• 120 Min.
    Marijke Amado, Moderatorin Ihre Fernsehkarriere beginnt mit einem Zufall: 1977 leitet die Niederländerin Marijke Amado für einen Reiseveranstalter die erste deutsche Reisegruppe in die Antarktis. Ebenfalls an Bord: der Schwiegersohn von Showlegende Rudi Carrell. Er berichtet ihm von der energiegeladenen Frau und Rudi Carrell engagiert sie als seine Assistentin in der TV-Show „Am laufenden Band“. Danach feiert sie ab 1990 große Erfolge als Moderatorin der „Mini Playback Show“, in der sie bis 1998 musikalische Kinderträume verwirklicht. Es folgt ein bewegtes Leben – beruflich wie privat gibt es viele Höhen und Tiefen. Jetzt nimmt die 72-Jährige, die gerade ihren verstorbenen 16-jährigen Hund Jottum betrauert, an der neuen Staffel der Fernsehsendung „Die Verräter“ teil, in der 16 Prominente in einem Schloss die Verräter unter ihnen finden müssen. Wie versiert sie im Umgang mit Täuschungen, Misstrauen und Lügen ist, das erzählt Marijke Amado in der „NDR Talk Show“. Boris Rogosch, Helga Mandel und Gretta Guilarte, Gründer und Köchinnen von OmaLiebe e.V. Borschtsch, Hähnchenragout oder Bohnensuppe: Essen wie bei Großmutter ist mit nichts zu vergleichen – und echtes Oma-Essen gibt es bei OmaLiebe! Ein Hamburger Verein mit dem Ziel, ursprüngliche Heimatküche aus Deutschland und den Nachbarländern wiederzuentdecken und einen Raum für Austausch zwischen Generationen zu schaffen. Foodexperte Boris Rogosch ist einer der Gründer von OmaLiebe und organisiert, dass zum Beispiel beim OmaLiebe Lunch Club in Hamburg die Frauen Ü65 ihre Familienrezepte für Gäste kochen. Die Seniorinnen geben ihr Wissen, ihre Rezepte und Lebenserfahrung an Jüngere weiter. Gleichzeitig werden mit den Kochevents sozial Benachteiligte durch kostenlose oder vergünstigte Mahlzeiten unterstützt. „OmaLiebe bringt Menschen an einen Tisch – für mehr Gemeinschaft, Würde und Lebensfreude im Alter“, sagt Boris Rogosch. Jetzt erscheint das erste Kochbuch mit gesammelten Rezepten der Omas aus aller Welt. In der „NDR Talk Show“ wird Boris Rogosch zusammen mit den OmaLiebe-Köchinnen Helga Mandel und Gretta Guilarte über die Faszination für Familienrezepte sprechen und erklären, warum nichts so jung hält und verbindet wie Kochen und Kulinarik. Janin Ullmann, Moderatorin Bekannt wird sie Anfang der 2000er-Jahre als Moderatorin beim Musiksender VIVA. Inzwischen hat sich Janin Ullmann fest als Moderatorin großer Realityformate, Podcasterin und Speakerin in der deutschen Medienlandschaft etabliert. Ihre Reichweite nutzt sie vor allem für Female Empowerment. In ihrem ersten Buch „Female Finance“ widmet sich die gebürtige Erfurterin einem Thema, das ihr aufgrund ihrer eigenen Biografie sehr am Herzen liegt: Selbst in einfacheren Verhältnissen aufgewachsen, bricht sie nun das Tabu rund um Geld und möchte Frauen dazu ermutigen, selbstbewusst mit Finanzen umzugehen. Wie Frauen ihre finanzielle Freiheit erreichen und welche Ängste ihre eigene Karriere beeinflusst haben, erzählt Janin Ullmann in der „NDR Talk Show“. Jodok Cello, Cellist Die Geschichte von Jodok Vuille mit Künstlernamen Jodok Cello ist ein wahres Social- Media-Märchen. Jodok wird in Luzern in der Schweiz geboren, wächst auf einem Biobauernhof im Emmental auf und spielt von klein auf Cello. Er wird Musik- und Sportlehrer und postet Videos von seinem Cello-Spiel in den sozialen Netzwerken. Als James Bond-Schauspieler Pierce Brosnan eines seiner Videos auf Instagram teilt, hat Jodok über Nacht mehrere Tausend Follower. Heute folgen ihm über 17 Millionen Menschen weltweit auf seinen Kanälen. Seine Coverversionen von Popsongs und Filmmusik finden auch Gefallen bei der Königsfamilie von Katar, die ihn einlädt. Für das halbstündige Konzert erhält er ein halbes Lehrer-Jahresgehalt. Er hängt den Beruf an den Nagel und beschließt, sich nur noch der Musik zu widmen. In seinen Videos sieht man ihn auf hohen Bergen, in herbstlichen Wäldern oder auch mitten im Meer Cello spielen. Vorzugsweise barfuß. Seit März ist der 38-Jährige auf seiner ersten Welttournee. Ob mit oder ohne Schuhe, erzählt er in der „NDR Talk Show“. Lisa Maria Potthoff und Sebastian Bezzel, Schauspieler Sie sind als Schauspieler seit mehr als zwei Jahrzehnten im Geschäft und machen seit 2013 gemeinsame Sache: Lisa Maria Potthoff und Sebastian Bezzel. Ursprünglich soll es nur ein Fernsehfilm werden, die Verfilmung des Rita Falk-Krimis „Dampfnudelblues“ aus der Reihe um Franz Eberhofer, den in die Provinz strafversetzten Polizeihauptmeister. Jetzt kommt der zehnte Film der Reihe in die Kinos. Auch in „Steckerlfischfiasko“ gibt es wieder einen Mordfall in Niederkaltenkirchen und Lisa Maria Potthoff spielt erneut Susi Gmeinwieser, die langjährige Partnerin von Eberhofer, die sich von der Verwaltungsangestellten zur toughen Bürgermeister-Stellvertreterin wandelt. Potthoff und Bezzel lernen sich schon lange vor Zusammenarbeit an der Reihe kennen, drehen ihren ersten gemeinsamen Film, als sie 19 Jahre alt und er Mitte 20 ist. Warum beide von Anfang an auf einer Wellenlänge sind und welche Allüren dadurch wegfallen, das erzählen Lisa Maria Potthoff und Sebastian Bezzel in der „NDR Talk Show“. Jakob Schwerdtfeger, Kunstcomedian Dieser Mann hat ein eigenes Genre erschaffen – die Kunstcomedy! Jakob Schwerdtfeger ist gleichzeitig Kunsthistoriker und Comedian. Der Hannoveraner studiert erst Kunstgeschichte, arbeitet dann an renommierten Museen wie dem Sprengel Museum Hannover oder am Städel Museum in Frankfurt und hat jetzt auf der Bühne eine klare Mission: Er möchte mit dem elitären Dünkel der Kunstszene aufräumen und beweisen, dass man vor einem Ölgemälde nicht in ehrfürchtiges Schweigen verfallen muss, sondern auch herzhaft lachen darf. Mit einer Mischung aus fundiertem Wissen und humorvollen Alltagsbeobachtungen schlägt der 38-Jährige eine Brücke zur Kunst, die alle nehmen dürfen. In der „NDR Talk Show“ wird er einen Überblick über 1000 Jahre Kunstgeschichte geben und Anekdoten über alle Epochen hinweg liefern, egal ob bei großen Meistern oder Underdogs. Antje Vogel, Illustratorin, Malerin und Bestsellerautorin Mit fünf Jahren malt Antje Vogel ihr erstes Buch. Da hat ihr Vater ihr bereits Schachspielen, perspektivisches Zeichnen und die erste Strophe der Odyssee auf Altgriechisch beigebracht. Der Weg in eine kreative und künstlerische Laufbahn scheint vorherbestimmt. Nach der Schule folgen eine Ausbildung als Tierpräparatorin im Münsterischen Museum für Naturkunde und eine zeichnerische Ausbildung an der Werkkunstschule Münster. Danach ist sie acht Jahre lang als Balletttänzerin und Schauspielerin an den Städtischen Bühnen Münster tätig. Seit 1978 veröffentlicht Antje Vogel von ihr illustrierte Kinderbücher, die in viele Sprachen übersetzt werden, und Besteller werden wie „Die Vogelhochzeit“, „Das große Buch für kleine Gärtner“ oder „Karneval der Tiere“. Für ihr außerordentliches gesellschaftliches und soziales Engagement, u.a. zieht sie neben ihren eigenen auch vier Pflegekinder von verstorbenen Freunden groß, bekommt sie das Bundesverdienstkreuz. Die Stilikone ist Teilnehmerin bei „Shopping Queen“ gewesen, wo sie mit 87 Jahren zu den ältesten Kandidatinnen zählt. Ihr neues Buch handelt von der Mumpelmaus. Was es damit auf sich hat, erzählt Antje Vogel in der „NDR Talk Show“. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 07.08.2026 NDR
  • 120 Min.
    Bunte Geschichten um die „sündigste Meile der Welt“ von der Davidwache bis zum Goldenen Handschuh. Hugo Egon Balder, Entertainer Hugo Egon Balder ist eine Fernsehlegende. Bekannt wird er Ende der 1980er-Jahre mit den Fernsehshows „Alles. Nichts. Oder?!“ und „Tutti Frutti“. Danach schreibt er mit der legendären Comedysendung „RTL Samstag Nacht“ in den 1990er-Jahren Fernsehgeschichte. 2003 folgt die erfolgreiche Ratesendung „Genial daneben“. Darüber hinaus ist er als Sänger, Schauspieler und Comedian tätig – ein Allroundtalent eben. Der gebürtige Berliner, der lange in Köln lebte, ist vor sechs Jahren dauerhaft in den Norden gezogen. Auf der Reeperbahn führt der 76-Jährige bereits seit 16 Jahren zusammen mit einem Partner die Kultkneipe und Sportsbar Zwick St. Pauli, in der er gelegentlich auch als Musiker auftritt. Im Jahr 2025 hat er mit Freunden die Band The Bad Falling Bostels gegründet. In der „NDR Talk Show“ erzählt Hugo Egon Balder, was die Reeperbahn für ihn bedeutet und was für ihn eine perfekte Kneipe ausmacht. Lilo Wanders, Entertainerin Sie ist eine echte Kiez-Ikone: die Hamburger Entertainerin Lilo Wanders. Auf der Bühne des Schmidt Theaters erlebt sie Ende der 1980er-Jahre ihren Durchbruch, wird zur Pionierin der LGBTQ-Community und Grande Dame der Travestie. Seit sie von 1994 bis 2004 die Sendung „Wa(h)re Liebe“ auf VOX moderiert hat, gilt sie als die Aufklärerin der Nation. Hinter der Kunstfigur Lilo Wanders steckt der Schauspieler Ernie Reinhardt. Ursprünglich war die Wanders als Parodie auf die deutsche Sängerin Evelyn Künneke gedacht, bis Wanders Mitte der 1990er-Jahre zur Sexpertin wird und in der Folge zahlreiche Heiratsanträge erhält. Wie prägend die Reeperbahn für Lilo Wanders war und ist, verrät sie in der „NDR Talk Show“. Eva Decker, Historikerin 1626 siedeln auf der Hamburger Reeperbahn die Reepschläger an, um Schiffstaue zu flechten, es ist der Ursprung der berühmtesten Meile Deutschlands. Dass St. Pauli viele spannende Geschichte und historische Schätze birgt, weiß niemand besser als Eva Decker. Sie ist als Autorin, Stadtteilführerin und Kuratorin bestens mit dem Viertel vertraut. Die aus Wien stammende Historikerin leitete unter anderem das St.-Pauli-Museum und verwaltete dort echte Kiezreliquien wie zersägte Bühnenbretter des legendären Star Clubs. Wie sich die Geschichte der Reeperbahn über die Jahrhunderte verändert hat und was sie heute an dem Viertel liebt, das verrät Eva Decker in der „NDR Talk Show“. Fabian Zahrt, Rotlichtexperte und Kult-Koberer Er ist ein waschechter Hamburg Jung in achter Generation: Fabian Zahrt, Kult-Koberer auf St. Pauli und heute eines der bekanntesten Mitglieder der Olivia Jones Familie. Nach der Schule macht er eine Lehre als Hafenarbeiter. Er ist etwa 18 Jahre alt, als seine Freunde ihn mit nach St. Pauli nehmen. Seither lässt ihn der Kiez nicht wieder los. Es folgen einige Jahre bei der Bundeswehr. Dann fängt er als Türsteher an, darüber kommt er zum Kobern. Fabian Zahrt ist ein Mann, der weiß, wie man die Herzen der Frauen gewinnt. Sein Beruf hat viele Namen: Portier, Promoter, Anheizer. In Hamburg ist der Begriff Koberer üblich. Die Herkunft des Wortes ist nicht ganz klar. Das jiddische Wort Kowo, Schlafkammer, ist eingeflossen, aber wohl auch Koop, niederdeutsch für Kauf oder Geschäft. Im Milieu von St. Pauli sind die Koberer angesehene Männer. Denn das kann längst nicht jeder: dieses Sperrfeuer aus brachialer Frontalanmache und schlüpfrigen Reimen, all das souverän rübergebracht – das muss man erst mal hinkriegen. Zahrt sagt, er habe von den Besten gelernt, damals vor dem Safari. Das war das letzte Live-Sex-Cabaret. Heute führt der 53-Jährige die Menschen auf seinen Kieztouren über die Reeperbahn. Heinz Strunk, Schriftsteller Die Reeperbahn steckt voller wilder Geschichten, zotigen Witzen und Seemannsgarn. Von Rausch, Absturz, und zwielichtigen Gestalten kann kaum jemand besser erzählen als der Hamburger Schriftsteller Heinz Strunk. Mit seinem Roman „Der Goldene Handschuh“ von 2016 über Frauenmörder Fritz Honka hat er auch der legendären Stammkneipe auf dem Kiez ein Denkmal gesetzt. Heinz Strunk ist kein Theoretiker. Er hat Erfahrung mit dem, was er beschreibt, und das spürt man mit jeder Zeile seiner Bücher. Aber Strunk ist auch Regisseur, Schauspieler und Musiker. Legendär ist die Formation aus Rocko Schamoni, Jacques Palminger und Heinz Strunk, die ab 1990 als Studio Braun Shows inszeniert. Auch heute treiben die drei „Show-Silberrücken“ noch gemeinsam ihr Unwesen am Hamburger Schauspielhaus. Welche Rolle die Reeperbahn bisher in Strunks Leben gespielt hat, wie die beste Absturzkneipe heißt und warum sein neuster Roman in Heidelberg und nicht in Hamburg spielt, erzählt Heinz Strunk in der „NDR Talk Show“. Belle la Donna, Sängerin und Burlesque-Tänzerin Burlesque-Tänzerin, Sängerin, Model: Belle la Donna gehört zu den bekanntesten Showgirls der Szene und hat die Kunst des Ausziehens perfektioniert. Seit mehr als 18 Jahren steht die 34-Jährige auf den Bühnen der Welt und ist Mitbegründerin der deutschen Burlesque-Szene. Burlesque ist eine glamouröse Kunstform, die Tanz, Erotik, Comedy und Theater vereint. Im Gegensatz zu klassischem Striptease stehen hier Humor, aufwendige Kostüme und Schauspiel im Vordergrund. „Ich tauche gern in fremde Welten ein. In Welten, die an ‚Das Kabinett des Dr. Parnassus‘ oder ,Alice im Wunderland’ erinnern. So sieht mein Inneres aus“, sagt Belle la Donna. Ihren echten Namen kennen nur die engsten Freunde und Verwandten, denn bürgerlich heißt Belle natürlich anders und macht früher eine Ausbildung als Fotografin in Freiburg. Mit 17 Jahren lässt sie sich eine nackte Frau mit Totenkopf zu Füßen auf den linken Oberarm stechen. In Hamburg startet sie erst als Pin-up-Model durch und macht eine Ausbildung zur Friseurin. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit betreibt sie seit zehn Jahren einen Friseursalon auf St. Pauli. Warum ihr großes Vorbild Marylin Monroe ist und wie die Kunst des Ausziehens funktioniert, das erzählt Belle la Donna in der „NDR Talk Show“. Franca Cuneo, Gastronomin Auf wenige Restaurants trifft der Begriff Kultlokal so sehr zu, wie auf das Cuneo in der Davidstraße auf St. Pauli, der älteste Italiener Hamburgs. Und Franca Cuneo ist die Chefin! Vor mehr als 100 Jahren kommen ihre Urgroßeltern als Wanderzirkus mit zwei dressierten Äffchen und einem Tanzbären nach St. Pauli. 