Bei Pornomachers: arte zeigt Familiensaga „Xanadu“

    Serienstart am 30. April

    Jutta Zniva – 12.03.2011

    Zeitgleich mit der Erstausstrahlung in Frankreich zeigt arte ab 30. April immer dienstags gegen 22:00 Uhr in Doppelfolgen die achtteilige Familiensaga „Xanadu“, die im Pornomilieu in Frankreich spielt. Im Mittelpunkt der Serie steht die Familie Valadine, die lange Zeit außerordentlich gut vom Verkauf ihrer in den 70er Jahren produzierten Pornofilmen gelebt hat. Doch nun sind in der Branche neue Konzepte gefragt.

    Pornofilmproduzent Alex Valadine (Jean-Baptiste Malartre) und seine Familie residieren seit 35 Jahren in den oberen Stockwerken eines feudalen Herrenhauses, in dessen Erdgeschoss sich die Produktionsfirma Xanadu befindet. Doch die Geschäfte gehen schlecht, und Alex’ erwachsene Kinder warten darauf, endlich die Zügel des Familienimperiums in die Hand zu nehmen.

    Juniorchef Laurent (Julien Boisselier) beispielsweise will statt der „anspruchsvollen Pornofilme“ nach „Hollywood“-Rezept“, mit denen Xanadu in den 70ern berühmt wurde, künftig auf die so genannten „Gonzo-Pornos“ mit dem „beliebten Darsteller“ Brendon Hardon setzen. Sein Bruder Lapo (Swann Arlaud) soll Regie führen.

    In der ersten Folge ereignet sich ein tragischer Unfall: Bei einer Gedenkfeier für Elise Jess, die verstorbene erste Frau von Familienoberhaupt Alex und Hauptdarstellerin seiner Pornos, kommt es zu einer Schießerei: „Die Brüche innerhalb der Familie“, so arte, „werden immer offensichtlicher. Aber wer könnte der Porno-Familie Böses wollen? Wie kommt es, dass Elises Schatten auch jetzt noch über der Familie liegt? Wie kann die Familie Valadine die Vergangenheit bewältigen? Wird Alex endlich seine Kinder ans Ruder lassen“.

    Xanadu ist eine Koproduktion von arte und Haute et Court nach einem Drehbuch von Séverine Bosschem. Regie führten Podz und Jean-Philippe Amar.

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