16 Teilnehmerländer beim zweiten „Free European Song Contest“

    Frankreich, Slowenien, Belgien, Schottland und Griechenland erstmals dabei

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 29.04.2021, 15:30 Uhr

    Conchita Wurst und Steven Gätjen präsentieren den „Free European Song Contest“ – Bild: ProSieben/Markus Morianz/Benedikt Müller
    Conchita Wurst und Steven Gätjen präsentieren den „Free European Song Contest“

    Als der „Eurovision Song Contest“ im vergangenen Jahr Corona-bedingt ausfiel, wollte kein Geringerer als Stefan Raab den frustrierten ESC-Fans in Deutschland eine Alternative bieten und stampfte den „Free European Song Contest“ aus dem Boden. Der Musikwettbewerb wurde live auf ProSieben übertragen und war ein Quotenerfolg. Kein Wunder also, dass die Show in diesem Jahr in die zweite Runde geht. Am 15. Mai – und damit eine Woche vor dem richtigen „ESC“ – ist der diesjährige #FreeESC ab 20:15 Uhr zu sehen. Insgesamt treten 16 Künstler an, die stellvertretend für 16 europäische Länder in den Wettbewerb ziehen.

    Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Schottland, Schweiz, Slowenien, Spanien und die Türkei schicken Acts für ihr Heimatland ins Rennen um die begehrten zwölf Punkte. Frankreich, Slowenien, Belgien, Schottland und Griechenland sind zum ersten Mal dabei. Welche Künstler diesmal mitwirken, verrät ProSieben erst zu einem späteren Zeitpunkt.

    Showerfinder Stefan Raab verspricht allerdings: Mit Nico Santos hat im ersten Jahr ein herausragender Musiker den #FreeESC gewonnen. Und für Deutschland war mit Helge Schneider eine echte Legende am Start. Beide stehen für die besondere musikalische Qualität dieses neuen, freien Wettbewerbs. In diesem Jahr wird der ‚Free European Song Contest‘ mindestens ebenso hochkarätig besetzt sein. Genauso hochkarätig, wie man es von einem internationalen Wettbewerb erwarten kann.

    Conchita Wurst und Steven Gätjen führen erneut als Moderationsduo durch den musikalischen Abend, der auf eine Dauer von vier Stunden angesetzt ist. Ob etwas am Abstimmungssystem verändert wird, ist nicht bekannt. Im vergangenen Jahr konnten Zuschauer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz per Telefon und SMS abstimmen. Die Punktevergabe aus den restlichen Ländern erfolgte hingegen stellvertretend durch „lokale #FreeESC-Sympathisanten“, die eine Verbindung zum jeweiligen Land besitzen (darunter Lukas Podolski für Polen, Angelo Kelly für Irland und Melanie C für Großbritannien). Sie verteilten – rein subjektiv – ihre jeweiligen Punkte. Höhepunkt war hier die Punktevergabe vom „Mond“, die von Michael „Bully“ Herbig in seiner Rolle als Mr. Spuck verlesen wurde.

    Den ersten „Free European Song Contest“ verfolgten im letzten Jahr insgesamt 2,57 Millionen Zuschauer. Besonders herausragend fiel der Marktanteil in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen aus: Satte 19,2 Prozent wurden eingefahren, währen die parallel im Ersten ausgestrahlte, offizielle ESC-Ersatzshow „Europe Shine a Light“ nur 1,64 Millionen Zuschauer sowie 9,0 Prozent in der jungen Zielgruppe holte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1988) am

      Wenn hier geschrieben wird, dass die 16 Länder "Acts für ihr Heimatland ins Rennen um die begehrten zwölf Punkte" schicken würden, kann ich lediglich mit den Augen rollen. Das hat doch nichts damit zu tun, dass die Länder in irgendeiner Form beteiligt wären oder selbst etwas zu entscheiden haben. Das geht einzig und allein von der Produktionsfirma aus.

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