1905 eröffnen sie hier eine Weinhandlung und Destillation. Gegessen wird unten in der Küche, Seeleute gehen hier ein und aus. 1927 wird das Lokal unter Giovanni Cuneo zur Trattoria mit dem Namen Cuneo und Mitte der 1960er-Jahre übernimmt sein Sohn Franco das Lokal. Künstler und Journalisten, Kiezgrößen und Schauspieler gehören zu den Stammkunden. Seit 2005 empfängt seine Tochter Franca in vierter Generation ihre Gäste im Familienlokal. Wie sich der Kiez und das Cuneo im Laufe der Zeit verändert haben, erzählt die Gastronomin in der „NDR Talk Show“. Esther Lindemann, ehemalige Polizistin auf der Davidwache In den 1980er-Jahren herrscht auf dem Hamburger Kiez ein brutaler Kampf um Macht und Geld zwischen rivalisierenden Banden. Mittendrin eine junge Frau, die das Abenteuer sucht und nebenbei auf der Reeperbahn für Recht und Ordnung sorgen will: Esther Lindemann. Aufwachsen in einem Dorf im Schwarzwald zieht es die 21-Jährige nach dem Abitur in die Großstadt. In Hamburg will sie als Polizistin arbeiten – damals neu und nur als Pilotprojekt gedacht. Tatsächlich wird sie die erste Schutzpolizistin im Polizeirevier 15, der berühmten Davidwache am Spielbudenplatz 31 auf der Hamburger Reeperbahn. Wie sie sich als junge Frau bei den Kollegen und im Milieu durchgesetzt hat und was sich seitdem für sie und den Kiez geändert hat, erzählt Esther Lindemann in der „NDR Talk Show“. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 21.08.2026 NDR
  • 120 Min.
    Max von der Groeben und Simon Rupp, Schauspieler Zwei junge Männer, beide Schauspieler, von denen sich einer, Simon Rupp, so vorstellt: „Ich bin ein junger, sportlicher und recht großer (1,82 Meter) Mann mit Downsyndrom. Darunter „leide“ ich aber nicht und dieses Extra-Chromosom hält mich auch nicht davon ab, meinen Traum zu verwirklichen. Vielleicht hilft es mir sogar dabei.“ Er träumt von einer Villa in Hollywood und stand schon mehrfach in Kinofilmen vor der Kamera, wie jetzt gemeinsam mit Max von der Groeben im Kinofilm „Das gewisse Etwas“, in dem es um einen Juwelenraub geht und ungewöhnliche Freundschaften. Maximilian Alexander Graf von der Groeben, wie der Schauspieler mit vollem Namen heißt, wird bekannt durch seine Rolle als extrovertierter Schüler Danger im Erfolgsfilm „Fack ju Göhte“. Danach absolviert der 34-Jährige seine Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München. Wie turbulent die Zusammenarbeit des Duos lief und was sie verbindet, das erzählen Simon Rupp und Max von der Groeben in der „NDR Talk Show“. Uwe Baltner, Content-Creator Sein Alltag hört sich eigentlich erst einmal ganz normal an: Uwe Baltner leitet eine Werbeagentur, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Doch das ist nicht die ganze Geschichte, der 61-Jährige ist nämlich eine echte TikTok-Sensation! 2018 beginnt er, der viel Zeit als Pendler hinterm Steuer verbringt, in seinem Auto Handyvideos mit Karaokegesängen aufzunehmen und ohne großen Plan in den sozialen Medien hochzuladen. Das Resultat kann sich sehen lassen. Millionen Klicks führen dazu, dass ihm heute mehr als fünf Millionen Menschen auf TikTok und fast zwei Millionen auf Instagram folgen, darunter Superstars wie die Sängerin Rihanna. Auch Michelle Obama oder der Hip-Hop-Star Drake sind schon in seinen Chats gelandet. „Das hat mein Leben komplett verändert“, so der zweifache Großvater. Was ihm seine virale Karriere persönlich bedeutet, wieso sich Freddie Mercury für Karaoke fantastisch eignet und über welchen prominenten Follower er sich besonders gefreut hat, erzählt Uwe Baltner in der „NDR Talk Show“. Tobias Kratzer, Opernintendant Konventionen interessieren ihn wenig. Er gehört zur neuen wilden und jungen Ära der Opernmacher und geht auch mal mit Basecap zur Premiere: Tobias Kratzer, seit September 2025 Intendant der Hamburger Staatsoper. Er mischt die Hamburger Opernwelt neu auf, entstaubt ältere Repertoirestücke und verleiht ihnen und der Oper neuen Glanz. Oper ist für ihn kein Museum, sondern ein lebendiger Ort. Und auch seine Neuinszenierungen wie „Das Paradies und die Peri“ werden gefeiert. Tobias Kratzer hat schon als Kind die Oper geliebt. Geboren in Landshut, studiert er zunächst Kunstgeschichte und Philosophie in München und Bern sowie Schauspiel- und Opernregie an der Theaterakademie August Everding. 2008 nimmt er „undercover“ unter zwei Pseudonymen am Wettbewerb „Ring Award“ in Graz teil und gewinnt unter beiden Identitäten alle Sonderpreise sowie den 1. Preis. Die Auszeichnungen seiner Arbeit hören bis heute nicht auf: 2025 wird er von der Fachwelt zum „Regisseur des Jahres“ gewählt. In der „NDR Talk Show“ zieht Tobias Kratzer Bilanz nach seiner ersten Saison an der Hamburger Staatsoper. Ute Lemper, Sängerin und Schauspielerin Von Münster über die großen Bühnen des Broadways bis in die Konzertsäle der Welt: Ute Lemper ist als Tänzerin, Musicaldarstellerin, Schauspielerin und Chansonsängerin eine Ikone. Sie singt in sechs Sprachen und tritt auf fünf Kontinenten auf. Ihre ungebrochene Bühnenpräsenz krönt „La Lemper“, wie sie im Ausland genannt wird, nun mit einem ganz besonderen Highlight: die große „Disney in Concert“-Jubiläumstournee durch Deutschland und Österreich. Viele kennen Ute Lemper nämlich als prägenden Sound ihrer Kindheit: Sie lieh Arielle im Animationsfilm „Arielle, die Meerjungfrau“ im Jahr 1989 ihre Stimme. Über ihre eigenen Kindheitserinnerungen und wie es für sie war, nach 37 Jahren wieder in „Arielle“ einzutauchen, erzählt Ute Lemper in der „NDR Talk Show“. Esther Schweins, Schauspielerin Als Kind möchte sie „Lottofee“ werden oder „als Mann geboren und Peter Alexander sein“, doch dann schlägt sie den Weg zu Theater, Film und Fernsehen ein. Schon während der Schauspielschule entdeckt Esther Schweins einen Hang zum komischen Fach, spielt in einer Kabarettgruppe und in kleineren Theatern. 1992 wird sie dann eher zufällig für „RTL Samstag Nacht“ entdeckt und entwickelt sich neben ihren Kollegen Olli Dittrich und Wigald Boning zum Star der Sendung. Auch deshalb ist sie nun in einer Dokumentation mit dem Titel „Was haben wir gelacht“ zu sehen. Der Film widmet sich dem Humorfach aus weiblicher Sicht und geht der Frage nach, was Macht, Humor und Gleichberechtigung miteinander zu tun haben. Nach ihrem Ausflug ins komische Fach spielt Esther Schweins in über 70 Film- und Fernsehproduktionen. Sie glänzt u.a. in „Das Superweib“ schippert im „Traumschiff“ mit und ermittelt in der Serie „Blutige Anfänger“. Ihre Teilnahme an der 19. Staffel von „Let’s Dance“ muss sie leider frühzeitig beenden. Das liegt aber nicht an ihren Tanzkünsten, sondern an einer Rippenverletzung. Wie es wirklich um ihre Tanzkünste steht und wodurch sich weiblicher Humor auszeichnet, erzählt Esther Schweins in der „NDR Talk Show“. Vincent Gross, Sänger Wo er singt, da ist Stimmung garantiert: Schlagersänger Vincent Gross hat immer gute Laune im Gepäck und ist ein gern gesehener Gast bei den Samstagabend-Shows von Giovanni Zarrella oder Florian Silbereisen, animiert zum Mitsingen und zur Polonaise im „ZDF-Fernsehgarten“ oder im Ersten bei „Immer wieder sonntags“. Im vergangenen Jahr erobert er sogar die britischen Charts; sein Duett „Drinking Wine, Feeling Fine“ mit Olaf der Flipper trifft den Geschmack vieler Briten. Dabei ist Vincent, der am 23. August 30 Jahre alt wird, alles andere als ein Newcomer. Seinen ersten TV-Auftritt hat der in Basel geborene Schweizer bereits 2014, drei Jahre später erscheint sein erstes Album. Doch erst einmal hat für ihn der Sport Vorrang. Er macht Abitur an einem Schweizer Sportgymnasium, erkämpft sich zwei schwarze Gürtel in Taekwondo und wird 2012 Schweizer Meister in dieser Disziplin. Wie sportlich er heute noch ist, wie er seine Fans zum Feiern bringt und welche Pläne er für den Rest des Jahres noch hat, erzählt Vincent Gross in der „NDR Talk Show“. Liz Baffoe, Schauspielerin In ihrer Rolle als Mary Sarikakis in der „Lindenstraße“ wird sie deutschlandweit bekannt: die Schauspielerin Liz Baffoe. Fast zwölf Jahre lang ist die Tochter eines ghanaischen Diplomaten ein festes Gesicht der ARD-Kultserie. Auch bei „Schloss Einstein“ gehört sie als Lehrerin Changa Miesbach seit 18 Jahren zum festen Ensemble. Nebenbei kümmert sich die Kölnerin um die pflegebedürftige Mutter. Als die Pflege neu organisiert werden kann, nutzt sie die freie Zeit für eine berufliche Kehrtwende: Die 56-Jährige wird Flugbegleiterin. Wie herausfordernd es war, die anspruchsvolle Ausbildung zu absolvieren, wie sie es schafft, ihre Jobs an Bord und vor der Kamera zu jonglieren und warum es ihr eine Herzensangelegenheit war, nebenbei auch noch ein Kinderbuch zu schreiben, das verrät Liz Baffoe in der „NDR Talk Show“. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 28.08.2026 NDR
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    Herr Reff, Lehrer und Social-Media-Star Herr Reff unterrichtet Ethik, Politik und Geografie an einer Berliner Brennpunktschule und setzt sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Mobbing ein. Und das nicht nur in seinem Unterricht, sondern auch in den sozialen Medien. Inzwischen folgen ihm auf den verschiedenen Plattformen über eine Million Menschen. Nahbar, humorvoll und mit emotionaler Glaubwürdigkeit erzählt der 42-Jährige aus dem Schulalltag und gibt Einblicke in seine eigene Geschichte, die geprägt ist von Flucht, Verlust, Krieg und Mobbing. Wie er es trotz aller Widerstände geschafft hat, seinen Weg zu gehen und wie er die Herzen der jungen Leute gewinnt, erzählt er in seinem Buch „Herr Reff. Der Stärkere hört zu“ und in der „NDR Talk Show“. Gitte Hænning, Musikerin Bereits als Achtjährige steht Gitte Hænning gemeinsam mit ihrem Vater, einem Gesangslehrer, auf der Bühne. Er ebnet ihr den Weg ins Showgeschäft, als er mit ihr den deutschen Erfolgsschlager „Ich heirate Pappi“ auf Dänisch aufnimmt. In ihrer Heimat wird sie ein Kinderstar. 1963 gelingt Gitte Hænning mit dem Ohrwurm „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ auch in Deutschland der Durchbruch. Sie bildet mit Rex Gildo das Traumduo des deutschen Schlagers und vertritt Deutschland beim Grand Prix (heute Eurovision Song Contest). Dann erfindet sich Gitte Hænning neu: im Jazz und Blues, als Musicalsängerin und als Schauspielerin. Im Juni feierte die Wahlberlinerin einen runden Geburtstag und schenkt sich und ihrem Publikum dazu eine große Live-Tour. Christian Ehring, Moderator und Kabarettist Als Kabarettist ist er durch die „heute-show“ bundesweit bekannt, seit 2011 moderiert Christian Ehring die Satiresendung „extra 3“ vom NDR, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. Die Show steht für pointierte Satire, scharfen Humor und niveauvolle Unterhaltung: intelligent, provokant und gesellschaftlich