Am gestrigen Mittwochabend (17. Juni) gab es am Medienstandort Köln gleich zwei Gründe zu feiern: das 35-jährige Bestehen der Film- und Medienstiftung NRW und das 25-jährige Jubiläum des Medienmagazins DWDL. Die beiden Jubiläen wurden zum Anlass genommen, um erstmals ein gemeinsames Sommerfest zu veranstalten. Als passende Location wurde das Park Café in der grünen Landschaft im Deutzer Rheinpark ausgewählt. Zu den geladenen, rund 800 Gästen gehörten allerlei Prominente, Presse sowie Vertreter der großen deutschen Fernsehsender, Politik und Kultur. Sie ließen es sich bei besten sommerlichen Temperaturen, Speis und Trank gutgehen und nutzten die Gelegenheit für gute Gespräche und Gossip.
Die Medienbranche steht vor großen Herausforderungen und gerade in Zeiten von großflächigem Stellenabbau, sinkenden Reichweiten und dem Voranschreiten Künstlicher Intelligenz war unter den anwesenden Gästen eine allgemeine Unsicherheit spürbar. Schauspielerin Valerie Niehaus, die die Eröffnungsrede hielt, plädierte allerdings für Optimismus und schrieb der Branche einen rührenden Umgang mit Veränderungen zu. Wir sind eine resiliente Gemeinschaft. [ …] Wahrscheinlich erfinden wir uns deswegen ständig neu, weil wir ständig am Suchen sind. Sie stellte heraus: Ich persönlich liebe die Branche, gerade weil sie sich immer neu erfindet. Wir produzieren nicht nur Drama, wir sind es auch und das manchmal sogar absichtlich.
Für Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW, sei es ein großes Glück, sich immer wieder mit der Frage zu beschäftigen, welche Projekte man fördern dürfe. DWDL-Gründer und Chefredakteur Thomas Lückerath betonte ebenfalls die positiven Aspekte des Umbruchs in der Medienlandschaft: Wir haben Bewegung im deutschen Markt, und das ist für jemanden, der darüber berichtet, natürlich Gold wert.
Bildergalerie vom Sommerfest
Schauspieler Henning BaumGlenn Riedmeier für fernsehserien.deJournalistin und Polittalkerin Sandra MaischbergerGlenn Riedmeier für fernsehserien.de„hart aber fair“-Moderator Louis KlamrothGlenn Riedmeier für fernsehserien.deSchauspielerin Petra Nadolny („Switch“) Glenn Riedmeier für fernsehserien.deSchauspieler Christoph Maria Herbst mit seiner Ehefrau Gisi Glenn Riedmeier für fernsehserien.deSatiriker Jan BöhmermannGlenn Riedmeier für fernsehserien.deSchauspielerin Annette FrierGlenn Riedmeier für fernsehserien.deModeratorin Laura KarasekGlenn Riedmeier für fernsehserien.de„Volle Kanne“-Moderatorin Nadine KrügerGlenn Riedmeier für fernsehserien.deModerator Thorsten Schorn (r.) mit seinem Ehemann Glenn Riedmeier für fernsehserien.deKomikerin Martina HillGlenn Riedmeier für fernsehserien.deKomikerin Cordula StratmannGlenn Riedmeier für fernsehserien.de(v. l.) Walid Nakschbandi (Geschäftsführer Film- und Medienstiftung NRW), WDR-Intendantin Katrin Vernau und DWDL-Gründer Thomas Lückerath Glenn Riedmeier für fernsehserien.deRTL-CEO Stephan Schmitter und RTL-CCO Inga LeschekGlenn Riedmeier für fernsehserien.deARD-Programmdirektorin Christine Strobl und Bernd Schulte (Staatssekretär Bundesangelegenheiten & Medien) Glenn Riedmeier für fernsehserien.deSchauspielerin Natalia WörnerGlenn Riedmeier für fernsehserien.deSchauspielerin