Vicky Reisinger (Pia Stutzenstein) und Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) in „Alarm für Cobra 11“
Bild: RTL/Guido Engels
Mit einer waschechten Geburtstagsüberraschung begeht die Mediengruppe RTL Deutschland das 30-jährige Jubiläum ihres Action-Aushängeschilds „Alarm für Cobra 11- Die Autobahnpolizei“: Am heutigen Mittwoch (11. März) wurden zwei neue Spielfilme des Franchise veröffentlicht – und das nicht nur bei RTL+. Auch Disney+ hat die Folgen „Blutsbande“ und „Die Jägerin“ bereits am Starttag in sein Angebot aufgenommen – als Teil der 28. Staffel des Dauerbrenners.
Am 12. März 1996 machte sich die Cobra zu ihrem ersten Einsatz auf. Damals saßen Kriminalhauptkommissar Frank Stolte (Johannes Brandrup) und Kriminalhauptkommissar Ingo Fischer (Rainer Strecker) am Steuer. Seit der dritten Episode rückte Semir Gerkhan (Erdoğan Atalay) für den im Dienst verstorbenen Fischer nach – und ist seitdem die dauerhafte Größe bei „Alarm für Cobra 11“. So auch in den neuesten beiden Episoden.
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Mittlerweile arbeitet er mit Partnerin Vicky Reisinger (Pia Stutzenstein). RTL hebt hervor, dass die beiden aktuellen Fälle die beiden stärker ins Zentrum rücken: Persönliche Konflikte brechen auf, alte Gewissheiten geraten ins Wanken.
Im Fall „Blutsbande“ beschäftigt sich das Team mit einem auf einer Autobahnraststätte tödlich verletzten Mann – der sich als Vickys Vater herausstellt. In ihrem Gefühlschaos aus Wut, Schuld und Trauer muss sie trotzdem einen kühlen Kopf bewahren, um den wohl von einem Verbrecherclan verübten Mord aufzuklären – was alles auf den Kopf stellt, was Vicky über ihre Familie zu wissen glaubt.
In „Die Jägerin“ werden die beiden Jäger zu Gejagten: Ein gefälschtes Überwachungsvideo scheint zu belegen, dass Semir und Vicky einen Mord verübt haben. Nun machen die Dienstaufsicht und dazu noch die Mafia auf die beiden Jagd – die um ihr Leben und ihren guten Ruf kämpfen müssen.
War der actionreiche Krimi „Alarm für Cobra 11“ mit seinen Stunts auf Weltniveau lange Jahre ein Quotenbringer für den Sender RTL, ging dem Format zumindest in Sachen linearer Quoten in den letzten Jahren etwas die Puste aus. RTL hat darauf mehrfach mit Anpassungen in Ton beziehungsweise Cast reagiert, sowie zuletzt mit der Umwandlung von einer einstündigen Fernsehserie in eine Spielfilmreihe. Wie die Kollegen von DWDL zugesteckt bekommen haben, wird die Mediengruppe demnächst den nächsten Schritt dabei gehen, das Format profitabel zu halten: Die nächsten beiden Filme von „Alarm für Cobra 11“ sollen demnach am 8. April zuerst beim Vertragspartner Disney+ online gehen, erst sechs Monate später soll die Veröffentlichung beim hauseigenen Dienst RTL+ erfolgen. Disney+ kann somit vermutlich seinen Verpflichtungen nach Content aus Deutschland nachkommen, während RTL+ seine Marke weiter erfolgreich bewirtschaften kann.