Der frühere Reality-Darsteller Matt Brown aus dem Format „Alaskan Bush People“ ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Das meldet unter anderem Entertainment Weekly unter Berufung auf den Bruder des Verstorbenen, Bear Brown (38).
Details sind noch nicht offiziell bestätigt. Dem Bericht zufolge war ein Notruf bei der Polizei eingegangen, der von einem Mann berichtet, der im Okanogan River im seichten Wasser gesessen habe und kurze Zeit später anscheinend leblos den Fluss hinuntergetrieben sei. Später wurde einerseits von der Polizei eine Schusswaffe im Fluss gefunden und die Leiche von Matt Brown mit anscheinend selbst zugefügten Verletzungen aus dem Fluss geborgen und identifiziert.
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Matt Brown gehörte zu den sieben Kindern von Billy und Ami Brown, die den zentralen Cast der Serie „Alaskan Bush People“ bildeten, die zwischen 2014 und 2022 für Discovery hergestellt wurde. Hintergrund der Serie war, dass die Familie lange Zeit abseits der Zivilisation gelebt hatte und bisweilen monatelang keinen Kontakt zu anderen Personen hatte. Neben der Familie, die sich als Wolf Pack bezeichnete, waren auch einige Ehepartner, Kinder bzw. Enkel zu sehen. Das Format wurde häufiger mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie den Anschein eines Doku-Dramas zu erwecken versuche, während sie in der Realität gescriptet sei.
Matt Brown hatte die Serie 2016 verlassen, um sich in eine Rehamaßnahme wegen Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu begeben. Die Reality-Serie wurde ohne ihn weiter produziert, lief allerdings nach dem Tod von Familienvorstand Billy Brown infolge eines Schlaganfalls aus.
Bear Brown kommentierte in einem Video zum aktuellen Geschehen: Ich hätte nie vermutet, dass er sich selbst verletzen würde, um ehrlich zu sein. Er hat seit einer langen Zeit Probleme gehabt, wie ich früher schon gesagt hatte. Und daher hatte ich immer die Befürchtung, dass er an einer Überdosis sterben könnte, oder ähnlichen Umständen.
Weiter beleuchtete Brown: (Matt) hat seit langer Zeit mit Problemen gekämpft, mit Alkohol und Drogen und dergleichen. [ …] Jeder denkt vielleicht, dass die Familie ihn etwa ausgestoßen hätte, nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Aber es ist anders herum, er wollte nichts mehr mit dem Rest der Familie zu tun haben.
Zum Zeitpunkt seines Ausstiegs 2016 hatte Matt Brown gegenüber People kommentiert, dass es ihm damals besonders schwergefallen sei, seine Suchtprobleme gegenüber seinen Eltern zu beichten, er aber von deren Unterstützung überwältigt worden sei.
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