„Carnivàle“: Brian Turk im Alter von 49 Jahren verstorben

    Schauspieler erlag Krebsleiden

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 16.09.2019, 16:35 Uhr

    Schauspieler Brian Turk in „Carnivàle“ – Bild: HBO
    Schauspieler Brian Turk in „Carnivàle“

    Der amerikanische Schauspieler Brian Turk ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Wie aus einer für seine Familie erstellten Go Fund Me-Kampagne hervorgeht, verstarb er am Freitag – knapp ein Jahr, nachdem bei ihm ein Gehirntumor festgestellt wurde. Seine bekannteste Rolle war die als Gabriel, die er für zwei Staffeln zwischen 2003 und 2005 in der HBO-Serie „Carnivàle“ innehatte.

    Markenzeichen von Turk war seine Größe von über 1,90 Meter und sein massiver Körperbau, der auch in vielen Rollen, die er spielte, maßgeblich war. Bei seiner „Carnivàle“-Rolle etwa spielte er einen „Muskelprotz“, der zur Zeit der Depression in den 1930er Jahren mit einem Wanderzirkus umherzieht. Zu dem gehört auch seine Mutter Ruthie (Adrienne Barbeau), eine „Schlangenbeschwörerin“. Im Windschatten des Erfolgs von „Die Sopranos“ gelang „Carnivàle“ im Jahr 2003 ein sehr guter Auftakt für HBO-Verhältnisse – nachdem bei der zweiten Staffel allerdings die Quoten einbrachen, wurde die Serie eingestellt. In Deutschland wurde sie erst mit sechsjähriger Verspätung im Pay-TV ausgestrahlt und ist daher recht unbekannt.

    Für Turk war die Beteiligung in einer Hauptrolle an der HBO-Serie das mit Abstand erfolgreichste Projekt. Häufig spielte er Charaktere, die nur ihrem Job nach in der Castliste auftauchten, etwa „Umzugshelfer“, „Bartender“, „Pfleger“ oder „Wächter“. In „Buffy – Im Bann der Dämonen“ kam er zu einer Rolle als Vampir in der (kurzlebigen) Gang von Harmony.

    Wie aus der Go Fund Me-Kampagne weiterhin hervor geht, hatte Turk zunächst alleine versucht, mit seiner Erkrankung umzugehen. Allerdings schritt diese fort und erreichte nach wenigen Monaten das Endstadium.

    Turk hinterlässt seine Ehefrau und einen jungen Sohn.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen