[UPDATE] „9–1–1“-Spin-Off „Lone Star“ findet deutsche Heimat

    Deutschlandpremiere der Serie mit Rob Lowe und Liv Tyler in den Hauptrollen verschoben

    Glenn Riedmeier – 25.03.2020, 12:50 Uhr (erstmals veröffentlicht am 25.02.2020)

    „9–1–1: Lone Star“

    In den Vereinigten Staaten ging Anfang des Jahres die neue Serie „9–1–1: Lone Star“ an den Start, ein Spin-Off von „9–1–1 Notruf L.A.“.

    UPDATE: Eigentlich hatte der Pay-TV-Sender Sky One angekündigt, die zehnteilige Auftaktstaffel von „9–1–1: Lone Star“ ab dem 8. April 2020 auszustrahlen. Aufgrund der Corona-Krise und der Einstellung der Atelierarbeit in der Synchronindustrie (fernsehserien.de berichtete) sah sich der Sender nun gezwungen, die Ausstrahlung zunächst zu verschieben, wie eine Sendersprecherin gegenüber fernsehserien.de bestätigt hat.

    Im Gegensatz zu Spin-Offs anderer Serien dreht sich „9–1–1: Lone Star“ nicht um bereits eingeführte Figuren, sondern handelt von völlig neuen Charakteren. Rob Lowe Lowe („Code Black“) verkörpert Feuerwehrmann Owen Strand, der nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 seine Station in New York von Grund auf neu aufbauen musste. Jetzt soll er das Gleiche in Austin, Texas schaffen, wo bei einer Explosion fast alle Einsatzkräfte einer Feuerwache ums Leben kamen. Gemeinsam mit seinem erwachsenen Sohn TK (Ronen Rubinstein) macht er sich in den Lone Star State auf, wo er ein Team an talentierten Lebensrettern aufstellt. Unterstützt wird er von der resoluten Rettungssanitäterin Michelle Blake (Liv Tyler). Zusammen führen sie ein Team aus Frauen und Männern unterschiedlichster Herkunft in spektakuläre Einsätze, unter anderem bei einem verheerenden Tornado. Neben dem harten Arbeitsalltag machen Owen und seinem Sohn ihre Dämonen aus der Vergangenheit zu schaffen.

    Michelle Blake ist brillant und mitfühlend, kann aber zur Not auch über Leichen gehen und verfügt über einen schrägen Sinn für Humor – sie ist die Einzige, die es versteht, Owen zur Ordnung zu rufen. Michelle hat durchaus eine wilde Seite, ist aber bei der Arbeit fast immer hochkonzentriert. Nur eine Sache bringt sie dazu, sich selbst zu sabotieren: Ihre vor zwei Jahren verschwundene kleine Schwester Iris. Auf der Suche nach der Wahrheit über das Verschwinden lässt Michelle alle Vorsicht fallen und vergisst ihren Berufsethos.

    In weiteren Hauptrollen: Natacha Karam als Marjan Marwani, die mit Leib und Seele Feuerwehrfrau ist, ein echter Adrenalin-Junkie und eine gläubige Muslima – die entsprechend stets ein Kopftuch trägt; Brian Michael Smith spielt den Feuerwehrmann Paul Strickland: Der Transgender-Mann verfügt über eine Auffassungsgabe, die es durchaus mit der von Sherlock Holmes aufnehmen kann. Jim Parrack („True Blood“) porträtiert Feuerwehrmann Judd Ryder, dessen Ehefrau Grace (Sierra Aylina McClain, „Empire“) in der Zentrale am Telefon arbeitet. Julian Works porträtiert Feuerwehr-Rookie Mateo Chavez und Rafael Silva ist als Polizist Carlos Reyes dabei.

    Markenzeichen des Spin-Offs ist wie bei „9–1–1“ die rasante Inszenierung verschiedenster Unfall- und Katastrophenszenarien. Zudem werden auch bei „9–1–1: Lone Star“ dramatische Backstorys der einzelnen Figuren erzählt. Mit Ryan Murphy, Brad Falchuk und Tim Minear ist das gleiche Kreativteam im Einsatz.

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