„Bones“: Auftakt zur zwölften Staffel enthüllt finalen Handlungsbogen

    Hauptfiguren steht emotionale Berg- und Talfahrt bevor

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 04.01.2017, 12:25 Uhr

    „Bones“ Emily Deschanel und David Boreanaz – Bild: FOX
    „Bones“ Emily Deschanel und David Boreanaz

    In den Vereinigten Staaten ist am gestrigen Dienstag (3. Januar 2017) die zwölfte und abschließende Staffel von „Bones – Die Knochenjägerin“ an den Start gegangen. Dabei wurde enthüllt, was sich als roter Faden durch die neuen Folgen ziehen wird.

    Achtung! Der Artikel enthält nachfolgend Hinweise zur Handlung der ELFTEN und ZWÖLFTEN Staffel von „BONES“. Lesen auf eigene Gefahr!

    Die neue Staffel setzt unmittelbar am Ende des Cliffhangers der Vorgängerstaffel an. Zack Addy (Eric Millegan) hatte Bones (Emily Deschanel) entführt. In der Zeit, die Booth (David Boreanaz) und sein Team brauchten, um Zack und sein Opfer zu finden, konnte Bones sich zusammenreimen, dass ihr ehemaliger Assistent Zack nicht der zuletzt gesuchte Puppeteer-Killer ist. Mehr noch, nachdem ihr das klar geworden war, gestand Zack sich, ihr und Boothe ein: „Ich hab es nicht getan. Ich bin eines Mordes nicht fähig.“

    Für Brennan war das eine neue Erkenntnis – anders als für die Zuschauer. Die hatten einst Zacks Eingeständnis gegenüber Sweets (John Francis Daley) miterlebt, demzufolge er nicht aktiv an den vom Serientäter Gormogon begangenen Taten beteiligt war, wenn er sich auch in dessen Netz verfangen hatte. Zack hatte damals (s)eine Bestrafung akzeptiert, da es sich schuldig fühlte und von dem Ausmaß seiner eigenen Handlungen entsetzt war.

    Brennan macht sich nun mit ihrem Team daran, ihre Zweifel an Zacks damaliger Täterschaft in neue Ermittlungen umzusetzen – immerhin lebt Zack infolge des Mordvorwurfs mit Freiheitsentzug.

    Somit wird der Haupthandlungsbogen der abschließenden Staffel die Untersuchung von zehn Jahre alten Beweisen sein, um Zacks Unschuld zu beweisen. Die Tatsache, dass die Zuschauer laut Executive Producer Michael Peterson Zack in der vorletzten Folge der Serie noch einmal wiedersehen werden, überrascht somit nicht – die letzte Klappe bei „Bones“ ist übrigens bereits Ende 2016 gefallen. Auf die eine oder andere Art wird dann mit Zacks Unschuld umgegangen. Das muss ja nicht unbedingt seine Freilassung bedeuten, immerhin hatte er sich schon früher dazu entscheiden, wegen seiner seelischen Probleme nach dem Militäreinsatz und seines Verhaltens eine Bestrafung zu akzeptieren.

    Die Staffel soll aber nicht nur um Zack gehen. Denn immerhin war der junge Wissenschaftler einst einer aus dem Team. Und so werden auch die anderen Hauptfiguren aus dem Jeffersonian sich mit ihren damaligen Entscheidungen konfrontiert sehen und sich hinterfragen müssen. Immerhin hatte sie dem Freund – wenn auch durch seinen Einsatz im Kriegsgebiet tief traumatisiert – damals den Mord zugemutet.

    Im Zusammenhang mit den Ermittlungen ist auch die Rückkehr von Stephen Fry als „Gordon Gordon“ Wyatt zu sehen (fernsehserien.de berichtete). Er ist für Booth eine Vertrauensperson. Im Zusammenhang mit der neuen Aufarbeitung von Zacks Fall werden auch die alten Aufzeichnungen des mittlerweile verstorbenen Sweets untersucht werden. Und für Booth ist Wyatt – der ja Sweets Vorgänger als Booths psychologischer Ratgeber ist – die einzige Person mit entsprechendem Fachwissen, der er vorbehaltlos vertraut.

    Aufgrund der kürzeren Staffel – zwölf statt 22 Episoden – sollen die Hauptfiguren eine veritable Berg- und Talfahrt durchlaufen. Die beiden letzten Episoden sind als zusammenhängende Doppelfolge konzipiert worden. Dabei soll Folge elf die lineare Erzählweise durchbrechen. Folge zwölf soll dann das Selbstverständnis der Hauptfiguren durchleuchten und sie in Grundsatzfragen verstricken. Nachdem Emily Deschanel den Staffelauftakt inszeniert hat, stand beim Finale David Boreanaz ein weiteres Mal hinter der Kamera.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Ich werde jetzt schon die Leute des "Jeffersonian" vermissen. Schließlich sind 12 Jahre eine lange Zeit. Und man hatte einfach Spaß an den Figuren und Handlungssträngen.

      Alleine die Folge in der Robert Englund einen undurchsichtigen Hausmeister spielt und hier ab und an mit einigen "Gruseldarstellungen" seiner "Freddy Krueger" Figur glänzt ohne es zu übertreiben waren ein Highlight.

      Ich hab immer jede neue Folge herbeigesehnt und in jeder Folge gab es schon gleich am Anfang den "obligatorischen Toten". Alleine das WIE diese Ermordeten gefunden wurden war schon immer ein Highlight. Oft lustig, manchmal schon etwas eklig, aber immer so dass man es nie als scheußlich betrachtet hat. Da überwogen dann doch die "peinlich lustigen Momente" in der manche Leiche gefunden wurde.....

      12 Jahre und abschließende 12 Folgen finde ich jedoch auch angemessen. Auch wenn ich die Figuren mag, so gab es in letzter Zeit auch einige Folgen die mich nicht mehr vom Hocker gerissen haben, dennoch gut genug waren um die Serie weiter voran zu treiben.

      Wenn ich da Serien wie "Supernatural" sehe...mittlerweile auch bei Staffel 12, und ich liebe diese Story über die Brüder, Dämonen, Engel etc., aber irgendwann ist dann auch mal gut...und leider sehe ich besonders bei "Supernatural" kein weiterkommen.

      Somit bin ich dann irgendwie froh dass "Bones" sich mit einer sicher guten 12. Staffel verabschiedet!

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