bewegen und kümmert sich um den Asylbewerber Gibran (Tamim Fattal). Ihre Schwester Nelly hingegen hat nur Partys und Shopping im Kopf. Als eine Feier außer Kontrolle gerät, prallen die Welten der Familien Sund und Tichy unweigerlich aufeinander.
Die erste Staffel umfasst zehn 45-minütige Episoden. Regie führten Mirjam Unger und Andreas Kopriva nach Drehbüchern von Uli Brée. „Biester“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von MR Film. 2025 erschien in Österreich die zweite Staffel, die aus zehn weiteren Episoden besteht. Die dritte Staffel wurde bereits vor rund einem Jahr gedreht und soll noch in diesem Jahr im ORF ausgestrahlt werden.