„Deutscher Fernsehpreis“ mit neuer Jury

    Rund 1.300 TV-Sendungen werden gesichtet

    Michael Brandes – 15.07.2009

    "Deutscher Fernsehpreis" mit neuer Jury – Rund 1.300 TV-Sendungen werden gesichtet

    Die Jury für den diesjährigen „Deutschen Fernsehpreis“ steht fest. Neben Moderatorin Bettina Böttinger, Miriam Meckel (Direktorin des Institutes für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Uni St. Gallen), Klaudia Wick (Freie Journalistin und Autorin), Dieter Anschlag („Funkkorrespondenz“-Chefredakteur) und Lutz Carstens (TV Spielfilm) sitzen in diesem Jahr vier neue Mitglieder: Beatrice Kramm (Geschäftsführerin Polyphon Film), Schauspieler Tim Bergmann, Regisseur Christian von Castelberg sowie Christoph Keese (Konzerngeschäftsführer Public Affairs Axel Springer AG). Das neunköpfige Gremium wählte Bettina Böttinger zur Juryvorsitzenden und Miriam Meckel zur Stellvertreterin.

    Bis Ende August trifft sich die Jury in regelmäßigen Abständen, um die Nominierungen in 20 Kategorien zu erarbeiten. Rund 1.300 Vorschläge müssen gesichtet und beurteilt werden. Zur Auswahl stehen TV-Sendungen, die zwischen dem 1. September 2008 und dem 31. August 2009 ausgestrahlt wurden (oder noch werden). Die Nominierungen werden Anfang September bekannt gegeben. Die Preisverleihung am 26. September im Kölner Coloneum überträgt Sat.1 live ab 20:15 Uhr. Das ZDF sendete 2008 nur eine Aufzeichnung.

    Im Rahmen der letztjährigen Preisverleihung (fernsehserien.de berichtete) sorgte Ehrenpreisträger Marcel Reich-Ranicki für einen viel beachteten Eklat. Ihm gefielen die gezeigten Ausschnitte aus den preisgekrönten Fernsehsendungen nicht, also wollte er seine Trophäe zunächst nicht annehmen, dann aber doch. Am Ende eines wochenlangen Spektakels verlor Reich-Ranicki eine alte Freundin (Elke Heidenreich) und gewann einen neuen Freund (Thomas Gottschalk).

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