„Da Vinci Code“ soll Prequel-Serie erhalten

    Robert Langdon begegnet seiner ersten Intrige

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 07.06.2019, 12:05 Uhr

    Tom Hanks und Felicity Jones in der Dan Brown-Verfilmung „Inferno“ – Bild: Imagine Entertainment
    Tom Hanks und Felicity Jones in der Dan Brown-Verfilmung „Inferno“

    In fünf Romanen von Dan Brown steht Robert Langdon im Zentrum. Was der Harvard-Professor aber vor „Illuminati“ oder dem „Da Vinci Code“ erlebt hat, wird demnächst eine neue NBC-Serie schildern. Das US-Network hat sich das Prequel-Format „Langdon“ mit einem production commitment von Imagine Television gesichert – also der direkten Zusage, dass auch Folgen produziert werden oder man eine saftige Vertragsstrafe zahlen muss. Solche Zusagen können nur sehr umworbene Projekte einheimsen, wie damals etwa „Gotham“.

    „Langdon“ soll auf Dan Browns Roman „Das verlorene Symbol“ basieren, dessen Handlung aber in die Vergangenheit verlegt wird. Aus dem dritten Roman der Reihe wird somit die Basis des Prequels. Darin wird Robert Langdon nach der Entführung seines Mentors in ein tödliches Puzzlespiel verwickelt. Als Teil einer CIA-Sondereinheit deckt er schließlich eine düstere Verschwörung auf.

    Entwickelt wird die Serie von Daniel Cerone („The Blacklist“) für Imagine Television, der Fernsehabteilung von Imagine Entertainment, jenem Studio, das bereits für die drei Verfilmungen „The Da Vinci Code – Sakrileg“ (2006), „Illuminati“ (2009) und „Inferno“ (2016) mit Tom Hanks verantwortlich zeichnete. Neben Film-Regisseur Ron Howard und Brian Grazer fungiert auch Dan Brown selbst bei dem Projekt als Executive Producer.

    Robert Langdon ist der zentrale Charakter in fünf Romanen von Dan Brown: „Angels & Demons“ (dt. „Illuminati“ – 2000), „The Da Vinci Code“ (dt. „Sakrileg“ – 2003), „The Lost Symbol“ (dt. „Das verlorene Symbol“ – 2009), „Inferno“ (2013) und „Origin“ (2017).

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