relevant. „Um so lange durchzuhalten in der Medienlandschaft, braucht man vor allem zwei Dinge. Erstens: Persistenz. Zweitens: Fremdwörter, die einen schlauer erscheinen lassen als man ist“, sagt der 53-Jährige. Mit einer großen Jubiläumssendung feiert das „extra 3“-Team um Christian Ehring gemeinsam mit der deutschen Kabarett- und Satire-Szene diesen besonderen Geburtstag. Seit 2001 ist der Vater von zwei Kindern, der u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet ist, auch mit seinen Soloprogrammen auf den Bühnen des Landes unterwegs. Warum für ihn Satire – aktiv und passiv betrieben – bestenfalls auch immer ein Zertrümmern von vermeintlichen Wahrheiten ist und eine intellektuelle Lockerungsübung, das erzählt er in der „NDR Talk Show“. Mojib Latif, Meteorologe Drei Viertel der Erde sind von Wasser bedeckt, es ist das Ursprungselement des Lebens. Meteorologe und Klimaforscher Mojib Latif macht sich jedoch Sorgen um das Wasser. Dürre, Überschwemmungen und Starkregen wechseln sich zunehmend ab. In seinem neuen Buch erklärt der Ozeanforscher die Ursachen und Zusammenhänge dazu. Professor Latif ist in Hamburg als Sohn pakistanischer Eltern geboren und lehrt am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Seit 2022 ist er auch noch Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wie zuversichtlich er in die Zukunft blickt und wie lange das Wasser ohne weiteres bei uns noch aus dem Hahn laufen wird, erzählt Mojib Latif in der „NDR Talk Show“. Dennis Schröder, Profi-Basketballer, und seine Mutter Fatou Schröder Der Profi-Basketballer Dennis Schröder ist der Star der US-amerikanischen NBA-Liga, der besten Basketball-Liga der Welt. Der Deutsche ist Welt- und Europameister und trägt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von Paris 2024 die deutsche Fahne. Ein Mann, der seinen Erfolg auch seiner Mutter Fatou verdankt, die jetzt in ihrem Buch „Never give up!“ über sich selbst und das Leben ihres berühmten Sohnes erzählt. „Nicht aufgeben“ ist das Motto, welches sie Dennis mit auf den Weg gibt – und nach dem die alleinerziehende Mutter selbst handelt. Von Gambia nach Deutschland gekommen, erlebt sie viel Leid und scheinbar aussichtslose Situationen: den Tod ihrer kleinen Tochter, eine fatale Zwangsehe, ein verstorbener Ehemann. Was Mutter und Sohn verbindet, wie sie sich gegenseitig inspirieren und warum für beide die Familie das Wichtigste im Leben ist, erzählen sie in der „NDR Talk Show“. Nele Neuhaus, Schriftstellerin Sie ist nicht nur die erfolgreichste Krimiautorin Deutschlands, sondern auch Ehren-Kriminalhauptkommissarin in Hessen: Nele Neuhaus. Erarbeitet hat sie sich das mit ihren beliebten Taunuskrimis rund um das Ermittler-Duo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff, die sie seit über 20 Jahren schreibt. Und das mit einem unglaublichen Erfolg: Die Gesamtauflage ihrer Krimis liegt mittlerweile bei über elf Millionen, sie werden in über 30 Sprachen übersetzt. Die Fernsehfilme nach ihren Taunuskrimis erreichen ein Millionenpublikum. Seit ihrem elften Lebensjahr lebt die gebürtige Münsteranerin im Taunus. Und dort lässt die 59-Jährige sich auch für ihre Krimis inspirieren. Jetzt können sich ihre Fans wieder auf Spannung und Lokalkolorit freuen: Ende August erscheint ihr neuer Krimi „Alles wird Asche“. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 04.09.2026 NDR

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