Meltem KaptanGlenn Riedmeier für fernsehserien.deWalid Nakschbandi (Geschäftsführer Film- und Medienstiftung NRW, l.) und WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn (r.) Glenn Riedmeier für fernsehserien.deImpressionen vom Park Café Glenn Riedmeier für fernsehserien.deGlenn Riedmeier für fernsehserien.deGlenn Riedmeier für fernsehserien.deGlenn Riedmeier für fernsehserien.deGruppenbild mit Schauspieler Peter Kurth (2. v. l.) und Regisseur Sönke Wortmann (2. v. r.) Glenn Riedmeier für fernsehserien.deGruppenbild mit Christoph Körfer (Sprecher ProSieben & Sat.1, l.) und Henrik Pabst (CCO ProSiebenSat.1, 2. v. l.) Glenn Riedmeier für fernsehserien.deGruppenbild mit Podcast-Produzent Maurice Gajda (M.) Glenn Riedmeier für fernsehserien.deGlenn Riedmeier für fernsehserien.deDas DWDL-Team Glenn Riedmeier für fernsehserien.deGlenn Riedmeier für fernsehserien.de
Die Film- und Medienstiftung NRW vergibt Fördergelder an Produzenten, Filmemacher, Drehbuchautoren und Medienunternehmen. Darüber hinaus unterstützt sie die Entwicklung des Medienstandorts Köln und Nordrhein-Westfalen allgemein.
Böhmermann gehört überall gecancelt. Vernichtet Existenzen und beleidigt Frauen.
Flapwazzle am
DWDL kann man inzwischen glaubhaft recht gut politisch einfärben. Die grüne Leitfarbe der Hompage trägt eine klare Botschaft. Die Artikel strotzen in der Regel von Gender-Fluid und der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird.selten bis gar nicht kritisch hinterfragt. In den Artikeln bei DWDL liest mal viel Hass über die Entwicklungen in den USA, man liest permanent wie smart deutsche Serie sind, wobei u.a. Wunschliste dahingehend eine vollkommene andere Serie gesehen haben muss. So krass sind die Unterschiede.
DWDL macht für sich Alles richtig. Die sind klar links fernab der Mitte strategisch gut positioniert und haben ihre Fanbase..
Da die Seite inzwischen sehr ohne viel Statement sehr links agiert, könnte DWDL stehen für:
Diffuse Weltanschauungen Detonieren Links
Fira (geb. 1982) am
Ist doch schön! Dass die Medienlandschaft so vielseitig ist. Und man die freie Auswahl hat, wo man sich informieren möchte. 🤷🏻♀️😜
Flapwazzle am
@Fira
Ich mag und liebe es auch, mich bei verschiedenen Medien zu informieren. Das ergibt teilweise vollkommen unterschiedliche Geschichten zu einem gleichen Thema.
Sentinel2003 (geb. 1967) am
Wow! Das ist ja mal eine echt schwerwiegende, fast Anschuldigung, DWDL wäre krass links!
Ich fasse das echt nicht! Wie kann man aus Artikeln über Serien und Filmen herausfinden, das eine Medienseite angeblich krass links ist??? Ich bin 59 Jahre und bin mein ganzes Leben links eingestellt, habe aber noch nie bei x - Medien Seiten festgestellt, dass anscheinend wohl fast
ALLE, links sind...
Achso, ja stimmt ja: das grün von DWDL trägt NATÜRLICH eine GANZ KLARE Botschaft: diese Seite ist voll, und ganz krass links!
Flapwazzle am
@Sentinel2003 Beruhige den Puls. Ich lese DWDL dennoch ganz gerne, da ich verschiedene Sichtweisen spannend finde. Es ist übrigens nicht skandalös, wenn ein Medienmagazin eine linke Tendenz hat und sie durchaus auch so offen thematisiert. Das sollte dann natürlich auch für andere Medien gelten.